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Online-Marktplätze: Wichtiger Vertriebskanal für deinen E-Commerce

Online-Marktplätze sind immer beliebter bei deutschen Händlern

Die Entwicklung von Online-Marktplätzen ist im E-Commerce besonders relevant. Ein Hauptgrund dafür ist der derzeit herrschende Trend, sich vor dem Onlineshopping auf Preissuchmaschinen zu informieren und danach auf den entsprechenden etablierten Marktplätzen einzukaufen. Schätzungen zufolge generieren solche Plattformen in Deutschland mehr als die Hälfte aller E-Commerce-Umsätze. 

In diesem Blogbeitrag möchten wir das Thema Online-Marktplätze deshalb einmal genauer unter die Lupe nehmen. Was ist das überhaupt und welche verschiedenen Arten gibt es? Was sind die Vorteile von Online-Marktplätzen und welcher wäre für dich geeignet? Diesen und mehr Fragen gehen wir im Folgenden auf den Grund.


Deshalb solltest du auf Online-Marktplätzen verkaufen

Als Vertriebskanal bieten dir Online-Marktplätze eine weitere Einnahmequelle, wobei die Marketingkosten hier gering ausfallen. Zudem können potenzielle Kund:innen deine Produkte so auch schneller entdecken und auf deinen Shop aufmerksam werden.


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Inhaltsverzeichnis:

Lesetipp: Verkaufen bei eBay, Amazon und Shopify: So vervierfachte ein Start-up in einem Jahr seinen Umsatz.

Was ist ein Online-Marktplatz?

Was Online-Marktplätze überhaupt sind

Online-Marktplätze funktionieren im Prinzip wie die in der Offline-Welt auch. Ein zentraler Unterschied ist die Art, wie Menschen zum Markt gelangen. Im Internet weisen uns nämlich Suchmaschinen den Weg. Aus diesem Grund sollten auch SEO-Kriterien beim Einstellen der Produkte beachtet werden.

Bei Online-Marktplätzen (auch virtuelle oder elektronische Marktplätze genannt) handelt es sich um E-Commerce-Webseiten, die - wie traditionelle Marktplätze auch - Verkäufer:innen und Käufer:innen zusammenbringen. Alle darauffolgenden virtuellen Geschäftstransaktionen werden von den Betreibenden des Marktplatzes verwaltet. Unternehmen und Händler:innen nutzen solche Plattformen, um direkt eine große Masse an potenzieller Kundschaft zu erreichen. Die Plattformen sind somit im Gegensatz zum Direct-to-Consumer-Modell Zwischenhändler:innen. Bekannte Beispiele sind Amazon, eBay oder Alibaba. Welche aktuell die gefragtesten Online-Marktplätze in Deutschland sind, verraten wir etwas später im Beitrag.

Lesetipp: In diesem Blogbeitrag zeigen wir dir, welche Etsy-Erfahrungen Nutzer:innen gemacht haben. 

Welche Arten von Online-Marktplätzen gibt es?

Online-Marktplätze lassen sich in die folgenden 4 Arten unterteilen:

Vertikale Online-Marktplätze

Auf einem vertikalen Marketplace werden Waren oder Dienstleistungen aus bestimmten Geschäftsbereichen einer Branche angeboten. Das sind in vielen Fällen sogenannte ganzheitliche Lösungen, also Pakete von Waren und Dienstleistungen aus demselben Geschäftsbereich. Diese Bündel werden von Anbieter:innen speziell für die Kundschaft kuratiert, was ihre Mitwirkung erfordert und Zwischenhändler:innen ausschließt. Aufgrund dieser Zusammenarbeit entsteht eine stärkere Kundenbindung, was einerseits Planungssicherheit, andererseits aber auch eine gewisse Abhängigkeit mit sich bringt.

Lesetipp: In diesem Beitrag findest du alle wichtigen Informationen zu Print-on-Demand

Beispiel: Telekommunikationsunternehmen. Es stattet beispielsweise Callcenter aus und bietet entsprechend Telefonapparate, eine Telefonanlage, Leitungen, Anschlüsse, Software, Schulungen als auch einen Leasing-Vertrag für die Geräte an.

Horizontale Online-Marktplätze

Horizontale Märkte sind dagegen nicht auf eine bestimmte Branche hin ausgelegt, sondern fokussieren ihre Produkte auf eine bestimmte Produktpalette oder Funktion. Die hier gehandelten Waren sind also branchenübergreifend gefragt und der Markt ist aufgrund der Angebotsvielfalt mit klassischen Kaufhäusern vergleichbar.

Beispiel: Softwareunternehmen. Es bietet Computersoftware an, welche von einer Vielzahl von Branchen und auch einzelnen Verbraucher:innen benötigt wird.

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    Globale Online-Marktplätze

    Auf dieser Art von Online-Marktplätzen wird so gut wie alles angeboten. Globale Online-Marktplätze sind meist auf eine große Warenvielfalt angewiesen, um einen ebenso großen Kundenstamm zu beliefern. Dabei ist die Bekanntheit der E-Commerce-Website besonders relevant, damit entsprechend viel Kundschaft angezogen wird.

    Beispiel: eBay.

    Lesetipp: Erfahre, warum der Großhandel für Wiederverkäufer:innen so gefragt ist und entdecke 10 Großhandelsplattformen, von denen Reseller:innen ihre Ware beziehen können.

    Hybride Online-Marktplätze

    Hybride Online-Marktplätze sind eine Mischung aus vertikalen und horizontalen Plattformen. Auf ihnen werden sowohl die Produkte der Betreiber:innen als auch die anderer Unternehmen angeboten. Sie sind gut für Anbieter:innen geeignet, die selbst wenige oder gar nur ein Produkt verkaufen möchten. Auf hybriden Online-Marktplätze können sie so schneller das Kundeninteresse wecken und steigern.

    Beispiel: App-Stores

    Lesetipp: Manchmal kommt der geeignete Zeitpunkt ganz von alleine. Nach dem Ende des Marktplatzes DaWanda ergriff diese Händlerin die Alternative und eröffnete ihren eigenen Shopify Store.

    Überblick über die Online-Marktplatz-Landschaft in Deutschland

    Die Beliebtheit von Online-Marktplätzen nimmt auch hierzulande stetig zu. Das gilt sowohl für Händler:innen als auch für ihre Kundschaft. Allein in der DACH-Region hat sich die Zahl der Online-Marktplätze zwischen 2015 und 2020 mehr als verdoppelt (+114 %) und die Hälfte aller E-Commerce-Käufe werden über diese Plattformen getätigt.

    Hinweis: Deutsche bevorzugen übrigens längere und detailliertere Produktbeschreibungen als Kund:innen aus anderen Ländern. Deshalb sollten sich beispielsweise Produktbeschreibungen auf Amazon.de und Amazon.co.uk nicht nur sprachlich, sondern auch inhaltlich unterscheiden.

    Im Vergleich zu anderen Ländern, wie beispielsweise der niederländischen Online-Marktplatz-Landschaft, zeichnet sich Deutschland vor allem durch die starke Dominanz von Amazon aus. Dennoch haben sich in den letzten Jahren auch hier einige starke Märkte herausgebildet, die insbesondere in speziellen Nischen national wie international deutlich an Relevanz gewonnen haben. Dazu zählt beispielsweise der deutsche Mode-Marktplatz Zalando.

    Lesetipp: In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die besten E-Commerce-Plattformen und zeigen dir, wie du herausfinden kannst, welche am geeignetsten für deine geschäftlichen Anforderungen ist.

    Welche Vorteile bieten Online-Marktplätze?

    Vorteile der Online-Marktplätze

    Zahlreiche Unternehmen und Händler:innen haben sich bereits dazu entschieden, ihre Produkte (zusätzlich) auf einem E-Commerce-Markt zu verkaufen. Das liegt meist an den folgenden Vorteilen dieser Plattformen:

    • Weitere Einnahmequelle
    • Geringere Marketingkosten
    • Vereinfachte Internationalisierung
    • Transparenz über Verfügbarkeiten, Lagerbestände und Preise
    • Ideal für Preisvergleiche
    • Große Auswahl an verschiedensten Produkten
    • Rund um die Uhr „geöffnet“
    • Schafft Vertrauen in deine Marke

    Lesetipp: Jedes Business ist anders. Wie eine Hamburger Händlerin mit Shopify und Etsy erfolgreich geworden ist, liest du hier.

    Wie findet man geeignete Online-Marktplätze?

    Obwohl Amazon mittlerweile rund 50 % Marktanteil im deutschen E-Commerce hat, muss der Online-Riese nicht unbedingt die beste Wahl für dein Unternehmen sein. Je nachdem, was und wie viel du verkaufen möchtest, kann es sich lohnen, dass du dich auch einmal bei anderen Online-Händler:innen umsiehst. Denn in manchen Fällen können Nischenmarktplätze die bessere Lösung sein. Damit dir die Entscheidung etwas leichter fällt, haben wir hier für dich 7 Punkte gesammelt, die du bei der Wahl deines Online-Marktplatzes beachten solltest:

    #1 Provision: Online-Markplätze verstehen sich als Vermittler:in zwischen Kundschaft und Anbieter:innen. Verständlicherweise wollen sie dafür auch bezahlt werden und das geschieht in der Regel über Provisionen. Der Marktplatz berechnet Gebühren basierend auf den Verkäufen, die du bei einer erfolgreichen Transaktion tätigst. Achte bei deiner Entscheidung also auf die Kosten, die für dich bei der jeweiligen Plattform anfallen würden.

    Lesetipp: Was du zum Thema Bildbearbeitung wissen musst, welche kostenlosen Apps dir helfen können und wie du online nach den besten Tools suchst, erklären wir hier.

    #2 Ausrichtung: Wie wir bereits bei den Arten von Online-Marktplätzen erklärt haben, sind die verschiedenen Plattformen oft auch unterschiedlich ausgerichtet. So finden Nutzer:innen von Etsy hauptsächlich handgearbeitete Produkte bzw. Kunstgegenstände auf der E-Commerce Plattform, wohingegen sich der britische Online-Versandhandel Asos auf Mode und Beauty fokussiert.

    #3 Reichweite: Die einzelnen Online-Marktplätze erreichen natürlich eine unterschiedliche Anzahl an Personen. Das bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass der mit der höchsten Reichweite auch der Beste für dein Business sein muss. Bei einer Plattform mit einem fokussierten Angebot könntest du Streuverluste möglicherweise viel besser vermeiden. 


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    #4 Bedienbarkeit: Selbstverständlich ist es bei deiner Entscheidung auch wichtig, dass du den gewünschten Online-Markplatz bedienen kannst. Das Einstellen von Produkten und die Kaufabwicklung sollten für dich also möglichst problemlos und einfach zu handhaben sein. Darüber hinaus kann es nützlich sein, die Produktseiten in einem gewissen Ausmaß mitgestalten zu können.

    #5 Schnittstellen: Viele Online-Händler:innen nutzen solche Plattformen als Ergänzung zu ihrem bereits vorhandenen Onlineshop. In diesem Fall ist es wichtig, dass der E-Commerce-Marktplatz über entsprechende Schnittstellen verfügt. Zudem sollte die Kompatibilität mit bestehenden Warenwirtschaftssystemen geprüft werden.

    Lesetipp: In diesem Blogbeitrag verraten wir dir zum einen, wie du einen bereits existierenden Onlineshop kaufen kannst. Zum anderen erklären wir jedoch auch, wie du deinen eigenen Webshop am besten verkaufen kannst.

    #6 Verkaufsmodell: Nicht alle Verkaufsplattformen arbeiten auf Festpreisbasis. Bei Auktionen wie bei eBay treten Käufer:innen gegeneinander an: Der oder die Meistbietende bekommt den Zuschlag. Bei einer umgekehrten Auktion – auch Holländische Auktion genannt – sinkt der Gebotspreis im Laufe der Zeit. Du solltest dir also überlegen, welches Verkaufsmodell für dich am besten geeignet ist.

    #7 Konkurrenz: Wenn auf einem Markplatz bereits viele deiner Mitbewerber:innen vertreten sind, kann es sinnvoll sein, einen anderen auszuwählen. So entgehst du dem Risiko, im Wettbewerb unterzugehen.

    Lesetipp: Hier erfährst du, wie ein Berliner Start-up mithilfe von Amazon und Shopify seinen Vertriebsweg fand.

    Was sind die 5 gefragtesten Online-Marktplätze in Deutschland?

    Die 5 größten Online-Marktplätze in Deutschland

    Obwohl es, wie bereits erwähnt, nicht immer sinnvoll ist, auf den größten Online-Marktplätzen vertreten zu sein, darf eine solche Liste in diesem Beitrag nicht fehlen. Sie gibt dir unter anderem eine Vorstellung darüber, welches Wachstum Online-Marktplätze in der jüngeren Vergangenheit erfahren haben.

    TOP 1 - Amazon: Wie in fast allen westlichen Ländern ist Amazon auch in Deutschland der absolute Platzhirsch im E-Commerce. Die Plattform verzeichnet monatlich 488,9 Millionen Besuche. Darin enthalten sind jedoch nur Besucher:innen der Website Amazon.de, nicht aber Amazon.com.

    TOP 2 - eBay: Das ursprünglich als Auktionshaus gegründete Unternehmen zählt heute zu den größten E-Commerce-Plattformen der Welt. ebay.de wird monatlich 170,3 Millionen Mal besucht. Zusätzliche 165 Millionen Besuche kommen für ebay-kleinanzeigen.de hinzu.


    Lade dir hier die Übersicht aller Anbieter für Marktplatzanbindungen herunter und vergleiche alle Features, die dir zur Verfügung stehen:

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    TOP 3 - Otto: Noch immer eine feste Größe im deutschen Onlinehandel ist der Hamburger E-Commerce-Riese Otto. Er gilt als die größte heimische Alternative zu Amazon und eBay und verzeichnet monatlich 59,8 Millionen Besuche.

    TOP 4 - Zalando: Nicht mehr aufs Podest geschafft hat es der Berliner Online-Versandhändler für Schuhe, Mode und Kosmetik. Dennoch erfreut sich auch Zalando hierzulande großer Beliebtheit und bedient die Nische Fashion besser als alle anderen europäischen Mitbewerber:innen. Zalando verzeichnet im Deutschland 34,5 Millionen Besuche pro Monat.

    Top 5 - Etsy: Als aufstrebender Stern in Sachen Selbstgemachtes nimmt Etsy Platz 5 im Ranking ein. Anders sieht es dagegen im Vereinigten Königreich aus, wo die 2005 gegründete E-Commerce-Website bereits nach Amazon und eBay rangiert. In Deutschland verzeichnet sie aktuell rund 21,2 Millionen Besuche pro Monat.

    Lesetipp: Ob in der Herstellung, im (Online-)Handel oder auch im Import: Wenn du Verpackungen mit Ware befüllst, solltest du diese Neuerungen im Verpackungsgesetz kennen.

    Die 5 beliebtesten Online-Marktplätze im Vergleich

    In der nachfolgenden Tabelle findest du einen Vergleich der 5 beliebtesten  Online-Marktplätze aus Deutschland. Die Daten stammen aus dem Jahr 2023.

     

    Amazon.de

    eBay.de

    Otto.de

    Zalando.de

    Etsy

    Visits pro Monat in DE

    448,9 Mio.

    170,2 Mio.

    59,8 Mio.

    34,5 Mio.

    21,2 Mio.

     

    Ausrichtung

    keine

    keine

    Mode, Möbel, Technik

    Schuhe, Mode, Accessoires

    Handgemachtes

    Grundgebühr

    39 €

    39,95–4.999,95 €

    39,90 €

    40 €

    keine

    (Einstellgebühr: 0,20 USD)

    Verkaufsprovision

    8–15 %

    5-15 %

    7-18 %

    5-22 %

    6,5 %

    Schnittstellen

    ja

    ja

    ja

    ja

    ja

     

    Online-Marktplätze für spezielle Nischen

    Wenn du auch auf einem Online-Marktplatz verkaufen möchtest, kommt dir sicher als erstes einer der 5 bekanntesten in Deutschland in den Sinn. Aber nicht immer ist das der richtige Weg für Händler:innen. Dir sollte bewusst sein, dass auf großen Marktplätzen auch große Konkurrenz herrscht. 

    Ein Nischenmarktplatz kann hier die Lösung für dich sein. Als Händler:in profitierst du hier von einem besseren Verhältnis von Käufer:innen zu Anbieter:innen und einer Zielgruppe, die bereits an deinem Angebot interessiert ist. 

    In diesem Absatz stellen wir dir 5 Nischenmarktplätze deshalb noch einmal genauer vor. 

    Chrono24

    Du verkaufst Luxusartikel? Dann ist dieser Marktplatz vielleicht das Richtige für dich. Seit 2023 ist Chrono24 auf Luxusuhren spezialisiert und bietet seiner Kundschaft sichere Kaufoptionen und geprüfte Originalprodukte. Bis der Käufer bzw. die Käuferin das Produkt erhält, wird das Geld auf einem Treuhandkonto einbehalten – so sollen beide Parteien vor Verlusten geschützt werden. 

    Gamivo

    Eine weitere beliebte Nische ist Gaming bzw. Spielsoftware. Wenn du Waren aus diesem Segment verkaufst, solltest du dir Gamivo einmal genauer ansehen. Der Marktplatz verwendet eine ähnliche Methode wie die Buy Box von Amazon. Wenn Verkäufer:innen anhand verschiedener vom Marktplatz festgelegter Kriterien den ersten Platz belegen, werden deren Angebote der Kundschaft direkt präsentiert. Das erschwert allerdings auch den anderen Verkäufer:innen die Sichtbarkeit. 

    Redbubble

    Redbubble ist im Prinzip ein Print-on-Demand-Marktplatz. Hier werden die Entwürfe der Nutzer:innen auf verschiedene Artikel wie Tassen oder T-Shirts gedruckt und verkauft. Für angehende Künstler:innen ist dieses Geschäftsprinzip eine tolle Lösung, allerdings gibt es auf der Plattform auch viele Verletzungen des geistigen Eigentums. Oft sind sich Nutzer:innen gar nicht bewusst, dass sie die Rechte einer Marke verletzen, wenn sie deren Bilder oder Grafiken in ihren Entwürfen verwenden.

     

    Wenn du hier aktiv werden möchtest, achte unbedingt darauf, dass du nur deine eigenen Ideen anbietest. Sonst kann es auch schnell teuer für dich werden.

     

    Wayfair

    Wayfair hat sich vor allem auf Möbel und andere Haushaltsgegenstände spezialisiert. Hier gibt es bei Amazon und Co. bereits eine hohe Konkurrenz, weshalb sich der Verkauf über diese Plattform durchaus für dich lohnen kann.

     

    Allerdings bietet die Plattform keine Informationen über die Verkäufer:innen an und die Kundschaft weiß so nicht, bei wem sie bestellt. Dadurch steigt auch hier die Gefahr, dass Produkte auftauchen, die gegen das geistige Eigentum verstoßen.

     

    Yatego

    Der Deutsche Nischenmarktplatz Yatego versucht mit Amazon und eBay zu konkurrieren. Das Angebot reicht hier über Lifestyle, Mode, Möbel, Elektronik und vieles mehr.

    Hier legen die Drittanbieter:innen auf dem Marktplatz ihren Standort offen. Das ist besonders für Kund:innen hilfreich, falls sie lange Lieferzeiten vermeiden wollen und weckt gleichzeitig Vertrauen.

     

    Was sind Alternativen oder Ergänzungen zu Online-Marktplätzen in Deutschland?

    Besonders an den Besucherzahlen wird deutlich, wie beliebt Online-Marktplätze bei Händler:innen geworden sind. Allerdings sind sie nicht für jeden die richtige Wahl. Denn für viele Online-Händler:innen wäre ein eigener Onlineshop oder gar eine Kombination aus beiden Vertriebskanälen sinnvoller.

    Lesetipp: Der Multichannel Vertrieb stellt eine gute Lösung dar, um die Kundschaft auf allen Kanälen erreichen zu können. Er bringt jedoch auch gewisse Herausforderungen mit sich. In diesem Beitrag legen wir seine Vor- und Nachteile dar.

    Zu den Vorteilen von Onlineshops gegenüber Online-Marktplätzen zählen beispielsweise:

    • Bessere Kontrolle aller Prozesse
    • Einfacheres Brand-Building
    • Differenzierung von der Konkurrenz (was bedeutet, dass der Preis nicht mehr der einzige Verkaufsfaktor ist)
    • Direkter Kundenkontakt
    • Beziehung zur (wiederkehrenden) Kundschaft möglich
    • Kundenlisten können erstell werden
    • Möglichkeit des Cross- und Up-Sellings
    • Mehr Datenmaterial
    • Flexible Zusammensetzung der Kosten
    • personalisierbare Verpackung
    • Konzentration auf und Hervorhebung der Nachhaltigkeit

    Lesetipp: Du bist noch unsicher, ob Amazon, Ebay oder eigener Shopify Store? Wir verraten dir, warum es sich lohnen kann, auf Amazon und Ebay zu verkaufen und wann ein eigener Onlineshop lukrativer ist.

    Abschließend möchten wir noch einen Blick auf die Zukunft von Online-Marktplätzen werfen. 

    Fazit: Wie sieht die Zukunft von Online-Marktplätzen aus?

    Beim Onlineshopping werden drei Punkte immer wichtiger: Es soll schneller funktionieren, bequem von überall und jedem Gerät aus möglich sein und es darf kein Schnäppchen verpasst werden.

    Online-Marktplätze bieten dafür eine ideale Lösung, da dort in einer großen Auswahl an Produkten oder Dienstleistungen gestöbert werden kann, sich Preise leichter vergleichen lassen und verschiedene Produkte und Informationen an nur einem Ort zu finden sind. Seit einiger Zeit verzeichnen Online-Marktplätze daher ein enormes Wachstum. Insbesondere für kleine Unternehmer:innen, die nicht die nötigen Kapazitäten aufbringen können, um einen eigenen Onlineshop zu betreiben, kann das die perfekte Lösung sein.


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    Welche Marktplätze gibt es?

    Allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es rund 170 Online-Marktplätze. Beispiele sind Amazon, Ebay, Zalando, Otto und Etsy. Im Beitrag nehmen wir die 5 beliebtesten Online-Marktplätze in Deutschland genauer unter die Lupe.

    Was sind die besten Verkaufsplattformen?

    Was für dich als Händler:in die beste Verkaufsplattform ist, hängt von verschiedenen Faktoren, wie deinem Produkt und deinen Zielen ab. Im Beitrag verraten wir dir, wie du einen für dich geeigneten Online-Marktplatz findest.

    Was für Online-Marktplätze gibt es?

    Es gibt 4 verschiedene Arten von Online-Marktplätzen, nämlich Vertikale, Horizontale, Globale und Hybride. Worin sie sich unterscheiden, erklären wir dir im Beitrag.

    Was ist ein Marktplatz online?

    Online-Marktplätze sind Plattformen im Internet, auf welchen Händler:innen ihre Waren oder Dienstleistungen anbieten können. Die in Deutschland größten und bekanntesten sind Amazon und eBay. Im Beitrag haben wir für dich alles Wichtige zum Thema Online-Marktplätze zusammengefasst.

    Wie viele Online-Marktplätze gibt es in Deutschland?

    Aus der Studie „Die Marktplatzwelt 2020“ von Ecom Consulting ist zu entnehmen, dass es im Jahr 2020 insgesamt 480 Marktplatz-Anbieter:innen gab. Allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz lag die Zahl bei 173. Mit 135 Anbieter:innen konkurrieren noch immer die meisten im B2C-Bereich. Im C2C-Segment wurden hingegen nur 45 Online-Marktplätze verzeichnet. Alles Weitere rund ums Thema erfährst du in diesem Beitrag.

    Wie funktionieren Online-Marktplätze?

    Bei Online-Marktplätzen handelt es sich um E-Commerce-Webseiten, die Händler:innen und ihre Kundschaft zusammenbringen. Dabei werden alle Transaktionen von den Webseiten-Betreibenden verwaltet. Im Beitrag erklären wir alles Weitere, was du zu Online-Marktplätzen wissen solltest.

    Welche Vorteile bieten Online-Marktplätze?

    Insbesondere für kleinere Händler:innen kann der Verkauf auf Online-Marktplätzen eine gute Lösung sein. Gründe dafür sind die Folgenden:
    • Weitere Einnahmequelle
    • Niedrigere Marketingkosten
    • Unkompliziertere Internationalisierung
    • Besserer Überblick über Verfügbarkeiten, Lagerbestände und Preise
    • Optimal für Preisvergleiche
    • Große Auswahl an verschiedensten Produkten
    • Immer „geöffnet“
    • Schafft Vertrauen in die eigene Marke
    Was du sonst noch über Online-Marktplätze wissen musst, erklären wir dir im Beitrag.

    Which method is right for you?Über die Autorin: Alice Viete ist Content-Marketing-Expertin. Als Inhaberin einer Agentur unterstützt sie B2B- und E-Commerce-Unternehmen bei der Umsetzung ihrer individuellen Content-Strategie. Im Shopify-Blog schreibt sie über erfolgreiche Händler:innen sowie aktuelle Themen im Onlinehandel.