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Newsletter erstellen: E-Mail-Marketing einfach & effizient

Blick auf eine Reihe von Briefkästen in einer trockenen Landschaft. So kannst du Newsletter erstellen, die gelesen werden.

Kannst du dich an den letzten Newsletter erinnern, den du aufmerksam gelesen hast? Wenn nicht, ist das kaum verwunderlich, wo sich doch die Anzahl der täglich versendeten und empfangenen E-Mails weltweit im Jahr 2021 auf 319,6 Milliarden belaufen haben soll. Tendenz: steigend!

E-Mail-Marketing ist noch immer einer der digitalen Marketing-Kanäle mit den höchsten Return-on-Investment-Quoten, was natürlich auch den Mitbewerbern nicht entgangen ist. Wie sticht man also in einem übervollen Postfach hervor und generiert durch Newsletter-Marketing Wiederverkäufe sowie treue Kunden?

Lesetipp: E-Mail-Marketing leicht gemacht - Wie du in 6 Schritten einen E-Mail-Verteiler aufbaust.

Diese Kernelemente helfen dir dabei einen Newsletter zu erstellen, der von deinen Rezipienten gern geklickt und gelesen wird.

Newsletter erstellen in 5 Schritten

  1. Newsletter-Strategie festlegen
    Beginne damit, eine Strategie aufzustellen, in der du Ziele, mögliche Inhalte, E-Mail-Frequenz und Versandzeitpunkt festhältst.
  2. Tools und Software auswählen
    Es gibt eine Reihe von Tools und Software, die die beim Erstellen und Versenden von Newslettern unterstützen.
  3. Inhalte erstellen
    Erstelle die Inhalte des Newsletters und denke an gutes Storytelling und passende Call-To-Actions.
  4. Analyse und Auswertung
    Nachdem die ersten E-Mails versendet wurden, geht es nun darum den Erfolg deiner Kampagne zu analysieren.
  5. Newsletter optimieren
    Mit Hilfe deiner Analyse weißt du, was du beim nächsten Newsletter besser machen könntest. Führe A/B-Tests durch, um das Optimum herauszuholen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist ein Newsletter?
  2. Die Vorteile von Newslettern im Marketing-Mix
  3. Newsletter-Tools und -Softwares: Die Richtigen finden
  4. Erstellung einer Strategie
  5. Elemente bei der Newsletter-Erstellung
  6. A/B-Tests für die erfolgreichsten Newsletter
  7. Newsletter erstellen mit Shopify
  8. Analyse und Auswertung
  9. Rechtliches bei der Newsletter-Erstellung
  10. Was ist ein Newsletter?

    Bei einem Newsletter handelt es sich um eine E-Mail, die du an eine bestimmte Anzahl von zuvor registrierten Abonnent:innen sendest. Inhalte können Neuigkeiten, Tipps und Tricks, Sonderangebote oder andere interessante Themen sein. Grundsätzlich wird zwischen einmaligen und wiederkehrenden Newslettern unterschieden:

    Einmalige Newsletter sind beispielsweise Benachrichtigungen über Rabatte in deinem Online-Shop, eine Neueröffnungen oder neue Produkteinführungen. Bei regelmäßigen Newslettern werden hingegen Themen in mehreren aufeinanderfolgenden Mails aufgegriffen. Das können zum Beispiel aktuelle Leseempfehlungen aus deinem Blog sein. „Regelmäßig“ bedeutet hierbei übrigens nicht zwangsläufig wöchentlich oder monatlich. Wichtig ist nur, dass du den Newsletter nicht einmalig versendest.

    Newsletter gehören für Unternehmen zu den wichtigsten Instrumenten der Kundenkommunikation. Mit regelmäßigen E-Mails kannst du dich bei bestehenden Kund:innen immer wieder ins Gedächtnis rufen und sie daran erinnern, deine Website zu besuchen oder erneut einzukaufen. Mit den richtigen Inhalten kannst du also interessierte Leser:innen sogar in glückliche Neukundschaft verwandeln.

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    Die Vorteile von Newslettern im Marketing-Mix

    Eine junge Frau mit Brille sitzt an einem Tisch vor einem großen Fenster. Vor ihr steht ein Laptop. Während sie etwas darauf liest, macht sie sich Notizen in einem Notizbuch neben ihr. Einen Newsletter zu erstellen kann viele Vorteile haben. Wir zeigen dir welche!

    Welche Argumente sprechen für Newsletter im Marketing-Mix? Da wären z. B.:

    #1 Niedrige Kosten: E-Mail-Newsletter sind viel günstiger als gedruckte Flyer per Post.

    #2 Spontane Umsetzung: E-Mails erfordern deutlich weniger Vorlaufzeit als Briefe.

    #3 Kein Medienwechsel nötig: Du kannst den Empfänger:innen deines Newsletters beim Lesen einen Link zu deinem Online-Shop schicken - ein echter Boost für deine Besucher- und Verkaufszahlen!

    #4 Gute Erreichbarkeit: Weil so viele Menschen ihre E-Mails auf ihren Smartphones lesen, kannst du sie über deinen Newsletter fast immer und überall erreichen.

    #5 Einfache Empfängersegmentierung: Mit Newslettern kannst du die Empfängergruppen ganz leicht in verschiedene Kundengruppe einteilen.

    #6 Personalisierung: Newsletter bieten die ideale Lösung, um deiner Kundschaft das Gefühl einer möglichst individuellen Betreuung zu geben. Das stärkt auch die Kundenbindung!

    #7 Unabhängigkeit: Anders als bei vielen anderen Marketingmaßnahmen musst du für die Versendung von Newslettern nicht unbedingt mit Drittanbietern zusammenarbeiten.

    Lesetipp: Shopify E-Mail ermöglicht dir den konsistenten Markenaufbau. Erfahre in diesem Beitrag alles, was du dazu wissen musst. 

    Newsletter-Tools und -Softwares: Die Richtigen finden

    Blick von oben auf einen dunkel braunen Tisch. Darauf steht in der Mitte ein aufgeschlagener Laptop auf dem eine Hand einer Frau etwas tippt. Daneben liegt ein A5-Notizbuch auf dem die Frau ihre zweite Hand abgelegt hat. Rechts neben dem Laptop steht eine goldene Lampe und eine Tasse Kaffee. Links über dem Notizbuch stehen eine Zimmerpflanze und eine Kerze. Die Wahl der richtigen Tools zum Newsletter erstellen kann dir viel Arbeit abnehmen.

    Damit du erfolgreich Newsletter erstellen kannst, empfehlen wir dir, zu speziellen Newsletter-Tools und -Softwares zu greifen. Theoretisch könntest du deine Newsletter natürlich auch über dein eigenes E-Mail-Programm versenden, in der Praxis ist dies jedoch nahezu unmöglich. Denn zum einen entgehend dir so wichtige Analyse-Funktionen und zum andere landen E-Mails, die an zu viele Adressen gleichzeitig gesendet werden, bei vielen Anbietern automatisch in den Spam-Ordnern. Anders sieht das bei der Erstellung von Newslettern mit speziellen E-Mail-Marketing-Tools aus. Folgende Features sind für diese Programme besonders wichtig:

    • Ein Editor: Grundsätzlich kannst du deine Newsletter auch einfach im Schreibprogramm deiner Wahl verfassen und anschließend in dein E-Mail-Tool kopieren. Dies führt jedoch normalerweise zu Formatierungsproblemen. Wenn du den Newsletter direkt in einem geeigneten Programm schreibst, kannst du Fehler und unnötige Doppelarbeit vermeiden.
    • Eine Listenverwaltung: Wenn du viele Newsletter-Abonnent:innen hast, kann deine Empfängerliste schnell unübersichtlich werden. Eine einfache und automatisierte Empfängerverwaltung kann dir dabei viel Arbeit ersparen.
    • Templates: Die E-Mail-Vorlagen, sogenannte Templates, sollten einfach zu bearbeiten sein, damit du deinen Newsletter schnell und einfach anpassen kannst. Ganz wichtig: Die Templates müssen auf jeden Fall responsive sein – nur so sieht dein Newsletter auf PC, Tablet und Smartphone gleichermaßen gut aus.
    • Eine Automatisierung: Einige Tools automatisieren bestimmte Funktionen, zum Beispiel werden Opt-in-E-Mails automatisch sofort nach der Registrierung versendet. Diese Funktionen können dir viel Zeit und Mühe sparen.

    Wenn du also auf der Suche nach den für dich am besten geeigneten Newsletter-Tools und -Softwares bist, solltest du diese Aspekte mit in die Entscheidung einfließen lassen.

    Lesetipp: Unsere Anleitung zur Erstellung eines Onlineshops zeigt dir, wie du deine ersten Schritte im E-Commerce gehen kannst. 

    Erstellung einer Strategie

    Blick von oben auf einen aufgeklappten Laptop neben einem A5-Notizbuch, auf dem ein Kugelschreiber liegt, sowie Ranken einer Zimmerpflanze. Wenn du einen Newsletter erstellen willst, solltest du dir zunächst eine passende Strategie erstellen.

    An dieser Stelle weißt du bereits, dass Newsletter-Marketing eine der effektivsten Disziplinen im Online-Marketing ist. Wenn du deinen Newsletter jedoch langfristig erfolgreich einsetzen möchtest, muss er mehr sein als nur die standardmäßigen wöchentlichen oder monatlichen Benachrichtigungen, die du an alle deine Abonnent:innen sendest. Nimm dir also vor dem Versand deines ersten Newsletters die Zeit, über die Strategie deiner Newsletter-Kampagne nachzudenken.

    Schritt 1: Ziele setzen

    Das Wichtigste zuerst: Ziele definieren. Frag dich zunächst: Was möchtest du mit deinem Newsletter wirklich erreichen?

    • Geht es dir in erster Linie darum, den Website-Traffic oder den Umsatz zu steigern?
    • Möchtest du deine Beziehung zu neuen oder bestehenden Kund:innen stärken?
    • Oder willst du deine Leserschaft auf eine bevorstehende Veranstaltung, einen Blogbeitrag oder ein bestimmtes Produkt aufmerksam machen?

    Schritt 2: Zielgruppe definieren

    An wen möchtest du deinen Newsletter versenden? Heutzutage herrscht ein regelrechter Kampf um die Aufmerksamkeit von Online-Nutzer:innen. Aus diesem Grund kommt es mehr denn je darauf an, zielgruppenspezifische Mails zu verfassen.

    Der Erfolg deiner Kampagne hängt unmittelbar damit zusammen, wie viel du über deine Zielgruppe weißt: Was sind ihre Bedürfnisse und Wünsche? Dies solltest du im besten Fall schon über das Newsletter-Anmeldeformular herausfinden und in deinen Newslettern wieder aufgreifen.

    Schritt 3: Inhalte überlegen

    In Schritt drei geht es darum, welche Themen du überhaupt ansprechen und welche Inhalte du an deine Zielgruppe übermitteln möchtest. Auch dies sei nämlich am besten schon im Vorfeld durchdacht. Wichtig ist, dass du dir darüber Gedanken machst, warum jemand deinen Newsletter überhaupt lesen sollte. Die Inhalte können dabei ganz unterschiedlich ausfallen und hängen unter anderem mit der Branche zusammen, aus der du kommst, mit deiner Geschäftsidee, deinen Produkten, etc. Alles in allem geht es jedoch immer darum, deinen Leser:innen einen inhaltlichen Mehrwert zu bieten.

    Schritt 4: Frequenz festlegen

    Als nächstes geht es daran, zu bestimmen, wie häufig du deine Newsletter versenden möchtest. Wöchentlich, monatlich, vierteljährlich? Dazu sei gesagt, dass weniger als einmal pro Monat eher in seltenen Fällen eine passende Frequenz ist, beispielsweise im B2B-Sektor, wenn einmal im Quartal ein Mailing versendet werden soll. Überwiegend werden Newsletter von Unternehmen jedoch im vierzehntägigen Rhythmus oder einmal im Monat versendet.

    Schritt 5: Versandzeitpunkt clever wählen

    Laut einer Adobe Studie checken die meisten Deutschen ihre E-Mails wenigstens alle paar Stunden, und dass sogar während sie noch im Bett liegen, sich für die Arbeit fertig machen oder auf dem Weg zu dieser sind.

    Deswegen ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren einer E-Mail der passende Versandzeitpunkt. Wann genau das ist, lässt sich jedoch pauschal nicht sagen, da dein perfekter Zeitpunkt von der Zielgruppe, der Branche und der Art der E-Mail abhängig ist. Generell galt bisher, dass E-Mails im B2B-Bereich von Montag bis Freitag in den Morgenstunden erfolgreich sind. Im B2C haben oft Mails, die zwischen Montag und Sonntag verschickt werden die Chance, sowohl morgens als auch abends gelesen zu werden. Eine Benchmark-Studie von inxmail ergab, dass im B2B Freitage und Sonntage die versandstärksten Tage waren. Im B2C waren es dagegen Samstag und Montag.

    Darstellung einer Statistik zu den Öffnungsrate nach Versandtagen im B2C- und B2B-Bereich. Der Versandzeitpunkt ist beim Newsletter erstellen entscheidend.

    Den eigenen Versandzeitpunkt findet man heraus, indem man einen Blick auf seine Website-Statistiken, in Analyse-Tools wie Google Analytics und auch in Social Media Insights wirft. Wenn man weiß, wann die Zielgruppe online ist, macht es das leichter, verschiedene Versandzeitpunkte gegeneinander zu testen. Versende Mailings zu unterschiedlichen Zeitpunkten und vergleiche die Öffnungsraten! Einige Zeitpunkte, die du testen kannst, sind:

    • 7 Uhr morgens – da viele Menschen ihre E-Mails noch im Bett, oder während sie sich für die Arbeit fertig machen, prüfen
    • 10 Uhr morgens – einige Studien verweisen darauf, dass das die beste Zeit ist, um E-Mails zu verschicken
    • 12 Uhr – da viele in der Mittagspause die Zeit haben, E-Mails durchzugehen
    • 14 Uhr – wenn das Tief des Tages erreicht ist und nach Ablenkung von der Arbeit gesucht wird
    • 20 Uhr – da um diese Zeit alle im Feierabend-Modus sind und vor dem zu Bett gehen ihre Mails kontrollieren

    Elemente bei der Newsletter-Erstellung

    Blick von oben auf einen aufgeklappten Laptop auf dem zwei Hände etwas tippen. Links neben dem Laptop liegt ein Notizbuch. Rechts neben dem Laptop steht ein Glas mit einem dunklen Getränk darin und ein Rubik's Cube-Würfel. Bevor du einen Newsletter erstellst, solltest du die wichtigsten Elemente eines Newsletters kennen. Wir zeigen dir, welche das sind und auf was du bei der Gestaltung achten solltest!

    Ein Newsletter besteht in der Regel aus den folgenden Elementen:

    1. Absender-Name - So fällst du auf

    Eines der verkanntesten und doch wichtigsten Elemente im E-Mail-Marketing ist der Absender. Er ist ein wichtiges Kriterium, wenn es darum geht, ob Nutzer:innen die Mail öffnen oder nicht. Natürlich sollte der Absendername vertrauenswürdig sein. E-Mail-Adressen, die nach Phishing oder Spam klingen, haben hier nichts verloren!

    Lesetipp: Wir verraten dir, wie du mit YouTube Geld verdienen kannst.

    Beim Sendername muss deswegen direkt ersichtlich werden, von wem die E-Mail stammt. Der Unternehmensname gehört deshalb auf jeden Fall an diese Stelle und sollte vor allem anderen stehen, um eine Vertrauensbasis für die Nutzer:innen aufzubauen.

    Nur beim Firmennamen muss es jedoch nicht bleiben! Folgende Elemente kannst du hinzufügen, um besser ins Auge zu stechen:

    • Leer- oder Sonderzeichen vor dem Namen
    • Personennamen oder Teambezeichnungen, z.B. Max von FIRMA, Das FIRMA Team, FIRMA Service Team
    • kurze Themen-Begriffe, die sich auf den Inhalt beziehen, z.B. FIRMA Wochenende Code
    • das Logo statt des Namens
    • Personalisierung durch Interessen, Lokalitäten und Co.
    Newsletter erstellen: Email Absender - shopify.de

    Hier ein kleines Experiment: Welcher dieser Absender fällt dir zuerst ins Auge? Vielleicht geht es dir so wie uns und dein Blick bleibt zuerst am Emoji oder den fettgedruckten Absendernamen hängen? Die zweit größte Chance auf einen Klick hat außerdem der personalisierte Absender-Name von Mama Ulita, der direkt einen persönlichen Bezug herstellt. Das Interesse ist geweckt und die Vertrauensbasis geschaffen!

    Auch Großbuchstaben oder Sonderzeichen wie vertikale Striche sorgen für eine extra Portion Aufmerksamkeit.





    Der Absendername sollte jedoch nicht zu lang sein, da er von den meisten E-Mail-Services nach wenigen Zeichen abgeschnitten wird. Nutze nicht mehr als 20 Zeichen und entscheide dich, nachdem du die beste Variante getestet hast, für eine beständige Aufmachung.

    Lesetipp: Erfolgsgeschichten von Shopify-Händler:innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz findest du hier.

    2. Betreffzeile - eine Wissenschaft für sich

    Der zweite essentielle Grund für das Anklicken einer E-Mail ist die Betreffzeile. Zu dieser ranken sich eine Vielzahl an Weissagungen und Studien. Egal, ob es um die perfekte Länge, das beste Wording oder die Nutzung von Emojis geht - hier gibt es keinen Aspekt, der noch nicht beleuchtet wurde.

    Und das ist auch gut so! Derartige Studien solltest du im Auge behalten und deren Erkenntnisse für eigene A/B Testings nutzen! Denn wie so oft gibt es kein Geheimrezept für die perfekte Betreffzeile.

    Lesetipp: Wir zeigen dir, wie du Newsletter zu Weihnachten schreibst, die auch wirklich gelesen werden!

    Eins ist klar: Deine wichtigste Aussage sollte besonders weit am Anfang der Betreffzeile stehen, um weder mobil noch am Laptop vom E-Mail-Client abgeschnitten zu werden. 

    Dabei geht es in der Regel um die Themen, mit denen sich der Newsletter befasst. Entweder werden dabei mehrere Wortgruppen stichpunktartig aneinandergereiht oder ein Thema wird als wichtigstes hervorgehoben.

    Die Aufbereitung kann auch hier völlig unterschiedlich zu guten Ergebnissen führen. Du kannst

    einprägsame Sätze und Redewendungen nutzen und humorvoll, aufgeregt oder auch fordernd sein.

    Personalisierungen nutzen. Schon oft wurde in Studien belegt, dass sie die Klickrate steigern würden. Sprich deine Leser:innen mit Namen an, beziehe dich auf den Wohnort oder auf den letzten Kauf, den die jeweiligen Nutzer:innen getätigt haben.

    ... künstliche Verknappung wie „Nur noch bis Mitternacht verfügbar!“ einsetzen.

    Emojis in gemäßigter Art einsetzen. Zum Beispiel unterstützend zum Thema oder als Ersatz für bestimmte Wörter.

    den Leser:innen Fragen stellen.

    Powerwords wie “Du”, “kostenlos”, “neu”, “Umfrage” oder “Rabatt” testen.

    Newsletter erstellen - Ansicht eines Postfachs mit diversen E-Mails mit unterschiedlichen Betreffzeilen.

    Auch hier sind die Möglichkeiten schier endlos. Sei nicht langweilig, sondern wecke das Interesse deiner Leser:innen und zeige ihnen, welchen Mehrwert sie von dem Klicken auf deine E-Mail haben werden. Der zuvor gelobte personalisierte Absender-Name von Yves Rocher konnte im Betreff nicht halten, was er versprach. Mit der Aussage “Der Sommer ruft!” werden die Leser:innen nicht gerade getriggert, trotz Emoji. Viel besser dagegen die Betreffzeile von den OMRs und Tom Steinelt. Hier wird mit Powerwords wie “kostenlos”, künstlicher Verknappung und einer direkten Ansprache gearbeitet. Das Emoji verstärkt dabei den Drang zum Klicken.

    Unser Tipp: Schreib dir fünf bis zehn Betreffzeilen auf. Oft kommen die besten Formulierungen erst, wenn man sich “eingeschrieben” hat.

    Lesetipp: Hier findest du unsere 12 Tipps, um mehr YouTube-Abonnenten zu gewinnen.

    3. Oft vergessen - der Preview Text

    Viele Unternehmen vergessen regelmäßig den Preview Text zu verwenden. Dieser ist so gesehen eine zweite Betreffzeile, die jedoch nicht von jedem E-Mail-Anbieter unterstützt wird. Nutze diesen trotzdem! Postfächer, die den Preview-Text unterstützen, bieten dir eine größere Chance auf Aufmerksamkeit. Bis zu 110 Zeichen kann er lang sein und kann die gleichen Elemente enthalten wie die Betreffzeile. Geh hier noch ein wenig deutlicher ins Detail und stelle heraus, welchen Vorteil gerade dein Newsletter bietet.

    Lesetipp: Der Multichannel Vertrieb stellt eine gute Lösung dar, um die Kundschaft auf allen Kanälen erreichen zu können. Er bringt jedoch auch gewisse Herausforderungen mit sich. In diesem Beitrag legen wir seine Vor- und Nachteile dar.

      4. Content-Elemente und Inhalt

      60 Prozent wünschen sich in Newslettern mehr Informationen und weniger Promotion, deswegen ist der Aspekt des Mehrwerts auch so essentiell für den Erfolg ihrer E-Mail-Kampagne.

      Schreibe für die Leser:innen! Überlege, was ihre Bedürfnisse, Wünsche oder Fragen sind und greife diese im Inhalt des Newsletters auf. Hinweise auf die Themen, die deine Zielgruppe wirklich beschäftigt, erhältst du beispielsweise aus Amazon Bewertungen, Kommentaren von Blogposts, Facebook-Kommentaren, deiner (oder einer ähnlichen) Fanpage, aus Gruppendiskussionen in sozialen Netzwerken oder von Produkt-Reviews.

      Nutze für deinen Newsletter auch verschieden segmentierte Empfänger:innen, um den Inhalt pro Zielgruppe spezifischer aufzubereiten und relevanter zu machen. E-Mails können mit segmentierten Listen eine 100,95 prozentig höhere Click-Through-Rate vorweisen als nicht segmentierte.

      Ob ein Newsletter eher länger oder kürzer sein sollte, hängt wieder von der Zielgruppe und deinem eigenen Ziel ab. Aus Copywriting-Sicht solltest du darauf achten, dass einzelne Paragraphen nicht unbedingt mehr als fünf Zeilen lang sind, um die Leser:innen nicht mit Textwüsten zu überfordern. Nutze außerdem große und klar formulierte Über- und Unterüberschriften, denn oftmals werden nur diese gelesen. Verwende lieber kurze Sätze mit einer aktivierenden Sprache und mache klare Aussagen ohne viel Drumherum. Auch Storytelling hat sich bei Newslettern bereits bewährt und kann getestet werden.

      Verwende verschiedene Content-Elemente

      Sorge dafür, dass dein Newsletter klar strukturiert ist, sich auf ein Oberthema konzentriert und somit einen roten Faden beinhaltet. Arbeite hier mit unterschiedlichen Content-Elementen, wie:

      • Blogposts
      • How-Tos, Webinare und Tutorials
      • Events und besonderen Tagen
      • Referenzen und Rezensionen
      • Infografiken
      • Wettbewerben und deren Gewinner:innen
      • Firmen News: Updates, Verbesserungen, neue Produkte, Auszeichnungen, neue Projekte etc.

      Je tiefer der Inhalt eines Newsletters personalisiert wird und auf die Interessen der Leser:innen eingeht, desto größer ist die Chance auf gute Klick- und Konversionsraten. Sorge deshalb dafür, möglichst viele Daten über deine Leserschaft in Erfahrung zu bringen und nutze diese für außerordentlich guten Content.

      Gut designed ist halb gewonnen

      Eines ist wohl klar: Deine Leser:innen haben den Newsletter wahrscheinlich nicht wegen seines Designs abonniert, sondern wegen der Inhalte.

      Deswegen sollten auch diese vorrangig im Vordergrund stehen. Nichtsdestotrotz hilft eine ansprechende Gestaltung dabei, die Klick-Raten und das Engagement der Leser:innen zu steigern. Wie immer sollte man sich auch hier das Ziel und die Zielgruppe vor Augen halten. Möchte man etwas verkaufen, ein neues Produkt promoten, einen Gutschein verkaufen oder doch eher wissenswerte Informationen teilen? Ist der Newsletter für Millennials oder für Leute ab 40+? Die angestrebten Ziele und Zielgruppen können das Design des Newsletters maßgeblich beeinflussen.

      Wichtig dabei ist, sich selbst treu zu bleiben. Achte auf deinen Styleguide (sofern vorhanden) und nutze Farben, Schriftarten, Bilder und die Sprache, die sich auch durch deine restliche Unternehmenskommunikation zieht, um ein einheitliches Bild zu erzeugen und Vertrauen aufzubauen.

      Newsletter erstellen - Beispiel eines gelungenen Designs von ooia

       

      Newsletter erstellen - Beispiel Newsletter von organicbasics. Gutes Design mit klarer Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg.

      5. Design - Newsletter mit strukturiertem Aufbau und gutem Design gestalten

      Der obere Teil der Mail nimmt den wichtigsten Platz ein und sollte nach dem Above-the-fold-Prinzip funktionieren. Das bedeutet, dass bereits in den ersten 20-25 Prozent der Mail die wichtigsten Informationen und Handlungsaufforderungen platziert werden müssen.

      An oberster Stelle sollte dein Logo stehen, damit die Leserschaft einen Bezug zum Unternehmen aufbauen kann. Oft sieht man in Sales-Newslettern auch eine Navigations-Leiste, ähnlich wie im Online-Shop. Diese sollte sehr schlank und zurückgenommen sein, um den Lesefluss nicht zu sehr zu unterbrechen.

      Ein Beispiel für einen gelungenen Newsletter von PERCENTIL: Die Navigation dient gleichzeitig als CTAs und stehen hervor, die Hauptaussagen (Schlussverkauf und neue Produkte) sind im Mittelpunkt und können schnell erfasst werden. Das Design ist geordnet, clean und dennoch auffällig. Jedoch solltest du zwingend darauf achten, Rechtschreibfehler und vergessene Buchstaben zu vermeiden!

      Newsletter erstellen - Beispiel Newsletter mit guter Struktur und klarem Aufbau von Percentil

      Nach dem “Kopf” des Newsletters erfolgt im besten Fall direkt ein großes Bild, ein Gif oder eine Grafik. Wenn du festgesetzte Hintergrundbilder nutzen willst, stell sicher, dass du eine Fallback-Farbe integrierst, für den Fall, dass ein E-Mail-Provider den Newsletter nicht korrekt anzeigen kann.

      Geht es um verwendete Bilder, so sollten diese auf jeden Fall hochauflösend aber möglichst komprimiert sein sowie die Sprache des Unternehmens UND der Zielgruppe sprechen. Bilder können beispielsweise auf der Seite tinypng.com komprimiert werden, ohne an Schärfe zu verlieren. Versehe deine verwendeten Bilder außerdem stets mit Alt-Tags, um deren Inhalt wiederzugeben, auch wenn sie nicht abgebildet werden können.

      Auch Gifs können (in Maßen verwendet) das Engagement einer E-Mail steigern und die Conversion-Rate antreiben. Zudem werden sie von den meisten E-Mail Anbietern unterstützt. Stell jedoch sicher, dass das Gif nicht zu viel Speicherplatz einnimmt, denn niemand wartet heutzutage darauf, dass eine E-Mail fertig geladen ist!

      Newsletter erstellen - Beispiel GIF


      Unter oder auf die Hauptgrafik sollte dann direkt der erste Call-To-Action-Button (CTA) platziert werden.

      Call-To-Actions sind einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg deines Newsletters und sollten den Leser:innen genau sagen, was zu tun ist.

      Verzichte deshalb auf Formulierungen wie “Hier klicken” oder “Weiterlesen”! Setze auf eine aktive Sprache, die an deine Zielgruppe angepasst ist. CTAs wie “Sichere dir deinen Gutschein” oder “Jetzt kostenlos testen” zeigen der Leserschaft den Mehrwert eines Klicks auf den Button und animieren!

      Der Call-To-Action-Button muss sich klar vom restlichen Design abheben und mit einem Blick erkennbar sein. Das gelingt dir entweder durch Farben, die im Kontrast zum restlichen Newsletter-Design stehen oder durch die Platzierung des Buttons in einem Weißbereich. Auch die Schriftart und der Buchstabenabstand sorgen dafür, dass deine Handlungsaufforderung ins Auge sticht.

      Gib deinen Leser:innen jedoch nicht zu viele Möglichkeiten, denn viele CTAs können schnell überfordern. Es gilt: je weniger Aufrufe zu Aktionen du bietest, desto höher werden die Klickraten sein.

      Teste verschiedene Spalten aus! Bei einem einspaltigen Newsletter werden die Leser:innen klar von oben nach unten geführt und können die Themen schnell wahrnehmen. Bei mehrspaltigen Newslettern kannst du hingegen mehr Informationen oder Produkte platzieren. Hier musst du herausfinden, was deine Zielgruppe priorisiert. Denke jedoch daran, dass das E-Mail-Design seine Grenzen hat.

      Newsletter erstellen - Beispiel Newsletter von Gitti

      Mit einem Template der Breite 600px bist du auf der sicheren Seite, da dieser Wert mittlerweile als Standard für die meisten E-Mail-Provider dient. Achte darüber hinaus darauf, dass dein Newsletter auch auf Mobilgeräten sinnvoll dargestellt wird und hier keine Texte zu lang werden.

      Auch Schriftarten spielen eine Rolle für deinen Newsletter und runden das Gesamtbild ab. So wird allgemein zum Beispiel von Arial und Helvetica abgeraten, weil sie in langen Texten durch die gespiegelten Buchstaben b,d,p und q schwieriger zu lesen sind. Empfohlen werden Georgia und Verdana als ideale Schriftarten für das E-Mail-Marketing. Diese Schriftarten sind websicher, werden von sehr vielen E-Mail-Clients unterstützt und sind gut leserlich.

      Achte auf deine Schriftgrößen! Deine Leser:innen werden zuerst die Überschriften überfliegen und daran ausmachen, ob auch der Rest lesenswert ist. Vereinfache ihnen dieses Scanning! Sorge für eine ausreichende Schriftgröße und einen guten Zeilenabstand. Diese können die Conversion-Rate und die Bounce-Rate beeinflussen und sollten daher eher verwendet werden, als eng zusammenstehende Texte mit kleiner Schriftart.

      Die Empfehlung für gute Größen:

      • bei Überschriften 22-28 px,
      • beim Body-Text 14-18 px,
      • Zeilenabstand 1,4 und 1,5 px

      Mit diesen Best-Practice Angaben gewährleistest du deinen Abonnent:innen ein angenehmes Leseerlebnis.

      Lesetipp: In diesem Beitrag erklären wir dir, was es sich mit dem wichtigsten KPI im E-Commerce, der Conversion Rate, auf sich hat.

      A/B-Tests für die erfolgreichsten Newsletter

      Niemand wird dir ein Patentrezept für funktionierende E-Mail-Marketing-Kampagnen geben können, aber mit unseren beleuchteten Aspekten wollen wir dich überzeugen, selber Tests zu wagen.

      Führe regelmäßig A/B-Tests mit deinen Leser:innen durch und finde so Schritt für Schritt das ideale Newsletter-Format für dich heraus!

      Bei sogenannten A/B-Tests geht es darum, zwei Varianten eines Newsletters miteinander zu vergleichen. So kannst du herausfinden, welche Version besser bei deinen Empfänger:innen ankommt. 

      Der intelligente Gebrauch von verschiedenen Farben, Qualitätsbildern und Layouts in Zusammenspiel mit gutem, personalisiertem Content mit Mehrwert sorgt für einen WOW-Effekt bei den Leser:innen, bringt dir mehr Klicks und Conversions sowie die anhaltende Treue deiner Kundschaft.

      Analyse und Auswertung

      Blick von der Seite auf einen aufgeklappten Laptop auf dem zwei Hände etwas tippen. Wenn du deinen Newsletter erstellst und verschickt hast, geht es an die Analyse und Auswertung der Daten. So kannst du deinen Newsletter optimieren.

      Dein erster Newsletter ist verschickt - herzlichen Glückwunsch! Doch jetzt geht es darum zu überprüfen, ob deine Kampagne ein Erfolg war oder nicht. Für deine zukünftige Planung solltest du wissen, wer deinen Newsletter geöffnet hat und welche Links geklickt wurden.

      Der Vorteil in der Nutzung von E-Mail-Marketing-Software ist die detaillierte Erfolgsmessung, die in Echtzeit möglich ist. Wenn du deine Mails einfach über deinen E-Mail-Programm versendest, wirst du keinen Einblick in den Erfolg oder Misserfolg deiner E-Mail-Kampagne erhalten. 

      Lesetipp: Erfahre in diesem Beitrag, wie du auf 6 unterschiedlichen Wegen die Conversions der Produktseiten erhöhst!

      Was für dich eine erfolgreiche Kampagne ausmacht, musst du selbst festlegen. Zu den wichtigsten Erfolgswerten zählen jedoch die... 

      • ... Zustellrate (gibt an, wie viele der versendeten E-Mails tatsächlich den entsprechenden Empfänger:innen zugestellt wurden)
      • ... Öffnungsrate (stellt das Verhältnis zwischen der Anzahl der Öffnungen und der Anzahl der zugestellten E-Mails dar) 
      • ... Conversionrate (gibt an, wie oft ein zuvor definiertes Ziel, beispielsweise ein Bestellabschluss im Onlineshop, tatsächlich erreicht wurde)
      • ... Abmeldungen (zeigt an, wie viele Empfänger:innen sich nach dem Erhalt des Newsletters abgemeldet haben)
      • ... Bounces (ein Maß für nicht zustellbare E-Mails. Die Bounce-Rate gibt das Verhältnis der nicht zustellbaren E-Mails zur Gesamtzahl der versendeten E-Mails an. 

      Mit einer intensiven Analyse und Auswertung deiner Newsletter siehst du, was gut funktioniert und wo noch Optimierungspotenzial besteht. Nutze diese Erkenntnisse, um deine zukünftigen E-Mail-Newsletter zu optimieren. Hier kommen wieder A/B-Tests ins Spiel, mit denen du genau sehen kannst, was funktioniert und wo du deine Newsletter noch verbessern solltest. 

      Newsletter erstellen mit Shopify

      Nahaufnahme eines aufgeklappten Laptops mit einem Shopify-Sticker auf dem Schoß einer Frau, die gerade mit einer Hand den Laptop bedient. Newsletter erstellen mit Shopify ist dank diverser Apps ein Kinderspiel.

      Als Onlinehändler:in mit eigenem Shopify-Store kannst du direkt über Shopify Newsletter erstellen und versenden. E-Mail-Marketing-Apps ermöglichen dir die Synchronisation deiner Shopify-Kundendaten mit einem externen E-Mail-Marketing-Service. Du kannst die App Shopify E-Mail nutzen, um eigene E-Mail-Kampagnen zu erstellen und von Shopify zu senden. 

      1. Anmeldeformular erstellen und E-Mail-Adressen sammeln 

      Egal für welches Tool du dich entscheidest, ohne E-Mail-Adressen wirst du nicht weit kommen. Der erste Schritt ist also das Anlegen eines Anmeldeformulars für deinen Newsletter und der Aufbau einer Mailing-Liste. 

      2. E-Mail-Marketing-App installieren und Kontakte verwalten

      Wie bereits beschrieben, helfen dir Apps aus dem Shopify-App-Store bei der Erstellung von Newslettern. Welche App du nutzt, bleibt dir überlassen. Nachdem du die passenden App installiert hast, folge den Anweisungen, um die App mit deinen Kundenlisten zu synchronisieren. 

      Du kannst anschließend deine Kontakte verwalten. Für maßgeschneiderte Newsletter ist es beispielsweise möglich, die Kontakte nach bestimmten Kriterien zu segmentieren. 

      3. Newsletter erstellen, versenden und analysieren

      Nachdem du die Vorbereitungen getroffen hast, geht es nun an die Erstellung deines Newsletters. Mit unseren Tipps von oben wirst du aussagekräftige Newsletter-Kampagnen erstellen, die wirklich gelesen werden. Nachdem du deinen Newsletter versendet hast, ist eine Analyse der Performance nötig. 

      Nur so kannst du deine künftigen Newsletter verbessern und noch mehr aus deinem E-Mail-Marketing herausholen. Schließlich gilt: Nach der Kampagne ist vor der Kampagne. 

      Rechtliches bei der Newsletter-Erstellung

      Blick auf einen Schreibtisch vor dem ein Mann sitzt und dabei seinen Kopf mit der rechten Hand abstützt. Auf dem Tisch steht ein aufgeklappter Laptop neben einem Buch und einem aufgeschlagenem Notizbuch. Wenn du Newsletter erstellst, solltest du ein paar rechtliche Dinge in Deutschland beachten. Wir zeigen dir, auf was es ankommt.

      Im Grunde genommen verschickst du aus rechtlicher Sicht mit einem Newsletter Werbung. In Deutschland gelten Gesetze wie beispielsweise das "Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb" (UWG), das du beim Versand von E-Mail-Newslettern beachten solltest. Das Thema Recht sorgt bei dir eher für Bauchschmerzen und Bedenken? Keine Sorge, wir zeigen dir, auf was du achten musst. 

      Lesetipp: In diesem Beitrag zeigen wir dir außerdem, wie du einen Shopify-Store rechtsicher machst

      Double-Opt-in-Pflicht 

      Du darfst nicht wahllos E-Mail-Adressen nehmen und deinen Newsletter an die entsprechenden Personen schicken. Deine Newsletter-Kontakte müssen dem Erhalt explizit zustimmen. Damit du E-Mail-Adressen in deinen Verteiler aufnehmen darfst, müssen sich die Empfänger:innen gezielt anmelden. Nutze dafür beispielsweise eine Newsletter-Anmeldung auf einer eigenen Landingpage. Wer dem Erhalt deines Newsletters zustimmt, hat eine Einwilligung (sog. Opt-in) erteilt. In Deutschland wird sogar ein sogenannter Double-Opt-in verlangt. Dazu müssen deine Empfänger:innen in einer Bestätigungsmail zur Newsletter-Anmeldung nochmals einen Link klicken und dem Erhalt ein zweites Mal explizit zustimmen.

      Impressum und Abmeldelink 

      Nicht nur deine Website braucht ein Impressum, sondern auch dein Newsletter. Darin muss stehen, wer für den Inhalt verantwortlich ist. Außerdem musst du den Empfänger:innen mit einem extra Abmeldelink dem Erhalt weiterer Newsletter zu widersprechen und aus dem Newsletter-Abo auszusteigen. 

      Lesetipp: In diesem Beitrag erklären wir dir, was ein Impressum ist, warum es eine Impressumspflicht gibt und geben Antworten auf wichtige Fragen. 

      Datenauswertung 

      Eine gezielte Analyse und Auswertung deiner E-Mail-Kampagne ist nur durch E-Mail-Marketing-Software möglich. Die verschiedenen Anbieter:innen bieten unterschiedliche Möglichkeiten die Nutzungsdaten auszuwerten. Einige Expert:innen vertreten die Meinung, dass auch für eine solche Auswertung eine extra Zustimmung nötig ist. Achte bei der Wahl deiner Newsletter-Tools darauf, bezüglich der DSGVO auf der sicheren Seite zu sein. 

      Fazit

      E-Mail-Kampagnen können wirkungsvolle Mittel sein, das Angebot von Onlineshops anzupreisen oder die Kund:innen an das eigene Unternehmen zu binden. Mit effektiven Newslettern bleibst du im Gedächtnis deiner Kund:innen und sorgst für mehr Conversions. 

      Unser Guide hat dir alle nötigen Informationen vermittelt, um effektive Newsletter zu versenden. Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Umsetzung deines E-Mail-Marketings! 


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      Häufig gestellte Fragen zu Newsletter erstellen

      Was kostet es, einen Newsletter zu versenden?

      Grundsätzlich ist das Versenden von E-Mails kostenlos. Erst wenn du eine E-Mail-Software für den Newsletter-Versand nutzt, fallen Kosten an. Eine klare Empfehlung ist die Nutzung von extra Tools auf jeden Fall. Auch wenn du einige Euro in die Hand nehmen musst, werden dir die richtigen Tools das Leben erleichtern. Die exakten Kosten hängen von den jeweiligen Tools ab. Vergleiche die Anbieter:innen genau um das beste Angebot für dich zu sichern.

      Wie schreibt man am besten einen Newsletter?

      Die EINE goldene Regel gibt es beim Erstellen von Newslettern nicht. Was wirklich wichtig ist, hängt auch ein bisschen von deiner Zielgruppe, deren Interesse und deinem Angebot ab. Du solltest versuchen deinen Leser:innen einen Mehrwert zu bieten. Wichtig sind eine gute Struktur, die Fokussierung auf das Wichtigste und kurze und knackige Absätze. Achte auf ein gutes Storytelling und aussagekräftige Call-To-Actions, damit du den Traffic auf deine Zielseite leitest. Mit unseren Tipps und Tricks im Beitrag, sollte die Erstellung spannender Newsletter zum Kinderspiel werden.

      Wie verschicke ich einen Newsletter?

      Die einfachste Möglichkeit einen Newsletter zu verschicken, ist über dein eigenen E-Mail-Account. Einen eigenen E-Mail-Server brauchst du dafür nicht. Allerdings raten wir dir zur Nutzung eines der zahlreichen von Online-Tools. In diesem Fall kannst du deinen Newsletter direkt Online erstellen und nutzt du den E-Mail-Server des Anbieters für den Versand. Zusätzlich stehen dir dann noch Auswertungsoptionen zur Verfügung, die du über den Versand mit deinem persönlichen E-Mail-Account nicht hast.

      Wie oft soll ich meinen Newsletter verschicken?

      Wie oft du deinen Newsletter an deine Empfänger:innen sendest, liegt bei dir und ist abhängig von deinen Zielen. Wenn du nichts zu berichten hast, musst du auch keinen Newsletter verschicken. Solltest du nur vier Mal im Jahr einen Newsletter verschicken ist das genauso gut, wenn die Inhalte von Interesse sind und deine Zielgruppe ansprechen. Achte darauf, nicht zu viele E-Mails in zu kurzer Zeit zu verschicken. Spam mag so gut wie niemand!

      Was ist wichtig für einen Newsletter?

      Was wirklich wichtig ist, werden deine Leser:innen entscheiden und dir durch das Lesen oder die Abmeldung deines Newsletters zeigen. In unserem Beitrag findest du wertvolle Tipps zur Newsletter-Erstellung. Das Wichtigste ist oftmals, aus Sicht der Leser:innen zu denken und zu überlegen, was deine Zielgruppe interessiert. Mit interessantem und gut strukturiertem Inhalt wirst du deinen Leser:innen einen Mehrwert bieten!

      Which method is right for you?Über die Autorin: Caroline Dohrmann ist Online-Marketing-Managerin und Content-Enthusiastin. Wenn sie nicht gerade Shopify-Händlern und Händlerinnen die besten Geheimtipps in Interviews entlockt, schreibt sie im Blog über die Shopify-Community, Social Media und was das Online-Marketing gerade bewegt.