Große Unternehmen bringen neue Produkte in der Regel nicht spontan auf den Markt. Stattdessen investieren sie Monate, manchmal sogar Jahre, um Ideen durch Recherche, Iteration und Feedback gezielt weiterzuentwickeln.
Mockups sind hochwertige, nicht funktionsfähige visuelle Darstellungen und ein zentraler Bestandteil dieses Produktentwicklungsprozesses. Designer:innen nutzen Mockups, um Feedback einzuholen, Nutzertests durchzuführen und frühe Marketingmaßnahmen vorzubereiten. Gleichzeitig helfen Mockups Entwicklungsteams dabei, potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und kostspielige Fehler zu vermeiden.
In diesem Beitrag erfährst du, wie Mockups die Produktentwicklung erleichtern. Außerdem lernst du bewährte Methoden und Tools kennen, mit denen du Mockups für dein Unternehmen erstellen kannst.
Was ist ein Mockup?
Ein Mockup ist ein ausgereifter visueller Entwurf eines Designkonzepts. In der Regel handelt es sich um ein mittel- oder hochauflösendes Bild, das zeigt, wie das finale Produktdesign aussehen könnte. Im Gegensatz zu Prototypen oder fertigen Produkten sind Mockups nicht funktionsfähig.
Designer:innen nutzen Mockups, um Produktideen visuell zu übersetzen und sie Schritt für Schritt an ihre endgültige Form heranzuführen. In der Mockup-Phase triffst du Entscheidungen zu Typografie, Farbpalette, grundlegendem Layout, Ikonografie und weiteren prägenden visuellen Details. Häufig ist dies die letzte Designphase, bevor ein Produkt in die Herstellung oder technische Entwicklung übergeht.
Mockups kommen in vielen Disziplinen und Branchen zum Einsatz, von der industriellen Fertigung bis hin zum Webdesign. Abhängig von den Anforderungen eines Projekts können Mockups zweidimensional oder dreidimensional, digital oder physisch, skaliert oder in Originalgröße vorliegen.
Welchen Zweck erfüllen Mockups?
Mockups machen Ideen sichtbar und liefern greifbare visuelle Vorlagen, mit denen du Design- und Entwicklungsteams aufeinander abstimmst. Sie ermöglichen risikoarme und flexible Iterationen und fördern Zusammenarbeit sowie strukturiertes Feedback. Genau deshalb sind sie ein fester Bestandteil jedes Produktentwicklungsprozesses.
Mockups schlagen die Brücke zwischen der Konzeptphase und der Entwicklung funktionaler Prototypen. In vielen Fällen dient ihre finale Version als direkte Vorlage für die Produktion.
Aber aufgepasst: Da Mockups keine Funktionalität abbilden, können sie falsche Erwartungen wecken. Deshalb ist es wichtig, relevante Stakeholder:innen frühzeitig und regelmäßig in den Designprozess einzubinden und den Entwicklungsstand klar zu kommunizieren.
Was ist der Unterschied zwischen einem Mockup und einem Wireframe?
Sowohl Wireframes als auch Mockups sind visuelle und nicht funktionsfähige Darstellungen von Produktkonzepten. Sie erfüllen jedoch unterschiedliche Aufgaben im Designprozess.
Wireframes sind einfache visuelle Umrisse, die die grundlegende Struktur und den Aufbau eines Produkts festlegen. Du kannst sie dir wie Skizzen vorstellen. Sie zeigen ein Basislayout und verzichten bewusst auf gestalterische Details. Gerade weil Wireframes so reduziert sind, lassen sie sich schnell anpassen oder verwerfen, wenn sich die Richtung eines Projekts ändert. Niemand möchte viel Zeit in Schriftarten oder Farben investieren, um später festzustellen, dass das Grundkonzept noch einmal neu gedacht werden muss.
Sobald ein Team einen Wireframe freigegeben hat, folgt der nächste Schritt. Jetzt entstehen Mockups. Dabei handelt es sich um höher aufgelöste visuelle Entwürfe, die auf dem Wireframe aufbauen. In dieser Phase arbeitest du innerhalb der festgelegten Struktur und ergänzt Typografie, Farbpalette, Bilder und weitere visuelle Elemente deiner Marke.
Auch wenn Mockups nicht funktionsfähig sind, stellen sie das geplante Enderlebnis realistisch dar. Sie eignen sich hervorragend, um Designentscheidungen zu verfeinern und gezieltes Feedback zur visuellen Ausrichtung eines Produkts einzuholen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Mockup und einem Prototyp?
Ein Prototyp ist eine frühe, noch nicht veröffentlichte Version eines Produkts. Sowohl Prototypen als auch Mockups sind hochauflösende und realistische Darstellungen. Der entscheidende Unterschied liegt in ihrer Funktion. Mockups zeigen, wie ein Produkt aussehen wird. Prototypen sind dagegen interaktiv und funktionsfähig.
Ein Prototyp dient dazu, Feedback zur Funktionalität eines Produkts zu erhalten. Mockups nutzt du hingegen, um konzeptionelles und visuelles Feedback zu sammeln.
Arten von Mockups
Auch wenn sich Mockups je nach Branche unterscheiden, gibt es einige gängige Formen:
Physische Mockups
Physische Mockups sind risikoarme Hilfsmittel, mit denen du finale Designideen prüfst und Teams vor der Prototyp-Phase aufeinander abstimmst. Sie helfen Stakeholder:innen außerdem dabei, sich ein Produkt im vorgesehenen Nutzungskontext besser vorzustellen.
Schuhdesigner:innen können zum Beispiel eine dreidimensionale Darstellung nutzen, um Sneaker einzeln oder am Fuß zu visualisieren. Möbeldesigner:innen greifen möglicherweise zu Schaumstoff oder 3D-Druck, um einen Stuhl nachzubilden. In dieser Phase stehen Materialien, Haltbarkeit oder statische Konstruktion noch nicht im Fokus. Stattdessen bewertest du gezielt die Form.
Solche Mockups unterstützen Teams dabei, Entscheidungen zu Ästhetik, Ergonomie und räumlicher Passform zu treffen, bevor Zeit und Budget in funktionsfähige Prototypen fließen.
App- und Website-Mockups
App- und Website-Mockups dienen als visuelle Referenzen für Benutzeroberflächen. Sie ermöglichen es Designer:innen, Layout, Branding und visuelle Hierarchie klar darzustellen, bevor das Projekt an das Entwicklungsteam übergeht. Gleichzeitig helfen Mockups dabei, die Nutzererfahrung besser zu verstehen und zu prüfen, wie Designelemente auf unterschiedlichen Geräten wirken.
Wenn du eine Idee für eine Web-App umsetzen möchtest, erstellst du in der Regel zuerst eine nicht funktionsfähige Version. Dieses Website-Mockup unterstützt dich dabei, visuelle Aspekte wie Schaltflächengrößen, Bildplatzierungen und die Lesbarkeit auf verschiedenen Bildschirmgrößen zu testen, bevor die eigentliche Entwicklung beginnt.
Fergal Glynn, Chief Marketing Officer von Mindgard, erinnert sich an ein Web-App-Projekt, bei dem das Team die Mockup-Phase vollständig ausgelassen hat. „Das führte zu viel Verwirrung“, sagt er. „Unsere Entwickler:innen haben die Designabsicht falsch interpretiert. Das Ergebnis waren ungeeignete Layouts, deren Korrektur in späteren Phasen erheblich Zeit gekostet hat.“
Bei einem darauffolgenden Projekt zeigte sich, wie es auch anders gehen kann. Dort halfen Mockups relevanten Stakeholder:innen, sich schnell auf Layout-Ideen zu verständigen. Gleichzeitig steigerte sich die Produktivität des gesamten Teams deutlich.
Branding-Mockups
Branding-Mockups sind realistische visuelle Vorschauen, die Marken-Assets im jeweiligen Nutzungskontext zeigen. Du siehst zum Beispiel, wie sie auf Websites, Verpackungen oder Kleidung wirken, bevor etwas in die Produktion geht. Solche Mockups helfen dabei, kostspielige Fehler zu vermeiden, und sorgen dafür, dass dein Branding über alle Berührungspunkte hinweg konsistent bleibt.
Die professionelle Kalligrafin und Markendesignerin Sherri Petterez-Marriott von Mon Sherri Ink hält Mockups in der Zusammenarbeit mit Kund:innen für unverzichtbar. „Ein Mockup hilft der Kundin oder dem Kunden dabei, sich vorzustellen, wie das finale Stück aussehen wird oder zumindest ein klares Bild davon zu bekommen“, erklärt sie. „Eine verbindliche Korrekturfreigabe verhindert Fehler wie falsch geschriebene Wörter, fehlende Namen oder ein falsches Datum.“
Bewährte Praktiken für Mockups
Ganz gleich, ob du an einer digitalen Oberfläche, einem physischen Produkt oder einem Marken-Asset arbeitest, diese bewährten Praktiken helfen dir dabei, das Beste aus deinen Mockups herauszuholen.
Starte mit einem soliden Fundament
Es ist verlockend, direkt mit Mockups zu starten, sobald eine neue Idee entsteht. Genau dort fühlt sich der kreative Teil oft am spannendsten an. Gleichzeitig sind Mockups detailreich und zeitintensiv. Deshalb ist ein stabiles Fundament entscheidend.
Du möchtest nicht Zeit in die perfekte Schriftart oder Farbpalette investieren, um später festzustellen, dass dein Konzept nicht zu den tatsächlichen Bedürfnissen deines Teams oder deiner Kund:innen passt.
Im Kern bedeutet das, zuerst die Grundlagen zu klären. Führe Recherche durch, skizziere Ideen, hole Feedback zu Wireframes ein und überprüfe dein Konzept mit einem Machbarkeitsnachweis. Stelle anschließend sicher, dass alle Beteiligten ein gemeinsames Verständnis von Struktur, Umfang und Funktionalität haben, bevor du mit der Erstellung von Mockups beginnst.
Erstelle wiederverwendbare Komponenten
Gestalte Mockups nicht jedes Mal komplett neu. Denke in Vorlagen statt in Einzelstücken. Wiederverwendbare Komponenten erhöhen Tempo, Genauigkeit und Konsistenz. Das kann zum Beispiel ein einheitliches Layout für Produktetiketten sein, vorlagenbasierte CTAs oder ein wiederkehrendes Format für hervorgehobene Inhalte.
Mockup-Vorlagen unterstützen gutes Design. Sie helfen dir dabei, Markenkonsistenz zu wahren und die Wiedererkennung zu stärken. Gleichzeitig entstehen vorhersehbare Nutzererfahrungen. Wenn Kund:innen über alle Berührungspunkte hinweg dieselben Schaltflächenstile, Layouts oder Inhaltsblöcke sehen, wissen sie, was sie erwartet. Diese Vertrautheit schafft Vertrauen.
Teste häufig
Warte nicht bis zur finalen Version, um Feedback einzuholen. Teile deine Mockups frühzeitig und regelmäßig. So erkennst du Usability-Probleme, deckst blinde Flecken auf und findest bessere Lösungen.
Frühe Entwürfe mit Stakeholder:innen zu teilen, kann sich ungewohnt anfühlen. Trotzdem lohnt sich dieser Schritt. Frühes Feedback sorgt für Abstimmung, verhindert Überraschungen und unterstützt fundierte Designentscheidungen.
Mockups sind kein starres Endprodukt. Sie entwickeln sich weiter. Wenn du sie während des gesamten Prozesses teilst, baust du Lösungen, die wirklich funktionieren.
Finde die Balance zwischen Perfektion und Praktikabilität
Perfektionismus kann deinen Fortschritt ausbremsen und Ideen zu früh festzurren. Frühe Mockups sollten sich auf die Struktur konzentrieren, nicht auf den Feinschliff. Das bedeutet, dem Impuls zu widerstehen, über Abstände, Farben oder eine pixelgenaue Platzierung zu grübeln. Wenn das Grundgerüst nicht trägt, kann auch Perfektion nichts retten.
Verwende echte Inhalte, wann immer möglich
Auch wenn du Mockups nicht zu früh perfektionieren solltest, heißt das nicht, dass sie mit Lorem Ipsum oder Platzhalterbildern gefüllt sein müssen. Du brauchst Marketing- oder Produkttexte, die zum geplanten Endprodukt passen.
Der Inhalt muss noch nicht final sein, sollte aber realistisch wirken. Nutze möglichst marken-, branchen- oder produktspezifische Texte und Bilder. So fällt es Stakeholder:innen leichter, sich das Produkt im realen Kontext vorzustellen.
Dieser Ansatz hilft allen Beteiligten, deine Designs besser zu verstehen und zu erkennen, wie Inhalte das Nutzungserlebnis unterstützen. Gleichzeitig entdeckst du Layout-Probleme, Unklarheiten im Messaging und Schwächen in User Journeys, bevor sie zu kostspieligen Problemen werden.
Arbeite vom kleinsten zum größten Format
Die kreative Seite von Produkt-Mockups ist wichtig und macht Spaß. Trotzdem solltest du Hierarchie, Klarheit und Benutzerfreundlichkeit priorisieren. Wenn du mit der kleinsten und eingeschränktesten Form eines Mockups beginnst, rücken genau diese Aspekte in den Fokus.
Dieser Ansatz ist besonders relevant für Website-Mockups, bei denen responsives Design eine zentrale Rolle spielt. Mobile-First-Design ist heute unverzichtbar. Bis Ende 2025 machten mobile Nutzer:innen 61 % des weltweiten Traffics aus. Deshalb ist es entscheidend, zuerst für begrenzten Bildschirmplatz zu gestalten und anschließend auf größere Formate zu skalieren.
Die gleiche Logik gilt auch außerhalb digitaler Produkte. Bei Verpackungen hilft es, mit der kleinsten Einheit zu starten. Denke dabei zum Beispiel an Snack-Packungen, bevor du Familiengrößen gestaltest. Wenn das kleine Format funktioniert, lässt sich das Designsystem deutlich einfacher auf weitere Größen und Formate übertragen.
Tools zur Erstellung von Mockups
Von Drag-and-Drop-Vorlagen bis hin zu professioneller Design-Software gibt es viele Tools, mit denen du Mockups erstellen kannst. Sie richten sich an unterschiedliche Anforderungen und Erfahrungsstufen.
Professionelle Design-Software
Mockups mit professioneller Design-Software zu erstellen, gilt als Industriestandard. Diese Tools geben dir volle Kontrolle über Layout, Styling und Auflösung und eignen sich besonders für anspruchsvolle Projekte und die Zusammenarbeit im Team.
Gleichzeitig bringen sie meist eine steile Lernkurve und höhere Kosten mit sich. Wenn du bereit bist, Zeit und Budget zu investieren, profitierst du jedoch von hoher Flexibilität und präzisen Gestaltungsmöglichkeiten.
Zu den beliebtesten Design-Software-Tools für die Erstellung von Mockups zählen unter anderem:
Figma

Figma zählt zu den Favoriten digitaler Produktteams. Das Tool unterstützt dich dabei, Mockups für Apps, Websites und Software-Oberflächen zu erstellen. Dank integrierter Funktionen für Wireframes, Mockups und Prototypen steuerst du deinen gesamten Designprozess zentral an einem Ort.
Besonders stark ist Figma bei der Zusammenarbeit im Team. „Tools wie Figma haben die Art verändert, wie Designer:innen zusammenarbeiten“, sagt Glynn. „Teammitglieder arbeiten jetzt in Echtzeit zusammen und teilen Feedback ohne Unterbrechungen. Das hat den Designprozess schneller und kollaborativer gemacht als je zuvor.“
Adobe Creative Cloud

Seit den frühen Tagen des digitalen Publizierens prägt Adobe die Designwelt maßgeblich. Die Tools zählen bis heute zu den Favoriten vieler Designer:innen, von Animator:innen über Webdesigner:innen bis hin zu Markenspezialist:innen. Deshalb überrascht es nicht, dass die gebündelte App-Suite Adobe Creative Cloud weiterhin eine zentrale Rolle im Designalltag spielt.
Ob du fotorealistische Mockups in Adobe Photoshop, vektorbasierte Verpackungslayouts in Adobe Illustrator oder 3D-Produkt-Mockups in Adobe Dimension gestaltest, Adobe begleitet dich durch jede Phase des Mockup-Prozesses.
Blender
Geschickt, aber knapp bei Kasse? Profis aus vielen Branchen schätzen Blender. Das kostenlose Open-Source-Tool ermöglicht hyperrealistische Darstellungen. Du erstellst damit komplexe Geräte-Mockups oder steuerst präzise Licht, Materialien und Formen.
Die Leistungsfähigkeit bringt jedoch eine steile Lernkurve mit sich. Blender ist technisch anspruchsvoll und kann Einsteiger:innen schnell überfordern. Für erfahrene Designer:innen, die maximale Flexibilität ohne hohe Kosten suchen, ist es dennoch eine hervorragende Wahl.
Online-Tools und Vorlagen
Du musst kein:e Designexpert:in sein, um wirkungsvolle Mockups zu erstellen. Heute stehen viele kostengünstige und leicht zu bedienende Online-Tools zur Verfügung, die die Erstellung von Mockups deutlich vereinfachen.
Viele Plattformen bieten anpassbare Vorlagen mit klar strukturierten Bereichen für Designelemente wie Logos, Grafiken und Texte. Andere ermöglichen es dir, Skizzen hochzuladen und diese direkt auf Produktfotos, Verpackungen oder digitale Oberflächen anzuwenden. So sparst du Stunden manueller Arbeit.
Und wenn deine Zeichenkünste bei Strichmännchen enden, hilft dir generative KI dabei, Ideen visuell umzusetzen. „Der Mockup-Prozess hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt“, sagt Glynn. „KI-Tools wie Uizard wandeln Skizzen sofort in digitale Mockups um.“
Hier sind einige leistungsstarke Online-Tools, die Vorlagen, KI-Design-Funktionen oder beides bieten:
Uizard
Uizard ist ein KI-gestütztes Design-Tool, das auf Geschwindigkeit, Zusammenarbeit und Zugänglichkeit ausgelegt ist. Es eignet sich besonders für Gründer:innen, Produktmanager:innen und Nicht-Designer:innen, die Ideen schnell in ausgearbeitete UI-Mockups überführen möchten. Du lädst handgezeichnete Skizzen hoch oder gibst einfache Prompts ein, und die Plattform erstellt in Sekunden bearbeitbare Wireframes und hochauflösende Mockups.
Was Uizard besonders macht, ist die Reduktion von Reibung in frühen Designphasen. Statt vor einer leeren Arbeitsfläche zu starten oder für jede Iteration auf professionelle Designer:innen angewiesen zu sein, testest du Konzepte schnell, stimmst dich mit Stakeholder:innen ab und gehst mit mehr Planungssicherheit in die nächsten Schritte.
Placeit

Placeit ist ein leistungsstarkes Online-Tool zur Erstellung von Mockups für Kleidung, Merchandise und Werbeprodukte. Es bietet Tausende Vorlagen, darunter Tragetaschen, Verpackungen, Beschilderung sowie Hoodie-Mockups, die alle in realistischen Lifestyle-Szenen dargestellt sind. So können Marken-Stakeholder:innen Designs im realen Einsatz sehen und nicht nur vor neutralen Hintergründen bewerten.
Eine der größten Stärken von Placeit sind die Video-Mockups. Sie zeigen, wie sich Produkte in realen Situationen bewegen, fallen und drapieren. Dadurch wirken Mockups lebendig, hochwertig und deutlich näher am späteren Einsatz.
Placeit ist besonders beliebt bei E-Commerce-Händler:innen, Print-on-Demand-Anbieter:innen und Social-Media-Marketer:innen, die aufmerksamkeitsstarke Inhalte erstellen möchten, ohne aufwendige Fotoshootings organisieren zu müssen.
Procreate Folio
Procreate Folio ist eine vielseitige und erschwingliche Design-App für das iPad, die sich gut zur Erstellung von Mockups eignet. Ebenenfunktionen, realistische Pinsel und 3D-Modell-Malwerkzeuge machen es einfach, visuelle Konzepte präzise auszuarbeiten.
Auch wenn Petterez-Marriott für technische Projekte weiterhin auf professionelle Tools wie Photoshop oder Illustrator setzt, schätzt sie an Procreate Folio die Möglichkeit, hochauflösende Vorschauen direkt auf Fotos realer Objekte zu skizzieren. So lässt sich klar zeigen, wie handgeschriebene Designs auf Parfümflaschen, Stoffen oder anderen Materialien im realen Kontext wirken.

Die Rolle von Mockups bei User Tests
Mockups eignen sich hervorragend, um erste Eindrücke, Layouts und die visuelle Anziehungskraft aus Sicht deiner Zielnutzer:innen zu prüfen. „Mockups unterstützen Iteration auf sehr strategische Weise“, sagt Glynn. „Feedback von Nutzer:innen hilft dabei, Schmerzpunkte früher zu erkennen.“ Dieses Feedback unterstützt dich dabei, dein Produkt gezielt zu verfeinern und Erwartungen besser zu erfüllen.
Häufige Fragen zu Mockups
Warum verwenden Unternehmen Mockups?
Unternehmen, Kreative und Designer:innen nutzen Mockups, um das Aussehen eines Produkts zu entwickeln und weiterzuverarbeiten, bevor sie sich zur Produktion verpflichten. In dieser Phase übersetzen sie ein klar definiertes Konzept in eine visuelle Form, die ausgereift genug für Feedback, Präsentationen oder die Übergabe an die Entwicklung ist.
Da Mockups schneller und günstiger zu erstellen sind als Prototypen, ermöglichen sie es, unkompliziert zu experimentieren, potenzielle Probleme früh zu erkennen und teure Überraschungen in späteren Phasen zu vermeiden. Das Ergebnis ist ein deutlich reibungsloserer Weg vom Konzept zum fertigen Produkt.
Was ist der Unterschied zwischen einem Muster und einem Mockup?
Ein Mockup ist ein visueller Entwurf, der zeigt, wie ein Produkt aussehen wird. Ein Muster hingegen ist eine physische Version des tatsächlichen Produkts, gefertigt mit echten Materialien und finalen Spezifikationen. Es handelt sich um eine weiterentwickelte Form eines Prototyps, die genutzt wird, um Qualität, Passform und Machbarkeit zu testen, bevor die Serienproduktion startet.
Muster werden Hersteller:innen zur Produktionsfreigabe oder Käufer:innen zur Prüfung vorgelegt. Sie repräsentieren das finale Produkt und sind entscheidend, um Materialien, Größen und Details zu bestätigen.
Kurz gesagt: Mockups helfen dir dabei, das Design zu finalisieren. Muster helfen dir dabei, die Produktion zu finalisieren.
Wo kommen Mockups im Designprozess vor?
Mockups entstehen nach dem Wireframing, wenn die grundlegende Struktur eines Produkts festgelegt ist, und vor dem Prototyping, wenn funktionale Elemente für Tests und Validierung hinzukommen.
Die Mockup-Phase konzentriert sich darauf, die visuelle Gestaltung zu finalisieren und Teammitgliedern die Möglichkeit zu geben, Feedback zu geben und Aspekte wie Farbe, Typografie, Branding und andere visuelle Details gezielt zu verfeinern.
Was ist ein Mockup-Beispiel?
Ein T-Shirt-Mockup ist ein typisches Beispiel. Es handelt sich um eine digitale Darstellung, die zeigt, wie ein Design aussieht, sobald es auf ein echtes Shirt gedruckt ist. Ein solches Mockup vermittelt Stakeholder:innen einen realistischen Eindruck und erleichtert Entscheidungen zu zentralen Branding-Elementen.
Wo kann ich Mockups verwenden oder posten?
Du kannst Mockups in internen Meetings, Investor-Präsentationen, Marketing-Listings und Crowdfunding-Kampagnen einsetzen. An diesen Stellen geben Mockups dir die Möglichkeit, zu pitchen, zu präsentieren oder dein Produkt zu bewerben, bevor es physisch existiert.
Wichtig ist, dass für dein Publikum klar erkennbar bleibt, dass es sich um Mockups handelt und nicht um das finale Produkt. Klare Erwartungen von Anfang an stärken Vertrauen und Momentum.
Warum sind Mockups wichtig?
Mockups sind ein zentrales Werkzeug, um Feedback zu sammeln, bevor ein Produkt in das Prototyping oder die Produktion geht. Professionell gestaltete Mockups bringen Nicht-Designer:innen, Stakeholder:innen und Teams auf eine gemeinsame visuelle Linie und reduzieren Verwirrung sowie teure Änderungen in späten Projektphasen.





