Enterprise-Commerce-Plattform: So findest du die Richtige für deine unternehmerischen Ziele

So findest die beste Enterprise-Commerce-Plattform

Dieses Jahr wird der globale E-Commerce-Verkauf Statista zufolge zum ersten Mal die 5 Billionen USD Marke knacken. Obwohl das globale E-Commerce-Wachstum mit der absteigenden COVID-19 Pandemie eher abflacht, wird dennoch eine Aufwärtskurve prognostiziert und bis zum Jahr 2026 erwartet, dass 8 Billionen USD erwirtschaftet werden. 

Diese und ähnliche Statistiken zeigen, wie schnell und stabil die E-Commerce-Industrie wächst. Sie verdeutlichen auch, wie viele Wettbewerber:innen immer wieder in den globalen E-Commerce hineintreten.

Wenn du deinen Mitstreiter:innen einen Schritt voraus sein und dir eine gesunde Portion vom Multibillionen-Kuchen schnappen willst, solltest du in ein zuverlässiges und skalierbares E-Commerce-Tool investieren.

Dieser Beitrag beinhaltet alles, was du über Enterprise E-Commerce-Tools wissen musst und hilft dir, das richtige Werkzeug für dein Online-Business zu finden.


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Inhaltsverzeichnis:

    Enterprise-Commerce-Plattformen

    • Tool für unbegrenztes Wachstum: Shopify Plus
    • Headless Commerce Tool: Shopify Plus
    • Open-Source-Tool: Adobe Commerce
    • Tool für eine CRM-Integration: Salesforce Commerce Cloud
    • Tool für SaaS und Openness via API: BigCommerce

    Lesetipp: In diesem Beitrag tauchen wir tief in das Thema Onlineshop-Baukasten ein und präsentieren 5 Shopsysteme im Vergleich.

    Was ist eine Enterprise-Commerce-Plattform?

    Definition Enterprise-Plattform

    Ein Enterprise-E-Commerce-System ist eine umfassende Software, die großen Unternehmen dabei hilft, zu arbeiten und Verkäufe effizient zu steigern. Eine ausgezeichnete Enterprise-E-Commerce Lösung unterstützt große Unternehmen darin, mehr zu verkaufen, Lagerbestände und Kundschaft zu verwalten und bietet Lösungen, um Abläufe zu streamlinen.

    Enterprise-Commerce-Systeme unterscheiden sich von kleineren E-Commerce-Plattformen darin, dass sie auf Unternehmen mit großen Absatzmengen und großem Wachstum ausgelegt sind. 

    “E-Commerce-Plattformen, die auf einem Enterprise-Level sind, bieten eine hohe Skalierbarkeit. Infolge des Wachstums brauchen Unternehmen eine E-Commerce-Plattform, die mit steigendem Traffic und Transaktionen umgehen kann. Plattformen auf einem Enterprise-Level basieren auf einer robusten Infrastruktur, die eine große Anzahl an Nutzer:innen und Transaktionen abwickeln kann,” so Will Yang, Head of Growth bei Instrumentl.

    Enterprise-Softwares haben typischerweise mehr Funktionen, sind sehr anpassungsfähig und integrierbar mit anderen essenziellen E-Commerce Tools und ERP-Systemen.

    Lesetipp: Erfahre im Beitrag, wie Shape Republic die Integration von Shopify mit plentymarkets, odc und Emarsys gelang.

    Folgende Funktionen sollte eine Enterprise-Commerce-Plattform beinhalten:

    • Anpassungsfähigkeit im Design und anderen Bedürfnissen deines Shops
    • Skalierbarkeit in der Wachstumsphase 
    • Unbegrenzte Bandbreite und Web-Hosting (am besten Hosting in der Cloud) 
    • High-Speed-Performance mit globalen dualen Content-Delivery-Netzwerken
    • Stabile Integrationen mit anderen E-Commerce-Tools 
    • Strenge Sicherheitsfunktionen und Level 1 PCI Compliance
    • Zugang zu Datenmigrationstools
    • Mobile Commerce-Apps, die einfach in der Handhabung sind 
    • Point of Sale (POS)
    • Nutzerfreundlich und einfach in der Navigation
    • Design Templates
    • Omnichannel-Content-Bereitstellung
    • Zuverlässiges und erreichbares Support-Team
     

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      Was sind die Hauptvorteile von E-Commerce-Plattformen auf dem Enterprise-Level?

      Kleinere E-Commerce-Plattformen sind auf kleine bis mittelständische Unternehmen ausgelegt, die nicht mit einem hohen Trafficvolumen konfrontiert sind und keine Millionenumsatzsummen verzeichnen.

      Wenn du ein kleinen Onlineshop führst, mit einer Handvoll Verkäufen am Tag, gibt es eine Menge E-Commerce-Lösungen, die deine Bedürfnisse auffangen. Doch sobald dein Unternehmen anfängt zu wachsen, ist es essenziell, deinen Shop zu einer größeren Enterprise-Commerce-Plattform zu migrieren, die das hohe Volumen sicher abfangen kann.

      Lesetipp: Wie du erfolgreich zu Shopify Plus migrierst, zeigt dir unter anderem Shape Republic

      Stell dir vor, du organisierst ein Event. Wenn du deine Arbeitskolleg:innen zu einem kleinen Abendessen einlädst, kannst du deine Gäste problemlos in deinem Zuhause empfangen und einen tollen Abend haben. Organisierst du allerdings eine Gala für deine Branche, ist dein Zuhause nicht mehr ausreichend. Um allen Bedürfnissen gerecht zu werden, musst du schon eine größere Location anmieten.

      “Der größte Vorteil einer E-Commerce-Plattform auf Enterprise-Level ist die Bandbreite für jedes E-Commerce-Unternehmen zu skalieren, und das unabhängig von der Größe,” sagt Gabrielle Wooden, Senior Content Marketing Manager bei Tapcart.

      Doch genügend Bandbreite bei Traffic-Spitzen für einen funktionierenden Onlineshop ist nicht der einzige Vorteil von Enterprise-E-Commerce-Plattformen. 

      “Der Hauptvorteil von E-Commerce-Plattformen auf Enterprise-Level ist die Skalierbarkeit und die Möglichkeit, dein Unternehmen wachsen zu lassen. Sie bieten Funktionen, die in kostenlosen Softwares nicht verfügbar sind. Sie haben zudem Integrationen und Partnerschaften mit anderen Anbieter:innen,” sagt Krittin Kalra, Gründerin von Writecream.

      “Enterprise-Level-Plattformen bieten eine große Auswahl an Features und Funktionalität, von einer ausgefeilten Suche und Navigation bis hin zu starkem Marketing und Merchandising Tools. Diese ermöglichen Unternehmen, die E-Commerce-Lösungen ihren speziellen Bedürfnissen und Anforderungen individuell anzupassen,” beipflichtet Will Yang.

      “Diese Plattformen bieten zudem exzellente Sicherheitsmaßnahmen und Compliance Features. Das ist für jedes Unternehmen, welches mit sensiblen Kundendaten arbeitet und den Branchenvorschriften unterliegt, essenziell.”

      Lesetipp: Das sagt die Fachpresse zu Shopify-Erfahrungen

      Verschiedene Enterprise-Commerce-Plattformen

      Um die verschiedenen Enterprise-Plattformen zu verstehen (und die richtige zu wählen), ist es wichtig, die technischen Aspekten der Anforderungen hinter den Kulissen zu begreifen - was brauche ich überhaupt, um einen Onlineshop effektiv zu betreiben? 

      Alle E-Commerce-Stores brauchen:

      • Hosting. Da alle Onlineshops auch E-Commerce-Webseiten sind, brauchen sie Server Space im Web. Einfach gesagt: ein Haus. Der Server ist also das Zuhause deines Onlineshops - also ein Platz, um zu verkaufen. Und Hosting beschreibt, wie du dein Zuhause sicher machst. So kannst du etwa ein Haus bauen, ein Haus kaufen oder dir ein Haus auch teilen. Das Gleiche gilt für das Hosting. Zudem bietet Hosting (wie Häuser auch) Zugänge, Sicherheit und Zuverlässigkeit. 
      • Front-End Features. Das Front-End deiner Seite ist dein digitales Schaufenster. Es beinhaltet alles, was Kund:innen sehen und womit sie interagieren können, wenn sie in deinem gehosteten Onlineshop landen, wie beispielsweise das Design, die Produktbeschreibungen, Warenkörbe und Suchleisten.  
      • Back-End-Funktionalität. Noch so ein nerdy Begriff. Dabei beschreibt “Back-End” lediglich die Server-Seite deiner Website. Das Back-End verarbeitet, speichert und leitet alle relevanten Daten wie Produktinformation, Bestellverlauf und Kundendaten weiter. Es nutzt zudem die Einsen und Nullen, um Nachrichten zwischen dem Server und dem Front-End zu verschicken, damit Kund:innen den Lagerbestand sehen und Mitarbeitende wissen, wann sie neu bestellen müssen.

      Die unterschiedlichen Arten von Enterprise-E-Commerce Software-Lösungen beziehen sich auf die Menge der Aufgaben, die du abbildest, pflegst und selbst verwaltest. Lass uns einen Blick auf die drei wichtigsten Enterprise-E-Commerce Lösungen werfen.

      Arten von Enterprise E-Commerce-Plattformen

      1. Was ist eine SaaS-Lösung für den Enterprise-Commerce?

      SaaS steht für Software-as-a-Service und Enterprise-Plattformen sind eine Art von SaaS-Lösungen. Es gibt allerdings auch SaaS-Lösungen für Marketing, Werbung, Sales, Management, Kundenmanagement, Operations und Analytics. 

      SaaS wird immer beliebter und das branchenübergreifend. Tatsächlich berichtet Statista, dass die SaaS-Branche die 100 Milliarden USD zum Ende des Jahres 2022 übersteigen wird.

      Es ergibt Sinn, dass SaaS so schnell wächst. Es genießt Beliebtheit bei den Unternehmer:innen und Händler:innen, die Nicht-Techies sind, weil es die ganze Arbeit auf einer einzigen Plattform übernimmt. 

      Mit einer SaaS-Lösung für den Enterprise-Commerce mietest du Server Space und die Plattform managet alles andere. Das bedeutet, du musst die SaaS-Umgebung nicht verlassen, um dich um das Hosting oder die Sicherheit deiner Website zu kümmern, um die PCI-Standards zu erfüllen, deine Plattform zu pflegen oder die Betriebszeit deiner Seite zu verwalten. 

      Eine SaaS-Lösung bietet im Enterprise-Commerce außerdem eine schnelle und einfache Front-End-Funktionalität. Du kannst deinen Store designen, dein Warenkorb anpassen, deine Produkte hinzufügen und deine Produktseiten gestalten - und das alles aus einer einzigen Plattform heraus. 

      Doch das ist nicht alles. Eine SaaS-Plattform hilft dir auch, deine Back-End-Aufgaben abzuarbeiten. So kannst über die Plattform deine Bestellungen tracken, speichern und managen. 

      Im Wesentlichen nimmt eine SaaS-Lösung das technische DIY raus und übernimmt es für dich. Die einzige Einbuße, die du machst, ist, dass du weniger Back-End und damit weniger Coding-Kontrolle hast.


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      2. Was ist eine Headless-Lösung für den Enterprise Commerce?

      Eine Headless-Commerce-Lösung ist sowohl im klassischen E-Commerce- als auch im Enterprise-Bereich eine Art SaaS-Lösung und eine smarte Innovation im Commerce Tech. Alle Headless-E-Commerce-Lösungen sind SaaS, doch nicht alle SaaS-E-Commerce-Plattformen sind Headless. 

      Mit einer Headless-Commerce-Lösung erhältst du ein ähnliches Hosting und eine ähnliche Back-End-Funktionalität, wie ein traditionelles Enterprise-E-Commerce-SaaS-Tool. So beinhaltet es etwa PCI Compliance, Lagerbestandsverwaltung und starke Sicherheitsmaßnahmen. Der Unterschied ist, dass es die Front-End von der Back-End-Architektur entkoppelt ist und damit mehr Flexibilität bietet, um die Front-End-Erfahrung, also den „Head“ (zu Deutsch: Kopf), zu individualisieren. 

      “Wir beobachten viele Unternehmen, die sich für eine Headless-Commerce-Lösung entscheiden, weil sie ihnen erlaubt, ihren Kund:innen eine einzigartige, umfassende Erfahrung zu bieten. Mit einer Headless-Lösung profitieren sie von einer schnellen Seite, von Omnichannel-Funktionen und einer tiefgehenden Personalisierung,” sagt Lidia Infante, Senior SEO Manager bei Sanity.

      “Headless-Plattformen sind vor allem für D2C-Brands wichtig, insbesondere für diejenigen, die ihre digitale Präsenz nutzen, um ihre Werte zu vermitteln und eine starke Beziehung zu ihrer Kundschaft in wettbewerbsintensiven Branchen aufzubauen.”

      Eine Headless-SaaS-E-Commerce-Lösung ist eine hervorragende Wahl für Unternehmen, die:

      • mehr Flexibilität im Design und der UX wollen,
      • ihre Customer Journey personalisieren möchten,
      • in einer schnelllebigen Branche tätig sind,
      • planen, schnell zu skalieren und
      • Änderungen im Front-End der Website vornehmen, ohne das Back-End zu beeinflussen.

      Lesetipp: Strato vs. Shopify: Erfahre, wie ein Wein-Startup durch die Shopify-Migration seinen Umsatz verdoppelte.

      3. Was ist eine Open-Source-Lösung für den Enterprise-Bereich?

      Open-Source-E-Commerce-Enterprise-Lösungen sind für alle “offen”, also zugänglich und manchmal sogar kostenlos zum Herunterladen oder Nutzen verfügbar. Der Haken ist, dass du eine Menge selbst coden musst, um einen Shop zu erstellen und anzupassen. 

      “Es gibt einige große Vorteile darin, eine Open-Source-Plattform wie Adobe Commerce, ehemals Magento, zu verwenden. Letzten Endes gibt dir Open-Source die ultimative Kontrolle. Obwohl diese Kontrolle mit finanziellen und ressourcenintensiven Kosten verbunden ist,” sagt E-Commerce Consultant Elliott Davidson.

      “Des Weiteren musst du mit einer Plattform wie Shopify Plus keine regelmäßigen Software-Updates durchführen, um Sicherheitsrisiken abzuwenden. Shopify Plus übernimmt das für dich. Um dich vor Sicherheitsrisiken bei einer Open-Source-Lösung zu schützen, musst du eine Agentur oder eine:n Freelancer:in engagieren oder eine feste Person anstellen, die sich darum kümmert.”

      Die Nutzung einer Open-Source-Plattform kann eine gute Option für hoch qualifizierte Coder:innen sein, doch es ist wichtig, zu bedenken, dass du nicht dieselbe All-in-One-Funktionalität erhältst wie sie dir eine SaaS-Lösung bieten würde. Du müsstest alle Apps, Add-on oder Erweiterungen von Drittanbieter:innen selbst einkaufen und verwalten, um deinen Shop zu nutzen. Zudem kommen noch Lizenzen, das Design, das Hosting, die Pflege und PCI Compliance obendrauf.

      “Die TCO [Total Cost of Ownership, zu Deutsch: Eigentumsgesamtkosten] einer Open-Source-Plattform können sehr hoch werden und tendieren eher dazu, kostspieliger zu sein als seine SaaS-Gegenspieler,” so Davidson. “Du musst dich also fragen, ob du diese extra Portion Kontrolle wirklich brauchst. In den meisten Fällen ist die Antwort: Nein.” 

      Lesetipp: Von Strato über Wundery und VersaCommerce hin zu Shopify: So verlief die Shopsystem-Odyssee des Münchner Unternehmens Glanzberg.

      Die Top 5 Enterprise-E-Commerce-Software-Lösungen

      1. Shopify Plus

      Enterprise-Commerce-Plattformen im Vergleich: Shopify Plus auf Platz 1

      Shopify Plus ist eine SaaS-Headless-Commerce-Enterprise-Plattform, die von über 10.000 Unternehmen in 175 Ländern für das Hosting ihrer E-Commerce Businesses genutzt wird. Shopify Plus ist auf Skalierbarkeit ausgerichtet und ist flexibel, schnell in der Umsetzung und bezahlbar. 

      Da es eine Headless-Commerce-SaaS-Plattform ist, macht es die ganze harte Arbeit aufseiten des Back-Ends. Es erlaubt dir außerdem, das Front-End deines Onlineshops leicht zu verändern, wann immer du es für richtig hältst. Brands wie Staples, Heinz, Allbirds, Magnolia, Rebecca Minkoff und Steve Madden setzen auf Shopify Plus.

      Die top Shopify-Plus-Features umfassen:

      • Enterprise Onlineshop. Erweiterte Anpassungsoptionen über alle Geräte hinweg, schneller Checkout und einfache Skalierbarkeit. 
      • Zuverlässige Bandbreite. Unbegrenztes Wachstumspotenzial, da es eine durchschnittliche Uptime von 99,99 Prozent hat.
      • Internationaler E-Commerce. Erlaubt globale Transaktionen in lokalen Währungen und Sprachen auf allen Märkten. 
      • Omnichannel-Commerce. Support und Integrationen, um an all deine Kundschaft auf allen Kanälen zu verkaufen. 
      • Headless-Commerce. Ändere jederzeit das Front-End deines Shops, um alle Erwartungen deiner Kund:innen und die Trend-Anforderungen der Branche zu treffen. 
      • Point of Sale. Exzellenter Point of Sale, mit dem du alle Verkäufe über Einzelhandelsstandorte hinweg und auch in Pop-up-Stores erfassen kannst. 
      • Integrationen. Unzählige Integrationen, um alle E-Commerce-Abläufe zu streamlinen.
      • Detailliertes Reporting. Behalte den Lagerbestand, die Trends und Kundendaten mithilfe von umfassenden Berichten im Auge. 
      • Automatisierung. Denke nicht zweimal über deine E-Commerce-Vorgänge nach. Setze sie einmal auf und lass Shopify Plus sein Ding machen. 

      Vor- und Nachteile von Shopify Plus 

      Vorteile: Shopify Plus ist bekannt dafür, eine komplett gehostete, Headless-E-Commerce-Plattform zu sein, die einfach in der Navigation ist und Handelsabläufe synchronisiert. Es ist das perfekte Tool für den Omnichannel-Commerce und hat Hunderte von Erweiterungen und Plug-ins, um Großunternehmen bei den Anpassungen ihrer Onlineshops zu unterstützen. Shopify Plus hat sich zudem verschrieben, einen rund um die Uhr Support zu liefern. Und das Beste ist, dass Shopify Plus unglaublich zuverlässig sowie stabil ist und unbegrenztes Wachstum unterstützt. 

      Nachteile: Da Shopify Plus ein komplett gehostetes SaaS-Tool ist, gibt es Einschränkungen in Bezug auf Coding. Shopify Plus erlaubt weder Open-Source-Änderungen am Code noch Module von Grund auf neu zu bauen. Allerdings kannst du Erweiterungen und App-Integrationen nutzen. 

      Was Kund:innen über Shopify Plus sagen 

      Shopify Plus hat ein 4,8-Sterne Rating auf Capterrra und ist mit 5 Sternen bei OMR ausgezeichnet. Die Kundschaft liebt Shopify Plus für seine skalierbare Architektur und seine umfassende RESTful API.

      Capterra-Bewerter Greg H. hat diese verifizierte Bewertung abgegeben:

      “Shopify Plus war für uns ein Gamechanger. Nach dem Wechsel haben sich die Conversion Raten um 50 % verbessert.  Die Webseitengeschwindigkeit ist phänomenal, die Dashboards sind toll, die Uptime ist großartig und der Zugang zum App-Katalog verkürzt die Entwicklungszeit auf einige Tage. Wir haben mehrere Features und Services in weniger als einem Jahr eingeführt, etwas, was vor dem Einsatz der Plattform mehrere Jahre dauern würde und drei- bis viermal so teuer gewesen wäre.”

      Lesetipp: Erfahre, wie Shopify POS Wildling half, den Umsatz um 100 Prozent zu steigern und die Ausgaben um Tausende Euro zu senken.

      2. BigCommerce Enterprise

      BigCommerce ist eine Open-SaaS-E-Commerce-Lösung, die sowohl die SaaS als auch die API-aktivierte Openness vereint. Dies macht die Plattform im Hinblick auf Customization des Onlineshops sehr flexibel. BigCommerce ist eine weitere Plattform, die darauf ausgerichtet ist, dich beim Skalieren zu unterstützen und internationale Märkte zu erreichen. 

      Features

      • Natives B2B und B2C. Es unterstützt sowohl B2C als auch B2B Unternehmen.
      • Multi-Storefront und Lokalisierung. Betreibe mehrere Shops über eine E-Commerce-Plattform.
      • Omnichannel-Commerce. Schaffe Omnichannel-Shopping-Erfahrungen, wo auch immer deine Kundschaft einkaufen.
      • Open APIs. Passe deinen Shop mit offenen APIs an.
      • Reibungsloser Checkout. Setze einen schnelleren Checkout ein, um deine Kundenerfahrung zu verbessern. 
      • Wiederherstellung eines abgebrochenen Warenkorbs. Enthält wichtige Funktionen, um die Wiederherstellung eines abgebrochenen Warenkorbs zu automatisieren und mehr Verkäufe zu erzielen.
      • Zuverlässig. Bietet einen Uptime von 99,99 Prozent, sogar während sehr beliebter Shopping-Feiertage. 
      • Sicherheit. ISO/IEC 27001:2013 & PCI DSS 3.2, Level 1 zertifiziert.

      Die Vor- und Nachteile von BigCommerce

      Vorteile: BigCommerce ist eine weitere, oft genutzte Enterprise-Plattform, die sich für Unternehmen aller Größen eignet. Es ist möglich, mit BigCommerce als kleines Unternehmen zu starten und mit der Plattform zu wachsen. Es umfasst zudem auch im Einsteiger-Modell Funktionen, mit denen du leicht deinen Produktkatalog verändern und verwalten kannst. 

      Nachteile: Manche Kund:innen beschweren sich über die hohen Preise für die Anzahl an Funktionen, die verfügbar sind, und darüber, dass das Support-Team technische Fragen nicht beantworten kann. 

      3. Adobe Commerce

      Adobe Commerce, früher als Magento bekannt, ist eine Multichannel-Enterprise-E-Commerce-Lösung, die seine Kundschaft dabei unterstützt, den digitalen Shop zu optimieren. Adobe Commerce ist eine flexible Plattform zu einem angemessenen Preis. 

      Features

      • Page Builder. Ein intuitiver Drag-and-Drop Page Builder, mit dem du deinen Store individuell anpassen kannst, ohne coden zu können. 
      • Produkt-Empfehlungen. Drag-and-Drop Produktempfehlungen, um deine wichtigsten Produkte zu priorisieren. 
      • Lagerbestandsmanagement. Anpassungsoptionen wie die Nachhause-Lieferung, Online kaufen, im Laden abholen und Lagerverwaltungsfeatures.
      • Integriertes B2B. Integriere andere Back-End-Systeme und passe das Design an. 
      • Reporting. Detaillierte Analytics-Berichte, um dir einen umfassenden Überblick über die Shop-Performance zu geben.
      • Extensions. Ein gut gefüllter Marketplace mit vielen Erweiterungen, um die Funktionalität deines Shops zu boosten. 

      Die Vor- und Nachteile von Adobe Commerce 

      Vorteile: Adobe Commerce ist einer der größten Open-Source-E-Commerce-Software-Lösungen auf dem Markt. Das bedeutet große Flexibilität und du kannst individuell anpassen, so viel und wie du willst. 

      Nachteile: Da Adobe Commerce open-source ist, musst du hervorragend entwickeln können, um das Beste aus dem Tool herauszuholen. Du bist verantwortlich für Updates, PCI Compliance und alles andere, was eine SaaS-Lösung für dich übernehmen würde. Es kann außerdem teuer sein, abhängig davon, welche Integrationen du brauchst. 

      4. Salesforce Commerce Cloud

      Salesforce Commerce Cloud ist eine Enterprise-E-Commerce-Lösung, die ihre Kundschaft beim Omnichannel-Bestellungsmanagement unterstützt. Die Plattform ist flexibel und bietet einen präzisen und detaillierten Überblick über den Lagerbestand - und das aus einer einzigen Plattform heraus. 

      Features

      • Headless-Commerce. Individuelle Anpassung des Front-Ends mit Headless-Commerce.
      • Automatisierungstools. Vereinfache Prozesse inklusive Fulfillment mithilfe von Automatisierungen.
      • Bestellmanagement. Verkaufe deine Produkte plattformübergreifend und halte dein Lager organisiert. 
      • Payment Tech. Sichere deine Kundentransaktionen mithilfe von einfachen Zahlungsmethoden und schnellen Implementierungen. 
      • B2B und DTC Features. Erweitere dein B2B oder DTC Business mit anpassbaren Funktionen für jeden Unternehmenstyp.
      • AI für Commerce. Booste deine Sales und deine Kundenbindung mit dem einzigartigen Tool: Einstein AI.
      • Commerce + CRM. Verbinde deinen Shop und deine Geschäfte mit den Tools, die du für Marketing, Sales und Kundenservice verwendest. 

      Vor- und Nachteile von Salesforce Commerce Cloud

      Vorteile: Salesforce Commerce Cloud ist eine von vielen Salesforce-Produkten und lässt sich mit anderen Salesforce-Lösungen leicht integrieren. Die Plattform hat einige Features und kann dir beim Streamlinen und Optimieren des Sales Funnels (zu Deutsch: Verkaufstrichter) helfen. 

      Nachteile: Da die Salesforce Commerce Cloud so robust ist, kann sie auch herausfordernd zu lernen und kompliziert im Umgang werden. Du musst schon sehr technisch versiert sein, um alle Vorteile der Plattform herauszuholen. 

      5. Oracle Commerce

      Oracle Commerce ist eine cloud-basierte E-Commerce Plattform, die sich für Unternehmen jeder Größe eignet. Sie hilft Unternehmen, die Technik zu vereinfachen, indem sie die Kunden- und Salesinformationen sowie finanzielle und operationale Daten zusammenführt. 

      Features

      • Einheitlic​​he B2B- und B2C-Plattform. Vereint B2B- und B2C-Funktionalität, um das technische Ökosystem zu vereinfachen.
      • Multisite-fähig. Verwalte mehrere Seiten aus einer Plattform heraus und mit nur einem Abonnement.
      • Suchfunktionalität. Onsite-Suche hilft deinen Kund:innen dabei, das zu finden, wonach sie suchen.
      • Produktempfehlungen. Personalisierte Produktempfehlungen, die im Kontext des Kundenverhaltens relevant sind. 
      • Subscription-Management-Integration. Steigere deine Umsätze mit einer Customer-Subscription-Option.
      • Oracle-Content-Management. Streamline deine Content-Erstellung, promote deinen Shop und triff die Kundenerwartungen. 

      Vor- und Nachteile von Oracle Commerce

      Vorteile: Oracle Commerce hat gute out-of-the-box Features, die deine Seite schnell zum Laufen bringen. Dies beinhaltet Content-Management, Produktempfehlungen und Subscription-Management.

      Nachteile: Dieses Tool ist nicht so umfassend wie andere Tools am Markt und wirkt manchmal veraltet. Es kann zudem herausfordernd sein, deinen gesamten Shop individuell anzupassen. 


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      Wie du eine Enterprise-E-Commerce-Software findest

      Es gibt viele großartige Enterprise-E-Commerce-Plattformen auf dem Markt. Die richtige Plattform für dein Unternehmen ist abhängig von der Größe deines Unternehmens, wie viel Erfahrung du im Coding und welche Bedürfnisse du hast und wie schnell dein Shop wächst. 

      “Um die richtige Enterprise-E-Commerce-Software zu wählen, beginne bei deinen Bedürfnissen und Zielen. Wenn du genau verstehst, was du brauchst, kannst du anfangen, nach Plattformen zu suchen,” sagt Instrumentls Will Yang.

      “Wenn du deine Optionen eingrenzt, schau dir Online-Bewertungen an und vergleiche Preise. Außerdem solltest du sichergehen, dass die Software leicht zu nutzen ist und reibungslos in deine Systeme integriert werden kann. Sobald du einige finale Kandidaten eingegrenzt hast, nimm dir Zeit, um die Software zu testen, bevor du deine finale Entscheidung triffst.”

      Etwas konkreter findest du hier einige spezifische Dinge, nach denen du Ausschau halten kannst, wenn du eine E-Commerce-Software wählst:

      • Funktionalität. Bedenke deine wichtigsten E-Commerce Ziele und was du von deiner E-Commerce-Plattform erwartest, ob im Front-End oder im Back-End. Wenn du weißt, was du von deinem Tool willst, kannst du die verschiedenen Features der Plattformen browsen und schauen, was dir am besten passt. Zum Beispiel, wenn du mehr Flexibilität im Front-End-Design willst, wirst du dich für Shopify Plus entscheiden. 
      • Deine Expertise. Wie viel Expertise hast du in Sachen Development? Welche Skills, welches Budget und Team hast du zur Verfügung, um dich bei der Technik deines Onlineshops zu unterstützen? Wenn dir diese Antworten klar sind, hilft dir das bei der Entscheidung dich zwischen einem traditionellen SaaS-Tool, einem Headless-Commerce-Tool und einem Open-Source-Tool zu entscheiden.
      • Kosten. Die Preise variierten von Tool zu Tool und von Plan zu Plan innerhalb der bestimmten Enterprise Plattformen. Entscheide, welche Funktionalität du brauchst, um zu wachsen und wie viel Umsatz du erwirtschaften willst und finde dementsprechend ein Tool, das zu deinem Ziel und Budget passt. 
      • Skalierbarkeit. Nicht alle Plattformen sind auf schnelles Wachstum ausgelegt. Wenn du schnell dein Business skalierst, dann suche nach einer Plattform, die schnelllebig ist, die Software oft updatet und eine große Bandbreite bietet, um die vielen Kund:innen abzufangen. 
      • Performance. Wenn dein E-Commerce Shop offline ist, dann riskierst du Tausende potenzielle Verkäufe zu verlieren. Bei der Wahl einer E-Commerce-Plattform frage daher nach der Performance und der durchschnittlichen Uptime. 
      • Sicherheit. Wenn du in Sachen PCI Compliance nicht versiert bist oder die harte Arbeit des Selbst-Hostings nicht machen willst, dann entscheide dich für eine SaaS-Plattform, die das für dich übernimmt. 
      • Integrationen. Erfolgreicher E-Commerce bedeutet auch einen gut aussehenden Shop zu haben. Du musst zudem deine Sales Operations, den Lagerbestand, die Kundendaten, die Marketingvorgänge und Mitarbeiter:innen managen. Suche also nach einer Plattform, die all diese Vorgänge streamlinen kann. 
      • Apps. Obwohl E-Commerce-Plattformen viele Features und Vorteile haben, um dir beim Beitreiben deines Onlineshops zu helfen, machen sie nicht alles. Sie sollten jedoch Apps oder API-Funktionalität anbieten, um andere Tools anbinden zu können. 
      • Multichannel. Die Kund:innen shoppen heutzutage auf unterschiedlichen Kanälen und Touchpoints. Daher brauchst du eine E-Commerce-Plattform, die dir hilft, die Kundschaft zu erreichen, unabhängig davon, wo sie einkauft. Wähle ein Tool, mit dem du Multichannel-Verkäufe und -Marketing abwickeln kannst. 

      Im Zweifel, buche eine Demo

      Enterprise-Commerce-Lösungen haben viele unterschiedliche Features. Wenn du dich immer noch fragst, was die beste Lösung für dein Unternehmen ist, dann buche dir Termine für ein paar Demos, die in deiner engeren Auswahl sind. 

      “Eine der besten Wege, sich für eine Enterprise-E-Commerce-Software zu entscheiden, ist, die Vor- und Nachteile der verfügbaren Optionen zu verstehen,” sagt Tapcar’s Gabrielle Wooden. “Einen Termin für eine Software-Demo zu vereinbaren, ist ein wunderbarer Weg für Brands, die jeweilige Software besser zu verstehen und ein Gefühl für den Customer Support der neuen Software zu bekommen.” 

      Lesetipp: Hier werfen wir einen Blick auf die besten E-Commerce-Plattformen und zeigen dir, wie du herausfinden kannst, welche am geeignetsten für deine geschäftlichen Anforderungen ist.

      Mach ein Upgrade auf eine Enterprise-E-Commerce-Software

      Wenn du deine Umsätze steigern willst und dein Onlineshop wachsen soll, dann ist es essenziell, von einer traditionellen E-Commerce-Lösung auf eine Enterprise-Lösung upzugraden.

      Wähle eine Plattform, die die Trends berücksichtigt, sich ständig weiterentwickelt und den nötigen Support bietet, den du brauchst, um deinen Kund:innen eine hervorragende Erfahrung zu bieten - egal wann und wo sie shoppen. (Wir empfehlen Shopify Plus.)


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      Häufig gestellte Fragen zu Enterprise Commerce Plattformen

      Was ist ein E-Commerce-Enterprise-System?

      Ein E-Commerce-Enterprise-System (ECES) ist eine Software-Lösung, die insbesondere auf große Unternehmen ausgelegt ist (das heißt, Shops, die einen Millionenumsatz erwirtschaften). Ein ECES hilft Händler:innen ihre gesamten unternehmerischen Abläufe zu managen. Diese beinhalten Bestellmanagement, Lagerbestandskontrolle, Customer Relationship Management und Marketing-Automatisierung. 

      Was ist der Hauptvorteil von Enterprise-Level E-Commerce Plattformen?

      E-Commerce-Plattformen sind darauf ausgelegt, die gesamte Kundenerfahrung zu streamlinen - vom Anfang bis Ende. Es gibt viele Gründe, um auf Enterprise-E-Commerce-Plattformen zu setzen. Doch die Hauptvorteile sind die erhöhte Sicherheit, schnelle Performance, schnelles Reporting, exzellente Integrationen und erweiterte Analytics.

      Woher weiß ich, dass es an der Zeit ist, von einer traditionellen E-Commerce-Plattform zu einer Enterprise-Plattform zu wechseln?

      Unternehmen kommen irgendwann an einen Punkt, an dem sie mit Standard-E-Commerce-Lösungen immer wieder die gleichen Probleme haben, vor allem wenn sie anfangen, schneller zu wachsen oder wenn sie einen brutto Warenwert in Millionenhöhe erreichen. Wenn diese schnell skalierenden Unternehmen langsame Webseitengeschwindigkeit bemerken oder das hohe Trafficvolumen nicht abfangen können, dann ist es an der Zeit, die traditionelle Plattform (z.B. Shopify) gegen eine Enterprise-Plattform (z.B. Shopify Plus) einzutauschen. 

      Welche Plattform ist die beste für Enterprise-E-Commerce?

      Als Händler:in willst du deiner Kundschaft die bestmögliche Erfahrung bieten. Das heißt, eine großartige Warenkorb-Software-Lösung, die ihnen erlaubt Produkte einfach ihren Warenkörben hinzuzufügen und ohne Probleme den Checkout zu benutzen. Obwohl es Hunderte von E-Commerce-Plattformen gibt, hängt die richtige von deinen Bedürfnissen, deinem Budget und deinen Wachstumszielen ab. Wir empfehlen Shopify Plus.

      Which method is right for you?Über die Autorin: Inara Muradowa ist SEO & Content Beraterin. Ihr Schwerpunkt ist der Bereich E-Commerce. Im Shopify-Blog porträtiert sie am liebsten erfolgreiche Gründer*innen und gibt Insider-Tipps zu aktuellen Trends.

       

      Dieser Beitrag wurde aus dem Englischen von Ashley R. Cummings übersetzt. Die Illustration stammen von Melanie Peters.