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Was ist E-Commerce? Definition, Arten und Vorteile

Was ist E-Commerce?

Für Gründer:innen bieten sich im Wachstumsmarkt E-Commerce viele wirtschaftlich interessante Möglichkeiten. Dabei sind die Einstiegsbarrieren so niedrig wie nie - was jedoch nicht heißen soll, dass es nichts zu beachten gäbe. Aber was ist E-Commerce eigentlich? Welche Vorteile der Online-Handel genau mit sich bringt, was ihn vom stationären Endkundengeschäft unterscheidet und vielen weiteren Fragen rund ums Thema E-Commerce möchten wir in diesem Beitrag auf den Grund gehen.


Was versteht man unter E-Commerce?

E-Commerce ist ein Begriff, der ursprünglich aus dem Englischen stammt. Auf Deutsch übersetzt bedeutet „Electronic-Commerce“ elektronischer Handel. Er umfasst dabei das Werben, Kaufen und Verkaufen von Waren und Dienstleistungen im Internet. Ein typisches Beispiel für E-Commerce ist das Online-Shopping.


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Inhaltsverzeichnis

Was ist E-Commerce?

Der Begriff E-Commerce ist die Abkürzung für Electronic Commerce oder auf Deutsch elektronischer Handel. Er wird gleichbedeutend mit dem Wort Online-Handel verwendet und umfasst neben dem eigentlichen Kaufprozess alle Vorgänge, die einen Kauf gewährleisten.

Dabei dient ein Onlineshop als die zentrale Verkaufsplattform, auf der potenzielle Käufer:innen nicht nur Artikel durchstöbern, sondern auch über ein digitales System bestellen und bezahlen können. Elektronische Warenwirtschaftssysteme registrieren die verkauften Artikel anschließend und aktualisieren den Lagerbestand. Die Versandwege werden von RFID-Chips verfolgt und CRM-Systeme ermöglichen es, auch im Nachhinein noch mit der Kundschaft in Kontakt zu bleiben.

Somit bildet der Internethandel im engeren Sinne einen Teilbereich des E-Business, welches wiederum alle automatisierten Geschäftsprozesse, die elektronische Informations- und Kommunikationstechnologien nutzen, umfasst. Ziel des Einsatzes hochautomatisierter Prozesse ist es, sowohl die Produktivität als auch den Umsatz zu steigern.

Lesetipp: In diesem Beitrag zeigen wir dir ERP- und Warenwirtschaftssysteme im Vergleich. Darüber hinaus stellen wir die 14 wichtigsten WaWi-Anbieter und deren Funktionsumfang vor. 

Was ist E-Commerce Definition

Verkaufen im E-Commerce: Diese Möglichkeiten gibt es im Online-Handel

E-Commerce-Plattformen

Um im E-Commerce tätig zu werden und Produkte online zu verkaufen, hast du mehrere Möglichkeiten und Vertriebskanäle. Dazu zählt natürlich in allererster Linie der eigene Onlineshop. Um diesen zu realisieren, benötigst du eine E-Commerce-Plattform. Dass es zahlreiche davon auf dem Markt gibt, kannst du dir sicher denken. Ob du dich dabei für eine Software-as-a-Service-Lösung, ein Baukastensystem oder eine selbstgehostete Shopsoftware entscheidest, hängt davon ab, wie viel Zeit, Budget und Erfahrung du auf diesem Gebiet hast.  Informiere dich gut, bevor du dich für ein System entscheidest, denn hast du einmal alle Artikel in einem System, kann der Umzug zu einer anderen Lösung umständlich werden. Wir möchten dir kurz einige Systeme vorstellen, die am häufigsten und beliebtesten sind.

Lesetipp: Natürlich haben wir auch einen umfangreichen Artikel über E-Commerce-Plattformen

1. Shopify

Shopify ist eine Commerce-Plattform, die vom Deutschen Tobias Lütke in Kanada entwickelt wurde. Hierbei handelt es sich um ein einfach zu bedienendes und intuitives System mit vielen bereits bestehenden Themes (also Vorlagen) und eigenem App Store, um dem Shop individuell Funktionen hinzuzufügen. Shopify ist cloudbasiert, das bedeutet, dass sich die Nutzer:innen nicht selbst um Hostingkapazitäten und Server kümmern müssen. Auch Updates und Backups werden automatisch durchgeführt. Shopify gibt es in unterschiedlichen Preissegmenten und bietet jungen E-Commerce-Unternehmen den optimalen Einstieg, hat aber mit Shopify Plus auch komplexe Lösung für Enterprise-Händler:innen. Was ist Shopify noch? Der verlinkte Artikel gibt Aufschluss über mehr Funktionen und Vorteile des Systems.

Lesetipp: In diesem Beitrag findest du einen Leitfaden dazu, wie du einen erfolgreichen Onlineshop gründen kannst.

2. Wix

Bei Wix handelt es sich um ein israelisches Unternehmen, das als Baukastensystem für Webseiten und Onlineshops bekannt wurde. Baukastensysteme wie diese, die du übrigens auch bei Strato, 1&1 oder Jimdo findest, eignen sich, wenn du nur wenige Artikel hast und dein E-Commerce-Geschäft nur nebenbei führen willst. Für ein langfristiges Wachstum sind diese Systeme oft nicht geeignet, weil diese Tools zu unflexibel und nicht funktional genug sind. Ein Vorteil ist hier, dass keine Programmierkenntnisse benötigt werden und die Kosten gering sind. 

Lesetipp: Wix Alternativen stellen wir in diesem Beitrag vor. Und einen Vergleich: Wix vs. Shopify findest du hier.

3. WooCommerce, das Wordpress E-Commerce-Plugin

Wordpress ist eines der beliebtesten Blogging- und Website-Tools. Gerade Menschen, die bereits eine Wordpress-Webseite besitzen, installieren sich auch das E-Commerce-Plugin WooCommerce, um online Produkte zu verkaufen. Ein WooCommerce-Shop ist anfangs mit geringen Kosten verbunden, allerdings ist das Webdesign mit wesentlich mehr Aufwand verbunden, als bei den oben genannten Lösungen und auch das Hosting ist nicht inbegriffen. Ein Vorteil ist dafür jedoch der Wordpress Plugin Store, der für alle möglichen Funktionalitäten die passende Erweiterung liefert.

4. Shopware

Shopware ist ein deutsches Unternehmen, dass seit 2004 Shopsystem-Lösungen, sowohl Open-Source als auch in Bezahlversion, zur Verfügung stellt. Shopsysteme wie Shopware oder auch Magento und Oxid eShop sind weltweit verbreitet und werden oftmals von großen Unternehmen mit vielen Artikeln verwendet. Der Vorteil ist die beinahe unendlichen Möglichkeiten, sowohl im Design als auch bei der Funktionalität. Um Shops mit Shop-Software wie diesen betreiben zu können, braucht es in den meisten Fällen die Zuarbeit einer Agentur oder tiefgehendes technisches Verständnis.

Lesetipp: In diesem Blogbeitrag verraten wir dir zum einen, wie du einen bereits existierenden Onlineshop kaufen kannst. Zum anderen erklären wir jedoch auch, wie du deinen eigenen Webshop am besten verkaufen kannst.

Marktplätze oder Onlineshops?

Möchtest du deinen Status im Online-Handel verbessern, muss das nicht unbedingt heißen, dass du nur über einen Onlineshop verkaufen kannst. Viele andere E-Commerce-Händler:innen setzen auf Online-Marktplätze, um im ersten Schritt die eigenen Produkte zu verkaufen. Amazon ist dabei wohl der bekannteste Marktplatz, dicht gefolgt von eBay. Auf Marktplätzen wie diesen bieten zahlreiche Händler:innen Produkte an, um Kundschaft in Deutschland oder international zu erreichen. Der große Vorteil dabei ist, dass du dich nicht selbst um Reichweite für den Marktplatz kümmern musst, so wie du das bei deinem eigenen Onlineshop tun müsstest. Amazon und Co. werden von Anwender:innen oftmals als Produktsuchmaschine benutzt. Das bedeutet, dass Menschen direkt mit einer Kaufabsicht auf die Plattform kommen und nach dem passenden Produkt suchen. Mehrere Hunderttausend bzw. Millionen potenzielle Kunden und Kundinnen könnten deine Produkte somit zu Gesicht bekommen. 

Lesetipp: Erfahre, warum der Großhandel für Wiederverkäufer so gefragt ist und entdecke 10 Großhandelsplattformen, von denen Reseller ihre Ware beziehen können.

Ist der Verkauf auf Marktplätzen daher besser als der Verkauf über einen eigenen Onlineshop?

Nein. Der Verkauf auf Online-Marktplätzen kann dir gerade beim Start in den E-Commerce helfen. Möchtest du allerdings eine Marke mit nachhaltigem Erfolg aufbauen, brauchst du deine eigene Präsenz, um nicht vom Algorithmus und den hohen Gebühren der Marktplätze abhängig zu sein. Denk daran, dass du auf Amazon und Co. mit zahlreichen anderen Händler:innen in direkter Konkurrenz stehst. Du solltest also unbedingt auch andere Kanäle für dich finden. Eine Mischung aus Onlineshop, Social Media und Verkauf auf Marktplätzen hat sich für viele Händler:innen als optimaler Mix herausgestellt. 

Lesetipp: Hier findest du einen Vergleich verschiedener Marktplatzanbindungen.

E-Commerce und Marketing

Einen eigenen Onlineshop zu haben, ist der beste Weg in den Handelsverkehr im Internet. Da du allerdings nicht der oder die Einzige mit einem Onlineshop bist, musst du genau wie im klassischen Handel einige Marketingaktivitäten bemühen, um auf dich aufmerksam zu machen. 

Lesetipp: Wir zeigen dir, wie du ein gutes Produkt für den Onlineshop finden kannst. 

Die Besonderheit im Online-Handel ist jedoch, dass du sehr flexibel bei deinen Vertriebs- und Marketingkanälen sein kannst. Ob du Preisvergleichsportale, Online-Marktplätze, Social Media oder Google Anzeigen einsetzt, um auf dich aufmerksam zu machen, ist ganz dir überlassen. Mit einem guten System im Rücken wird alles möglich gemacht und du kannst deine Produkte gleichzeitig bei Instagram, Facebook oder über TikTok-Anzeigen anbieten, wenn du magst. Vor allem die sozialen Medien werden dein Äquivalent zu Plakatwerbung. Brief-Mailings werden zu Newslettern und Fernsehwerbung zu Instagram-Werbung oder YouTube-Videos. Das Onlinemarketing erreicht durch die extrem hohe Marktdurchdringung von Internetanschlüssen und Millionen täglichen Online-Nutzer:innen eine breite Masse der Bevölkerung - und das oft auf günstigere Weise, als das zuvor im traditionellen Handel der Fall war. 

Lesetipp: In diesem Beitrag findest du alle wichtigen Informationen zu Print-on-Demand

Dieser Marketing-Mix im E-Commerce ist nicht nur für B2C-, C2C- oder D2C-Geschäfte sinnvoll, sondern kann auch logistische und kostentechnische Probleme im B2B-Bereich schrumpfen lassen.

Rechtlichen Bestimmungen des E-Commerce

Onlineshop-Betreiber:innen müssen bei der Erstellung und Verwaltung ihrer Stores bestimmte rechtliche Rahmenbedingungen einhalten. Die wichtigsten haben wir für dich zusammengefasst (ohne Gewähr auf Vollständigkeit):

#1 Impressumspflicht: Jeder Onlineshop benötigt ein rechtsgültiges und korrektes Impressum mit allen Pflichtangaben (je nach Rechtsform).

#2 Widerrufsrecht und Widerrufsbelehrung: Verbraucher:innen haben eine 14-tägige Widerrufsfrist (§ 355 BGB). Das heißt, sie können die Bestellung in dieser Zeit widerrufen. Aus diesem Grund müssen Verkäufer:innen eine Widerrufsbelehrung in ihrem Onlineshop so platzieren, dass die Kundschaft sie noch vor Kaufabschluss sieht und ihnen zustimmt.

#3 DSGVO und Datenschutzerklärung: Jeder Onlineshop benötigt eine vollständige Datenschutzerklärung und die Betreiber:innen müssen sicherstellen, dass ihr Store den Vorschriften der DSGVO entspricht.

#4 Bestell-Button: Der Button, mit welchem eine Bestelllung abgeschlossen wird, muss dementsprechend textlich gekennzeichnet werden. Dies kann beispielsweise mit den Hinweisen „Jetzt kostenpflichtig bestellen“ erfolgen.

#5 Preisangaben und Versandkosten: Die Informationen zum Preis müssen immer korrekt und vollständig sein. Dazu zählen auch die Angaben zu Umsatzsteuer und Versandkosten.

Welche Trends und Maßnahmen sind unseren Online-Händler:innen aktuell wichtig? Sie erzählen es dir im Podcast - Hör gerne rein!

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    #6 Lieferzeit: Für die angebotene Ware müssen Verkäufer:innen die entsprechenden Lieferzeiten immer am Produkt angeben.

    #7 Ausverkaufte Ware: Nicht mehr verfügbare Artikel dürfen nicht ohne einen solchen Hinweis angeboten werden. Andernfalls liegt ein Wettbewerbsverstoß vor.

    #8 Verpackungsgesetz: Artikel, die versendet werden, müssen angemessen verpackt sein. Was das genau für dich bedeutet, kannst du im Verpackungsgesetz nachschlagen.

    #9 Lieferschwellen: Wenn du deine Ware außerhalb der EU anbietest, musst du die Lieferschwellen für jedes Land berücksichtigen, um die Umsatzsteuer korrekt abzugeben.

    #10 Newsletter: Die Anmeldung zum Newsletter muss von den Empfänger:innen explizit bestätigt werden. Außerdem müssen sie die Möglichkeit haben, sich auch wieder abmelden zu können. Darüber hinaus muss der Newsletter das Impressum enthalten.

    So funktioniert der YouTube-Algorithmus

    #11 Allgemeine Geschäftsbedingungen: Obwohl es keine gesetzliche Grundlage gibt, ist es für Onlineshop-Betreiber:innen sinnvoll, Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für ihren Shop zu erstellen. Darin können Bestimmungen zu Zahlungen, Vertragsabschlüssen, etc. festgelegt werden. Dabei ist es wichtig, sicherzustellen, dass die Kundschaft die AGB gelesen hat, bevor die Bestellung abgeschlossen wird.

    Lesetipp: In diesem Beitrag erfährst du, wie du  in 10 Minuten Shopify rechtssicher machen kannst.

    Welche E-Commerce-Arten gibt es?

    Was ist E-Commerce? E-Commerce Arten

    Laut einer Statista-Umfrage aus dem Jahr 2021 beläuft sich der Anteil der Verkäufe über Online-Shops im B2B-Handel am Gesamtjahresumsatz im Durchschnitt auf 24 Prozent. Der Anteil der Verkäufe über Marktplätze lag hingegen bei durchschnittlich 16 Prozent.

    Die meisten Personen denken beim E-Commerce oder Online-Handel an das klassische Endkundengeschäft. Dabei ist der elektronische Handel weitaus vielfältiger und lässt sich in unterschiedliche Bereiche unterteilen. Die wohl Relevantesten dabei sind B2C, B2B und C2C sowie D2C, weshalb wir diese nun etwas genauer unter die Lupe nehmen möchten:

    E-Commerce im B2B

    Der elektronische Geschäftsverkehr zwischen zwei Unternehmen wird als B2B bezeichnet und steht für die Abkürzung für Business-to-Business. Dabei handelt es sich um Onlineshops, die ihre Artikel nur für Gewerbetreibende anbieten.

    Lesetipp: Wie du Social Commerce für dich nutzen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

    E-Commerce im B2C

    Beim B2C, oder Business-to-Customer, handelt es sich hingegen um das Geschäft mit Privatpersonen. Es ist die wohl verbreitetste Form des Online-Handels. Meist bieten Händler:innen Ware von Fremdmarken oder ihre eigene Marke im Internet zum Verkauf an.

    E-Commerce im C2C

    Darüber hinaus gibt es noch den C2C E-Commerce, der auch Consumer-to-Consumer bezeichnet wird. Darunter wird der Handel zwischen Privatkund:innen verstanden. Den meisten dürfte C2C von Plattformen wie Ebay Kleinanzeigen oder Etsy geläufig sein. Die Besonderheit dabei ist, dass die rechtliche Grundlage, wie Garantie, Rücknahme, Haftung, etc., oft zwischen Verkäufer:in und Käufer:in individuell ausgehandelt wird.

    E-Commerce im D2C

    D2C ist ein Begriff, der sich in den letzten Jahren etabliert hat und im Grunde das klassische Endkundengeschäft beschreibt. Unter D2C versteht man Direct-to-Consumer oder auch Direct-to-Customer und bedeutet, dass der Onlineshop auf direktem Wege und ohne Zwischenhändler:innen an die Endkundschaft verkauft. Viele Shopify-Händler:innen haben sich für diesen Weg entschieden, darunter gitti, PURELEI oder SI BEAU.

    Lesetipp: Vermarktung Online Shop – So gehst du sie richtig an! Und wir zeigen dir 10 bewährte Tipps, wie du deine ersten Kund:innen gewinnen kannst.

    Welche Zahlungsmöglichkeiten sind im E-Commerce möglich?

    Zahlreichen Studien ist zu entnehmen, dass die angebotenen Bezahlmöglichkeiten entscheidend zum Erfolg eines Onlineshops beitragen. Denn wird eine von der Kundschaft gewünschte Methode nicht angeboten, so wird der Kauf häufig abgebrochen. Also schauen wir uns nun doch einmal an, welche Bezahlsysteme in Deutschland besonders beliebt sind.

    Umfrageergebnissen zufolge bezahlt die Hälfte der Online-Käufer:innen in Deutschland bei Einkäufen im Internet am liebsten mit dem Online-Bezahldienst Paypal, gefolgt von den Bezahlsystemen von Google und Apple. Obwohl „nur“ 21 Prozent aller Befragten die Bezahlung auf Rechnung vorziehen, ist diese Zahlungsmöglichkeit laut der Studie „Online-Payment 2021“ in ebendiesem Jahr hierzulande am umsatzstärksten. Eine untergeordnete Rolle spielen im E-Commerce Bezahlsysteme wie Vorkasse, Sofortüberweisung oder giropay.


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    Damit solche Zahlungsverfahren in Onlineshops angeboten werden können, benötigt es sogenannte Payment-Service-Provider. Dabei handelt es sich um Unternehmen, die sich auf die technische Anbindung von Online-Bezahlmethoden bei Onlineshops spezialisiert haben. Sie stellen also eine Schnittstelle zwischen den einzelnen Zahlungsmethoden und Online-Händler:innen im E-Commerce dar. An diesen Payment-Service-Provider muss in der Regel ein geringer prozentualer Anteil abgegeben werden. Bei manchen Anbieter:innen fallen auch monatliche Kosten an.

    Wenn du ein E-Commerce-Unternehmen gründen möchtest, solltest die Auswahl eines passenden Payment-Service-Providers mit Bedacht geschehen, da es sich dabei um einen wichtigen Schritt in dieser Branche handelt.

    Lesetipp: Du möchtest in den E-Commerce einsteigen und fragst dich: „Was muss ich beachten für den erfolgreichen Start?“ - Dann erfährst du in diesem Beitrag, welche Fehler beim Onlineshop vermieden werden sollten.

    Was sind die Vor- und Nachteile von E-Commerce?

    Was ist E-Commerce? E-Commerce Vorteile

    65 Prozent der Käufer:innen vergleichen in einem Filialgeschäft Preise auf ihrem Mobilgerät.

    Der Umsatz im E-Commerce-Bereich soll im Jahr 2022 bei circa 114,343 Mio. € liegen und bis 2025 sogar auf ein Marktvolumen von 157,743 Mio. € ansteigen. Dieses prognostizierte Umsatzwachstum von jährlich 11,32% zeigt vor allem eines: E-Commerce boomt. Die weltweite Pandemie hat dieses Wachstum noch beschleunigt. Doch neben dem hohen Potenzial bringt der Online-Handel auch seine Nachteile mit sich, die wir nicht außer Acht lassen möchten:

    Vorteile

    • Schnell: Der Kauf kann ohne Verzögerung abgewickelt werden.
    • Flexibel: Es können rund um die Uhr Bestellungen getätigt werden.
    • Bequem: Neben der Tatsache, dass zu jeder Zeit bestellt werden kann, kann es auch von so gut wie jedem Ort erfolgen. Zum Beispiel ganz bequem von der Couch aus.
    • Ortsunabhängig: Es können Produkte im Internet bestellt werden, die es so in der Nähe nicht zu kaufen gibt.
    • Effizient: Online-Shopping beschleunigt nicht nur den Verkaufsprozess, sondern minimiert auch die Personalkosten.
    • 24-Stunden Service: Einige Onlineshops bieten einen Support an, der innerhalb kurzer Zeit auf Anfragen reagiert.
    • Niedrige Transaktionskosten: POS-, Warenwirtschafts- und Filialsysteme überwachen automatisch Warenbestand und Cashflow, das Einrichten von Filialen ist theoretisch nicht mehr notwendig.
    • Bessere Vergleichsmöglichkeiten: Im Internet können einfacher Preise und Produkte unterschiedlicher Anbieter:innen miteinander verglichen werden.
    • Hohe Kundenzufriedenheit: Im E-Commerce kann optimal auf die verschiedenen Kundenbedürfnisse eingegangen werden.

    Lesetipp: Der Multichannel Vertrieb stellt eine gute Lösung dar, um die Kundschaft auf allen Kanälen erreichen zu können. Er bringt jedoch auch gewisse Herausforderungen mit sich. In diesem Beitrag legen wir seine Vor- und Nachteile dar.

    Nachteile

    • Stationäre Ladengeschäfte haben es ohne Anbindung eines Online-Handels schwer
    • Aufwändige Implementierung des Shops und Umsetzung der Datensicherheit
    • Hoher Wettbewerbs- und Preisdruck
    • Preisintensive und anspruchsvolle Marketingmaßnahmen
    • Weniger persönliche Kundenansprache und Beratungsmöglichkeiten

      Marketingmaßnahmen im E-Commerce

      Um im E-Commerce richtig durchzustarten, reicht es nicht aus, einfach nur einen Onlineshop zu erstellen. Denn dein Shop muss erst einmal von deiner Zielgruppe gefunden werden. Deshalb ist Online-Marketing das A und O im Online-Handel. Die wichtigsten Maßnahmen haben wir für dich zusammengefasst:


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      • SEM: Die Abkürzung steht für Suchmaschinenmarketing und umfasst sowohl SEO (Suchmaschinenoptimierung) für die unbezahlten Suchergebnisse als auch SEA (Suchmaschinenwerbung) für die bezahlten.
      • Social-Media-Marketing: Mit Social-Media-Marketing wird in sozialen Netzwerken Content für die Zielgruppe erstellt und ein weiterer Kommunikationskanal geschaffen, um organisatorische Ziele zu erreichen.
      • E-Mail-Marketing: Mit E-Mail-Marketing wird das Ziel verfolgt, die Kundenbindung und den Abverkauf zu erhöhen, indem in (un-) regelmäßigen Abständen Mails versendet werden. Darin wird häufig auf neue Produkte aufmerksam gemacht.  
      • Display Advertising: Darunter werden alle Arten von Online-Werbung verstanden, bei der grafische Werbemittel zum Einsatz kommen, wie Videos oder Bilder. Dies grenzt das Display Advertising auch von reinen Textanzeigen ab. Das wohl bekannteste Beispiel von Display Werbung ist der Banner.
      • Affiliate Marketing: Hierbei unterstützen Werbepartner:innen (sog. Affiliates) Unternehmen und Händler:innen mit Werbemaßnahmen. In den meisten Fällen erfolgt dies so, dass auf der Website der Werbepartner:innen die Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens oder der Händler:innen angeboten werden. Im Gegenzug erhalten sie eine Provision.

            Lesetipp: In diesem Beitrag widmen wir uns dem Thema SEO für Onlineshops und zeigen dir, wie du deinen Shop für Google, Bing und Co. optimierst.

            Fazit

            Ob als Ergänzung zum Ladengeschäft oder als eigenes Standbein: Der Online-Handel bietet Gründer:innen eine Reihe von Möglichkeiten. Und obwohl er auch einige Nachteile mit sich bringt, überwiegen die Chancen, die sich durch die Eröffnung eines Onlineshops erschließen. Was steht dir jetzt noch im Weg? Leg los und steige gemeinsam mit Shopify in den Online-Handel ein.


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            Häufig gestellte Fragen zu E-Commerce

            Was genau bedeutet E-Commerce?

            E-Commerce ist die Abkürzung für Electronic Commerce, zu Deutsch elektronischer Handel. Er umfasst alle Aktivitäten, die den Kauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen über elektronische Verbindungen beinhalten. Im Beitrag erfährst du alles Weitere rund ums Thema Online-Handel.

            Welche Arten von E-Commerce gibt es?

            Im E-Commerce unterscheidet man zwischen den drei Arten: B2B, B2C und C2C. Was diese Abkürzungen genau bedeuten, erklären wir dir im Beitrag.

            Welche Vorteile hat E-Commerce?

            Die Vorteile von E-Commerce sind:
            • Du erreichst mehr Kundschaft,
            • hast eigentlich immer geöffnet,
            • geringere Kosten für beide Seiten,
            • …
            Alle weiteren Vor- und Nachteile von E-Commerce haben wir für dich im Beitrag zusammengefasst.

            Was ist der Unterschied zwischen E-Commerce und E-Business?

            E-Commerce ist der Austausch von Geld gegen Waren oder Dienstleistungen über elektronische Netze – also der eigentliche Verkauf. Dagegen beschreibt E-Business das Geschäft der Ausbildung, Bindung und Gewinnung neuer Kund:innen.

            Wie starte ich mit E-Commerce?

            Um im Online-Handel richtig durchzustarten, solltest du die folgenden Schritte beachten:
            • Definiere den Unternehmenstyp
            • Grenze deine Nische ein
            • Betreibe Marktforschung
            • Wähle Shopify als E-Commerce-Plattform
            • Benenne deinen Shop und wähle einen Domainnamen aus
            • Befasse dich mit dem Thema Webhosting
            • Starte den leeren Onlineshop und passe ihn an
            • Füge dein erstes Produkt hinzu

            Which method is right for you?Über die Autorin: Alice Viete ist Content-Marketing-Expertin. Als Inhaberin einer Agentur unterstützt sie B2B- und E-Commerce-Unternehmen bei der Umsetzung ihrer individuellen Content-Strategie. Im Shopify-Blog schreibt sie über erfolgreiche Händler:innen sowie aktuelle Themen im Onlinehandel.