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E-Mail-Marketing: Definition, Grundlagen & Tipps

Das Foto zeigt einen Bildschirm, auf dem eine Meldung zu einer neuen E-Mail erscheint. Alles, was du über E-Mail-Marketing wissen musst, erklären wir dir im Beitrag.

Ob zur Produktankündigung, als Dank nach einem Kauf oder zur Kommunikation einer Promo-Aktion, die Begeisterung für E-Mail-Marketing ist ungebrochen. Bereits seit vielen Jahren zählt E-Mail-Marketing zu den effizientesten und vor allem beliebtesten Marketing-Strategien, um die Direktverkäufe in die Höhe zu treiben und Kundenbindung aufzubauen.  

Doch es gibt etwas Wichtiges zu beachten: Um E-Mail-Marketing überhaupt erfolgreich nutzen zu können, ist ein möglichst gut gefüllter E-Mail-Verteiler unabdingbar. 

In diesem Artikel erfährst du, wieso E-Mail-Marketing zu den effizientesten Marketingmaßnahmen zählt und erhältst zahlreiche Tipps, wie du dir am einfachsten einen stabilen Verteiler aufbaust und mit welchem Content du deine User:innen versorgen solltest.


Lohnt sich E-Mail-Marketing 2024 noch?

Ja, E-Mail-Marketing ist nach wie vor ein wirksamer Marketingkanal! Die Möglichkeiten zur Personalisierung haben sich in den letzten Jahren immer weiter verbessert, wodurch Unternehmen mittlerweile ihre Kundschaft noch zielgerichteter ansprechen können.


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Inhaltsverzeichnis:

Was ist E-Mail-Marketing?

E-Mail-Marketing ist eine Form des digitalen Marketings, bei der Unternehmen E-Mails verwenden, um mit ihren Kund:innen zu kommunizieren, Informationen bereitzustellen, Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben und Beziehungen zu potenziellen Kund:innen aufzubauen und zu pflegen. Dieses Marketing-Instrument ermöglicht es Unternehmen, direkt in die Postfächer der Empfänger:innen zu gelangen und auf eine persönliche Art und Weise mit ihnen zu interagieren.

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Welche Arten von E-Mail-Marketing gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von E-Mail-Marketing, die Unternehmen und Organisationen verwenden können, um mit ihren Zielgruppen zu kommunizieren und Marketingziele zu erreichen. Hier sind einige der gängigsten Arten von E-Mail-Marketing:

  1. Newsletter: Newsletter sind regelmäßige E-Mails, die an Abonnent:innen verschickt werden, um sie über Neuigkeiten, Produktaktualisierungen oder branchenspezifische Inhalte zu informieren. Sie sind oft regelmäßig, etwa monatlich oder wöchentlich.

  2. Promotions-E-Mails: Diese E-Mails werden verwendet, um Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben und Rabatte oder Sonderaktionen anzukündigen. So kannst du Kund:innen beispielsweise einen Rabattcode für ihre nächste Bestellung anbieten. Promotions-E-Mails sind darauf ausgerichtet, Conversions und Verkäufe zu generieren.

  3. Transaktions-E-Mails: Transaktions-E-Mails werden automatisch ausgelöst und an Kund:innen verschickt, um Transaktionen oder Interaktionen zu bestätigen. Beispiele sind Bestellbestätigungen, Versandbenachrichtigungen oder Passwort-Wiederherstellungs-E-Mails.

  4. Willkommens-E-Mails: Diese E-Mails werden versendet, wenn sich jemand für einen Newsletter oder einen Service anmeldet. Sie heißen die neuen Abonnent:innen willkommen, bieten relevante Inhalte und können den ersten Eindruck eines Unternehmens prägen.

  5. Trigger-E-Mails: Trigger-E-Mails werden durch bestimmte Benutzeraktionen oder -verhalten ausgelöst und die Aufmerksamkeit der Leser:innen „getriggert“. Beispiele sind Warenkorbabbrecher-E-Mails, Follow-up-E-Mails nach einem Kauf oder personalisierte Empfehlungen basierend auf dem Verhalten des Nutzers oder der Nutzerin.

  6. Segmentierte E-Mails: Diese E-Mails werden an spezifische Segmente der Zielgruppe gesendet, basierend auf demografischen Daten, Kaufhistorie, Verhalten oder anderen Kriterien. Segmentierung hilft dabei, relevante und personalisierte Inhalte bereitzustellen.

  7. Reaktivierungs-E-Mails: Wenn Abonnent:innen inaktiv werden oder lange Zeit keine Interaktion mit den E-Mails gezeigt haben, können Reaktivierungs-E-Mails verschickt werden, um ihr Interesse wieder zu wecken.

  8. Social Media Sharing-E-Mails: Diese E-Mails enthalten Inhalte oder Rabatte, die leicht in sozialen Medien geteilt werden können. So ermutigen Marketer:innen Abonnent:innen, Inhalte mit ihren Freund:innen und Followern zu teilen.

  9. Educational E-Mails: Bildungselemente werden in diese E-Mails integriert, um die Abonnent:innen über ein bestimmtes Produkt, wie ein E-Book, Dienstleistungen oder branchenspezifische Themen zu informieren und ihnen Mehrwert zu bieten.

  10. Feedback- und Umfrage-E-Mails: Marketer:innen nutzen diese E-Mails, um Feedback von Kund:innen zu sammeln, ihre Meinungen zu hören und ihre Dienstleistungen zu verbessern.

  11. Event-E-Mails: Diese E-Mails werden vor, während und nach Veranstaltungen wie Webinaren, Konferenzen oder Messen verschickt, um Teilnehmer:innen zu informieren und einzubinden.

  12. Automatisierte E-Mail-Kampagnen: Diese umfassen eine Reihe von automatisch ausgelösten E-Mails, die auf vordefinierte Trigger und Aktionen reagieren. Beispiele sind Begrüßungsmails und Onboarding-Prozesse.

Die Auswahl der richtigen Art von E-Mail-Marketing hängt von den Zielen deiner Kampagne, deiner Zielgruppe und deiner Branche ab. Oft wird eine Kombination verschiedener Arten von E-Mails in einer umfassenden E-Mail-Marketing-Strategie eingesetzt.

Lesetipp: Auch SMS-Marketing kann die Marketing-Strategie deines Unternehmens voranbringen. In unserem Beitrag erfährst du alles Wichtige zum Thema.

14 Tipps für dein E-Mail Marketing

Das Foto zeigt einen Bildschirm, auf dem das Fenster für Gmail geöffnet ist. Wir geben dir im Beitrag wertvolle Tipps für dein E-Mail-Marketing.

Wenn du mit dem E-Mail-Marketing deines Unternehmens Kund:innen gewinnen und ihnen Mehrwert bieten möchtest, gibt es einige Tipps, die du dafür beachten kannst. 

Baue eine qualitativ hochwertige E-Mail-Liste auf 

Der Grundstein für erfolgreiches E-Mail-Marketing ist eine qualitativ hochwertige Liste. Statt einfach nur eine große Menge an E-Mail-Adressen zu sammeln, konzentriere dich darauf, eine Liste von Menschen aufzubauen, die tatsächlich an deinen Inhalten interessiert sind. Nutze dazu Opt-in-Formulare auf deiner Website, Social-Media-Kampagnen und andere Methoden, um potenzielle Abonnent:innen anzusprechen. 

Nutze Opt-in-Formulare auf deiner Website  

Eine der effektivsten Methoden, um Abonnent:innen zu gewinnen, ist die Integration von Opt-in-Formularen auf deiner Website. Diese Formulare sollten klar und ansprechend gestaltet sein und den Besucher:innen ermöglichen, ihre Mail-Adresse freiwillig einzutragen. Dies gewährleistet, dass die Personen auf deiner Liste ein echtes Interesse an deinem Unternehmen oder deinen Inhalten haben.

Personalisiere deine E-Mails

Personalisierung ist der Schlüssel, um sicherzustellen, dass deine E-Mails geöffnet und gelesen werden. Verwende den Namen des Abonnenten oder der Abonnentin in der Anrede und segmentiere deine Liste, um spezifische Nachrichten an bestimmte Zielgruppen zu senden. Je persönlicher und relevanter deine E-Mails sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie positive Reaktionen hervorrufen.

Betreibe A/B-Tests

Tests sind entscheidend, um herauszufinden, welche Arten von E-Mails und Betreffzeilen am zuverlässigsten funktionieren. Führe regelmäßig A/B-Tests durch, um verschiedene Elemente wie den Betreff, Preheader, Call-to-Actions, Bilder und Texte zu optimieren. Analysiere die Ergebnisse und passe deine Strategie entsprechend an.

Halte dich an die Datenschutzbestimmungen

Mit der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und ähnlicher Gesetze weltweit ist es wichtiger denn je, sicherzustellen, dass du die Datenschutzbestimmungen einhältst. Informiere deine Abonnent:innen darüber, wie du ihre Daten verwendest, und stelle sicher, dass du ihre Zustimmung zur Verarbeitung ihrer Informationen eingeholt hast.


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Sorge für Mobile-Optimierung

Da immer mehr Menschen E-Mails auf ihren Mobilgeräten lesen, ist es entscheidend, dass deine E-Mails für mobile Geräte optimiert sind. Achte auf ein responsives Design, das sicherstellt, dass deine E-Mails auf verschiedenen Bildschirmgrößen gut aussehen und leicht lesbar sind.

Nutze automatisierte E-Mail-Marketing-Kampagnen

Automatisierte E-Mail-Marketing-Kampagnen ermöglichen es dir, relevante Nachrichten zur richtigen Zeit an deine Abonnent:innen zu senden, ohne manuell eingreifen zu müssen. Du kannst automatisierte E-Mails für Begrüßungsnachrichten, Follow-ups nach dem Kauf, Geburtstagsgrüße und vieles mehr einrichten. Dies spart Zeit und erhöht die Effizienz deiner Marketingbemühungen.

Verwende ansprechende Betreffzeilen

Die Betreffzeile und der Preheader sind der erste Eindruck, den deine E-Mail bei den Empfänger:innen hinterlässt. Sie sollte neugierig machen und Interesse wecken, ohne dabei zu aufdringlich zu sein. Experimentiere mit verschiedenen Betreffzeilen, um herauszufinden, welcher Betreff und welcher Preheader am besten funktionieren.

Liefere wertvollen Inhalt    

E-Mails sollten nicht nur Werbung sein. Biete deinen Abonnent:innen wertvollen Inhalt, der ihre Probleme löst, Fragen beantwortet oder sie unterhält. Wenn die Menschen erkennen, dass sie von deinen E-Mails profitieren, werden sie eher geneigt sein, sie zu öffnen und zu lesen.

Vermeide Spamfilter

Um sicherzustellen, dass deine E-Mails nicht im Spam-Ordner landen, halte dich an bewährte Praktiken im E-Mail-Marketing. Vermeide übermäßige Verwendung von Großbuchstaben, übermäßige Verwendung von Ausrufezeichen und verdächtige Betreffzeilen. Verwende auch keine gekauften Listen, da diese oft zu Spam-Problemen führen.

Analysiere und optimiere deine Ergebnisse

Erfolg im E-Mail-Marketing ist nicht statisch. Du solltest deine Ergebnisse regelmäßig analysieren, um herauszufinden, was funktioniert und was nicht. Verwende Metriken wie Öffnungsrate, Klickrate und Conversion-Rate, um den Erfolg deiner Kampagnen zu messen. Nutze diese Erkenntnisse, um deine Strategie kontinuierlich zu optimieren und z. B. ein bestimmtes Produkt optimal zu verkaufen.

Schaffe Vertrauen und Glaubwürdigkeit

Vertrauen ist im E-Mail-Marketing von entscheidender Bedeutung. Baue Vertrauen auf, indem du konsistent hochwertige Inhalte lieferst, Versprechen einhältst und transparent über deine Absichten und Datenschutzpraktiken kommunizierst. Wenn Abonnent:innen dir vertrauen, sind sie eher geneigt, auf deine E-Mails zu reagieren und deine Angebote zu akzeptieren.

Biete eine klare Call-to-Action

Jede E-Mail sollte eine klare Call-to-Action (CTA) enthalten. Ob es darum geht, auf deine Website zu gelangen, ein bestimmtes Produkt zu kaufen oder sich für ein Webinar anzumelden, der CTA sollte deutlich und ansprechend sein. Vermeide Verwirrung und mache es deinen Abonnent:innen leicht, zu handeln.

Verwende Social-Media-Kampagnen

Nutze deine sozialen Medien, um mit Social-Media-Marketing potenzielle Abonnent:innen anzusprechen. Teile ansprechende Inhalte und fordere die Nutzer:innen dazu auf, sich für deinen Newsletter oder Updates anzumelden. Soziale Medien bieten eine effektive Möglichkeit, deine Reichweite zu erhöhen und die Aufmerksamkeit auf deine Liste zu lenken.

Vorteile von E-Mail-Marketing

Das Foto zeigt einen Stapel Briefe. Im Beitrag erfährst du, welche Vorteile E-Mail-Marketing bietet.

E-Mail-Marketing hat sich im digitalen Zeitalter als eines der effektivsten Kommunikationsmittel für Unternehmen erwiesen. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile von E-Mail-Marketing:

Kosteneffizienz: Im Vergleich zu vielen traditionellen Marketingmethoden, wie TV- oder Radio-Werbung, ist E-Mail-Marketing zu geringen Kosten möglich. Es gibt keine Druck- oder Versandkosten – und die Werbekosten für eine breite Zielgruppe sind oft geringer als bei anderen Kanälen.

Zielgruppen-Segmentierung: E-Mail-Marketing-Tools erlauben es Unternehmen, ihre Abonnent:innen basierend auf verschiedenen Kriterien zu segmentieren, was eine gezielte und personalisierte Ansprache ermöglicht.

Messbarkeit: Die Erfolgsmessung ist direkt und einfach. Klickrate, Öffnungsrate, Abmelderate und Konversionsrate sind nur einige der wichtigen Kennzahlen, die Unternehmen nutzen können, um den Erfolg ihrer Kampagnen zu bewerten.

Sofortige Wirkung: E-Mails können in wenigen Minuten versendet und fast augenblicklich von den Empfänger:innen geöffnet werden. Das erlaubt schnelle Reaktionen und zeitnahe Promotionen.

Flexibilität: E-Mail-Inhalte können leicht angepasst und optimiert werden. Das ermöglicht A/B-Tests und eine fortlaufende Verbesserung der Marketing-Strategie.

Stärkung der Kundenbindung: Regelmäßige E-Mail-Updates können dabei helfen, eine Beziehung zu Kund:innen aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Sie informieren Kund:innen über Neuigkeiten, Angebote oder besondere Aktionen und halten so die Marke im Bewusstsein der Kundschaft.

Umweltfreundlich: Im Gegensatz zu Direktmailings auf Papier sind E-Mails ein umweltfreundliches Medium. Es werden keine Bäume gefällt, und es fällt kein physischer Abfall an.

Integration in andere Marketing-Strategien: E-Mail-Marketing lässt sich leicht mit anderen digitalen Marketing-Strategien kombinieren, z. B. Social Media oder Content-Marketing.

Automatisierung: Durch die Automatisierung von E-Mail-Kampagnen, wie Trigger-E-Mails oder Drip-Kampagnen, können Unternehmen kontinuierlich mit ihren Kund:innen interagieren, ohne ständig manuell E-Mails versenden zu müssen.

Globale Reichweite: Mit nur einem Klick kann ein Unternehmen Menschen auf der ganzen Welt erreichen.

Opt-in und Opt-out Optionen: E-Mail-Marketing respektiert die Wahl der Verbraucher:innen. Interessierte können sich anmelden (Opt-in), um E-Mails zu erhalten, und können sich ebenso einfach wieder abmelden (Opt-out), wenn sie keine Informationen mehr wünschen.

    Insgesamt bietet E-Mail-Marketing Unternehmen eine kosteneffiziente und hochwirksame Methode, um ihre Zielgruppen direkt und persönlich zu erreichen. Es ermöglicht eine schnelle Kommunikation, fördert die Kundenbindung und kann den Umsatz signifikant steigern.

    Beispiele erfolgreicher E-Mail-Marketing Kampagnen

    E-Mail-Marketing bleibt trotz des Aufkommens neuer digitaler Kommunikationskanäle eine effektive Methode zur Kundengewinnung und -bindung. Erfolgreiche E-Mail-Marketing-Kampagnen zeichnen sich durch kreativen Inhalt, klare Botschaften und einer starken Call-to-Action aus. Hier sind zwei Beispiele für erfolgreiche E-Mail-Marketing-Kampagnen:

    Anmeldung für den E-Mail-Marketing-Verteiler von Shape Republic.

    Der Shopify-Händler Shape Republic bietet seinen Kund:innen als Anreiz 20 % bei der Anmeldung zum Newsletter. Da der Kundschaft hier ein guter Grund genannt wird, um sich im Verteiler anzumelden, kann das Unternehmen so leichter neue Adressen generieren und seinen E-Mail-Verteiler weiter ausbauen. 

    Die Newsletter Anmeldung des Shopify-Händlers PURELEI.

      Auch PURELEI lockt seine Kund:innen mit einem speziellen Anreiz. Hier erhalten Interessierte 10 % Rabatt für die erste Bestellung und zu ihrem Geburtstag sogar noch ein zusätzliches Geschenk. Das gibt dem Ganzen eine persönliche Note und zeigt, dass die Kundschaft dem Unternehmen wichtig ist. 

      Erfolgreiche E-Mail-Marketing-Kampagnen teilen oft ähnliche Merkmale: Sie bieten Wert, sind relevant für die Empfänger:innen, haben eine klare Botschaft und einen starken Call-to-Action. Aber der Schlüssel zum Erfolg liegt oft in der Kreativität und Originalität, mit der Marken ihre Botschaften vermitteln und sich von der Masse abheben. Es lohnt sich immer, verschiedene Ansätze zu testen und kontinuierlich zu optimieren, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

      Welche Tipps unsere erfolgreichen Händler:innen noch für dich haben, erfährst du im Podcast! Anhören lohnt sich!

        Abonniere am besten direkt den Shopify Podcast und verpasse keine Folge mehr!

        6 Schritte durchs E-Mail-Marketing

        Zu sehen ist ein weißer Schreibtisch, auf dem eine Tastatur liegt. Zwei Hände tippen auf dieser Tastatur. Wie du dein E-Mail-Marketing am besten angehst, zeigen wir dir im Beitrag.

        Erfolgreiches E-Mail-Marketing kann in sechs Schritten erfolgen:

        Schritt 1: E-Mail-Marketing-Software und Tools

        Bevor du einen E-Mail-Verteiler aufbauen kannst, benötigst du einen Ort, an dem du die Adressen aufbewahrst. Dies sind einige Elemente, die eine gut funktionierende E-Mail-Marketing-Software enthalten sollte:

        1. Ein E-Mail-Management-System (EMS) wie Smart E-Mail Marketing, AWeber, ConvertKit oder ActiveCampaign. Jedes System hat Vor- und Nachteile. Welches du davon auswählen solltest, hängt davon ab, wie viele Abonnent:innen du anstrebst (und wie viele du schon hast) und was für Kampagnen du gestalten willst.
        2. Ein POS-System, das du in dein EMS integrieren kannst.
        3. Ein Sign-Up-Formular für deine E-Mail-Liste, das du mit dem EMS deiner Wahl erstellen können solltest.
        4. Opt-in-Formulare oder spezielle Seiten auf deiner Website, Orte, an denen sich deine Besucher:innen für deinen Verteiler anmelden können. Einige EMS-Systeme helfen dir, Formulare zu erstellen, die du in deiner Webseite integrieren kannst. Du kannst allerdings auch Drittanbieter-Plug-ins und -Systeme wie Leadpages oder Thrive Leads verwenden, die dir bei der Erstellung, Einbettung und Verwaltung deiner Opt-In-Formulare helfen.

        Hier findest du alle für Shopify-Stores nutzbaren E-Mail-Marketing-Apps

        Vergewissere dich, dass alle Elemente deines Systems vollständig integriert sind und ordnungsgemäß funktionieren, bevor du damit loslegst, weitere Abonnent:innen zu generieren. Schick eine Test-E-Mail und abonniere deine E-Mails genau so, wie ein/e reguläre/r Abonnent:in das machen würde. So garantierst du, dass alles reibungslos funktioniert.

        Schritt 2: Präsentiere Abonnent:innen gute Gründe

        E-Mail-Adressen sind wertvoll, weil sie direkten Zugang ins Postfach bieten. Sie sind wichtige persönliche Informationen – deshalb sind Leute nicht unbedingt geneigt, diese Informationen herauszugeben, es sei denn, es gibt einen zwingenden Grund, dies zu tun. Das Aufbauen einer E-Mail-Liste beginnt damit, einen guten Grund herauszuarbeiten, warum dir jemand seine E-Mail-Adresse geben sollte.

        Warum sollte jemand diese Informationen weitergeben? Was haben Abonnent:innen davon? Warum sind deine E-Mails so wichtig, dass man sie unbedingt im Posteingang haben will?

        Beantworte diese Fragen, indem du die Bedürfnisse, Wünsche, Probleme und Herausforderungen deiner Zielgruppe berücksichtigst. Wenn du einen Wunsch erfüllst, ein Bedürfnis befriedigst oder ein Problem lösen kannst, dürfte das ein zwingender Grund für jemanden sein, dir die Adresse zu geben. Um das zu erreichen, solltest du versuchen, deine „Idealkund:innen“ so gut wie möglich zu verstehen.

        Schritt 3: Tausche zwei Werte gegeneinander

        Auch wenn du eine gute Antwort gefunden hast auf die Frage „Warum soll ich euch meine E-Mail-Adresse geben?“, benötigt deine Zielgruppe womöglich noch einen weiteren Ansporn. Deshalb biete einen weiteren Wert im Tausch gegen etwas Wertvolles. Mach deinem Publikum also ein Angebot. Anreize dafür, sich für deine E-Mails anzumelden, werden oft als „Lead Magnets“ bezeichnet. Ein guter Lead Magnet sollte etwas sein, was Menschen wirklich wollen. Das bedeutet, dass er ein Problem lösen sollte, etwas lehren sollte, was Menschen lernen wollen, oder den Empfänger:innen etwas geben sollte, das sie nicht schon haben. So erhöhst du automatisch die Öffnungsrate deiner E-Mail.

        Ideen für deinen Lead Magnet

            • Spezielle Coupons oder Rabattcodes für deine Produkte.

            • Mitgliedschaft in einer VIP-Gruppe oder einer anderen exklusiven Community, wo sie sich mit anderen Kund:innen austauschen können, spezielle Angebote erhalten und Produktvorschauen erhalten.

            • Kostenlose Proben oder eine Möglichkeit, Produkte vor dem Kauf auszuprobieren.

            • Exklusiver Zugang zu Inhalten, die niemand sonst erhält (z. B. Insider-Informationen, Zugang zum „Backstage“-Bereich oder zu speziellem Content auf deiner Website, Videos oder Ähnliches, was wirklich nützlich ist).

        Dein Lead Magnet sollte als Teil deines Opt-in-Formulars angeboten werden – das heißt, dass du ebenfalls eine gute Call-to-Action benötigst, bzw. erklären solltest, was deine Kund:innen tun sollten, um das unschlagbare Angebot zu erhalten.

        Methoden für einen effektiven CTA

            • Verwende ein klares Messaging. Die Leute müssen genau wissen, was du im Austausch für ihre E-Mail-Adresse anbietest.

            • Sei fokussiert. Dein CTA (und das Angebot selbst) sollten eine Lösung für genau ein spezielles Problem bieten.

            • Mach's nicht komplizierter, als es ist. Idealerweise kannst du dein Angebot in nur einem Satz beschreiben. Dein CTA kann aus nur ein paar Wörtern bestehen: „Hol dir deinen Coupon“, „Gib mir einen VIP-Zugang“ oder „Melden dich für unsere unschlagbaren Angebote an“ sind prägnant und auf den Punkt gebracht.

        Lesetipp: Hier findest du unsere 12 Tipps, um mehr YouTube-Abonnent:innen  zu gewinnen.

        Schritt 4: Lade Leute ein, die du bereits kennst

        Es ist Zeit, endlich Personen zu deiner E-Mail-Liste hinzuzufügen. Bevor du versuchst, Fremde davon zu überzeugen, sich bei dir anzumelden, solltest du zuerst die Leute einladen, die du bereits kennst.

        Du findest potenziell Interessierte an folgenden Orten:

            • Deine aktuelle Kundendatenbank.
              Durchforste dein Kassensystem oder alte Online-Bestellungen und kopiere alle E-Mail-Adressen von Kund:innen in eine Liste. Wenn du solche Kontaktinformationen bislang nicht gesammelt haben, beginn jetzt damit.
            • Dein bestehendes Netzwerk von Influencern und Partner:innen.
              Business-Kontakte sind vielleicht nicht dein idealer Zielmarkt, wenn es um Kund:innen  geht, trotzdem kannst du Influencer und Partner:innen nutzen, um im Gespräch zu bleiben. Wenn diese Partner:innen regelmäßig deine E-Mails erhalten, bedeutet dies, dass diese häufiger an dich denken.
            • Deine Freund:innen und Familie und andere enge Unterstützer:innen.
              Wer unterstützt dich bereits? Lade diese Menschen ein, Teil der E-Mail-Liste zu werden, die du aufbaust.

        Das gilt für alle (inklusive deiner Freund:innen, Eltern usw.). Leuten ungebeten Marketing-E-Mails zu schicken, kann nicht nur dazu führen, dass diese sich umgehend abmelden, sondern auch dazu, dass man deine E-Mails als Spam markiert. Das mindert den Wert deines Verteilers und kann es sogar schwieriger machen, in den Posteingängen (und nicht den Spamfiltern) von zukünftigen Abonnent:innen zu landen, die eigentlich von dir hören wollen. Achtung! Du kannst sogar dafür abgemahnt werden!

        Lesetipp: Weitere Instrumente aus dem Marketing-Mix findest du hier.

        Lade potenzielle Kund:innen dazu ein, sich bei dir anzumelden:

            1. Lade die Leute persönlich ein – auf dem Kanal, den diese bevorzugen, sei es E-Mail, in sozialen Medien, Chat-Apps oder was auch immer.

            2. Sag ganz offen, dass du einen Verteiler für dein Unternehmen aufbauen willst und die Personen dazu einlädst, sich einzutragen.

            3. Erkläre, was deine Abonnent:innen davon haben. (Und ja, das solltest du auch bei Menschen tun, die du gut kennst!) Wird es einen Rabatt für Freund:innen geben? Kostenlose Produkte? Zugriff auf ganz spezielle Inhalte? Erklär ganz konkret, welchen Gegenwert deine Abonnent:innen erhalten.

            4. Hol dir die explizite Erlaubnis, deinen Bekannten in deinen Verteiler aufzunehmen, oder versende einen Link, sodass diese sich selbst eintragen können.

        Zusätzlich kannst du deine Freund:innen bitten, den Link weiterzuleiten. Das ist ein guter Trick, deine Reichweite zu vergrößern, noch bevor du die ersten offiziellen Links verschickt hast.

        Schritt 5: Werbung, Werbung, Werbung

        Jetzt bist du bereit, deinen Verteiler auch außerhalb deines Freundeskreises zu bewerben und weitere potenzielle Kund:innen zu finden. Hier kommen ein paar Tricks, wie das gelingt:

            • Setze einen Link zu deinem Anmeldeformular in deine E-Mail-Signatur.

            • Füge einen Link zu deiner Liste (oder der entsprechenden Webseite) in deine Social-Media-Profile ein. Erwähne in den Verteiler auch in allen Bios und sonstigen „Über Uns“-Texten, die du verwendest.

            • Erstelle Posts in den sozialen Medien, um deine Liste bekannter zu machen und Leute zu animieren, sich anzumelden.

            • Biete Publikationen oder Podcasts an, Gastbeiträge zu schreiben und steh für Interviews bereit. Wenn du interviewt wirst oder dein Artikel veröffentlicht wird, solltest du unbedingt deinen Verteiler erwähnen bzw. einen Link hinzufügen.

            • Bewirb Verteiler in Communitys, in denen du aktiv bist, etwa LinkedIn- oder Reddit-Gruppen. Stell allerdings sicher, dass es in den jeweiligen Kontext passt – ansonsten wirst du eventuell als Spammer:in wahrgenommen.

        Bewirb deinen Verteiler überall, wo es passend erscheint. Du kannst zudem kreativ werden, was den Offline-Bereich betrifft. Halte zum Beispiel ein Tablet in deinem Laden zum Einsatz bereit, auf dem sich Kund:innen direkt eintragen können. Oder du nutzt ein Sign-up-Sheet während eines Events. Du solltest in deinem Laden und an allen Orten immer eine gedruckte Liste bereithalten, sodass Interessierte sich eintragen können. Es gibt nichts, das du nicht tun kannst, um deinen Verteiler anzupreisen. Was du allerdings immer benötigst, ist die Erlaubnis, jemanden einzutragen. Besser ist deshalb, wenn sich deine Kund:innen selbst eintragen können.

        Lesetipp: Du willst deinen stationären Handel in die Onlinewelt bringen? Wie du mit Shopify dein Online-Business erfolgreich startest, erfährst du hier

        Schritt 6: Schicke deinen Abonnent:innen verlässlich guten Content

        In diesem Schritt lernst du, wie du Abonnent:innen hältst und sie in zahlende Kundschaft umwandeln kannst. Und das ist recht einfach: Alles, was du tun musst, ist einen guten Gegenwert zu liefern.

        E-Mails funktionieren, weil du durchs Versenden als persönlich und als immer ansprechbar wahrgenommen wirst. Aber sobald du den Menschen, die dir ihre E-Mail-Adressen anvertraut haben, sinnlose Inhalte schickst, werden diese auf „Unsubscribe“ klicken und für immer weg sein. Vergiss das nie und frag dich immer, wie du deinen Abonnent:innen etwas Nützliches und Hilfreiches bieten kannst.

        Fazit

        Wie du gesehen hast, bietet dir E-Mail-Marketing vielzählige Möglichkeiten, deine Kundschaft anzusprechen und sie mit relevanten Inhalten zu bespielen. Egal, ob Info-Mails oder Werbe-E-Mail -  Mit den Grundlagen an der Hand steht deinem Start ins E-Mail-Marketing nichts mehr im Weg! Los geht's!


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        Häufig gestellte Fragen zu E-Mail-Marketing

        Wie viel kostet E-Mail-Marketing?

        Die Kosten für E-Mail-Marketing können stark variieren, abhängig von verschiedenen Faktoren wie Unternehmensgröße, Zielgruppe, Versandfrequenz und den verwendeten Tools und Diensten.

        Ist E-Mail-Marketing erlaubt?

        Ja, E-Mail-Marketing ist erlaubt. Es gibt jedoch rechtliche Rahmenbedingungen, an die sich Unternehmen und Marketer:innen halten müssen. Diese Regulierungen sollen den Missbrauch durch Spam verhindern und die Privatsphäre der Empfänger:innen schützen. Die wichtigsten rechtlichen Grundlagen für das E-Mail-Marketing in Deutschland sind das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

        Welche zentralen Vorgaben müssen in Deutschland beim E-Mail-Marketing beachtet werden?

        Einwilligung (Opt-in): Das Versenden von Marketing-E-Mails ist nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Empfängers bzw. der Empfängerin erlaubt (sogenanntes „Double Opt-in“-Verfahren). Bei diesem Verfahren meldet sich Nutzer:innen zunächst für den Newsletter oder andere Marketing-E-Mails an. Anschließend erhalten sie eine Bestätigungs-E-Mail mit einem Link, den sie anklicken müssen, um ihre Anmeldung zu bestätigen.

        Werden Unternehmen bestraft, wenn sie sich nicht an die Vorgaben halten?

        Wenn sich Unternehmen nicht an die rechtlichen Vorgaben halten, können empfindliche Bußgelder drohen. Es ist daher unerlässlich, sich vor Beginn von E-Mail-Marketing-Kampagnen gründlich über die rechtlichen Anforderungen zu informieren und sicherzustellen, dass diese eingehalten werden. Bei Unsicherheiten kann es sinnvoll sein, rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

        Which method is right for you?Über die Autorin:
          Alice Viete ist Content-Marketing-Expertin. Als Inhaberin einer Agentur unterstützt sie B2B- und E-Commerce-Unternehmen bei der Umsetzung ihrer individuellen Content-Strategie. Im Shopify-Blog schreibt sie über erfolgreiche Händler:innen sowie aktuelle Themen im Onlinehandel.