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Facebook Pixel: Bessere Facebook-Anzeigen für mehr Conversions

Facebook Pixel

Wenn du Facebook-Werbung ziemlich verwirrend findest, bist du nicht allein. 

Die vielen Funktionen machen es zwar zu einer sehr leistungsfähigen Werbeplattform, erhöhen aber auch die Komplexität des Ganzen. Eines der Dinge, die besonders frustrierend sein können, sind Pixel.

Pixel (auch Tracking Pixel genannt) sind bei den meisten Werbeplattformen üblich. Mit ihnen wird ein Cookie abgelegt, das die Besucher:innen deiner Website verfolgt, um sie später mit Werbung ansprechen zu können. Dies wird auch als sequentielles Retargeting bezeichnet. Sobald du Werbung an vergangene Website-Besucher:innen ausgespielt hast, kannst du mit dem Facebook Pixel auch deren Verhalten verfolgen, wenn sie erneut bei dir vorbeischauen.

In dieser Anleitung erfährst du mehr darüber, was das Facebook Pixel ist und wie du ein Pixel erstellen und verwenden kannst, um die Conversion-Rate zu verbessern und den ROI für deine Anzeigen zu steigern. 


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Inhaltsverzeichnis:

Was ist das Facebook Pixel?

Mit dem Facebook Pixel erhältst du ein Analysetool, das die Wirksamkeit deiner Facebook-Werbekampagnen messen kann, indem du die Aktionen der Nutzer:innen auf deiner Website überwachst. 

Das Facebook Pixel ist ein Code, der auf deiner Webseite eingebunden wird und verschiedene Ereignisse aufzeichnet:

  • Seitenaufrufe
  • In den Warenkorb
  • Käufe
  • Scrolltiefe
  • Zeit auf der Seite
  • und mehr
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Damit kannst du deine Werbeanzeigen optimieren und sicherstellen, dass sie der richtigen Zielgruppe präsentiert werden. Außerdem lässt sich damit das Facebook Retargeting optimieren und Personen erneut ansprechen, die eine bestimmte Seite besucht oder eine gewünschte Aktion auf deiner Website durchgeführt haben. 

Zusammengefasst ermöglicht das Facebook Pixel ein besseres Verständnis der Wirkung deiner Werbeanzeigen, indem du herausfindest, was die Nutzer:innen nach dem Ansehen der Anzeigen tun. So kannst du User:innen erreichen, die mit größerer Wahrscheinlichkeit eine sinnvolle Handlung wie den Kauf eines Produkts vornehmen. 

Lesetipp: Wenn du deine Facebook-Zielgruppen kennst, kannst du dein Targeting optimieren. Wir zeigen dir, worauf du achten musst!

Wie funktioniert das Facebook Pixel?

Früher verfügte Facebook über einen Custom-Audience-Pixel für das Retargeting von Website-Besucher:innen und ein Conversion-Pixel für die Verfolgung von Website-Conversions (wie z. B. Verkäufe). Während jedes Werbekonto nur ein Custom-Audience-Pixel hatte, konnte man verschiedene Conversion-Pixel erstellen – eines für jede Webseite, auf der Conversions verfolgt werden sollten.

Lesetipp: Wir verraten dir, wie du mit YouTube Geld verdienen kannst.

Obwohl das Facebook Pixel verwirrend sein kann, macht es die Werbung auf der Social-Media-Plattform wesentlich effektiver. Es zeigt dir nicht nur genau, an wen deine Werbung ausgespielt wird, sondern verschafft dir auch einen besseren Überblick über die Leistung deiner Facebook-Werbeanzeigen. Alles in allem lassen sich deine Botschaften damit viel effektiver gestalten, was zu einem besseren ROI deiner Werbeausgaben führt.


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Im Jahr 2015 hat Facebook diesen Prozess vereinfacht, indem es ein neues einzelnes Facebook Pixel einführte, das die Älteren ersetzt und somit das einzige erforderliche Tracking Pixel ist. Im Jahr  2017 wurde es erneut aktualisiert, um Werbung auf der Plattform einfacher und effektiver zu machen. Dazu gehörte auch ein besseres Tracking wie Button-Klicks und Seitenmetadaten.

Das Facebook Pixel funktioniert in sechs Schritten:

  • Facebook Pixel erstellen. Alles beginnt mit dem Hinzufügen des Facebook Pixel Codes auf deiner Website.
  • Erhebung von Erkenntnissen. Anschließend erhältst du Einblicke zu deinen Besucher:innen auf deiner Website, z.B. woher sie kommen, welches Gerät sie benutzen und andere demografische Informationen.
  • Auswertung von Verhaltensweisen. Beobachte, wie sich die Besucher:innen auf deiner Website verhalten, ob sie eine bestimmte Produktseite erkunden oder etwas in den Warenkorb legen.
  • Erstellung von Zielgruppen. Verwende die aus Pixel-Ereignissen gesammelten Daten, um Facebook Custom Audiences, Lookalike Audiences und auf diese Personen zugeschnittene Werbeanzeigen zu erstellen.
  • Optimierung der Gebote. Nutze die kostengünstigste Gebotsstrategie, um Personen zu erreichen, bei denen die Wahrscheinlichkeit für eine bestimmte Aktion hoch ist (z. B. Kauf eines Produkts). 
  • Analyse von Ereignissen. Bewerte die Conversion-Ereignisse, um die beste Facebook-Anzeigenstrategie für dein Unternehmen zu finden.

    Wenn dich das ganze Thema Conversion-Tracking und Facebook Pixel aktuell noch ein wenig überwältigt, brauchst du dir keine Sorgen machen.

    Lesetipp: Alles was du zur Facebook Werbebibliothek wissen musst und wie du bessere Facebook Ads als deine Konkurrenz schaltest, haben wir für dich in diesem Beitrag zusammengefasst.

    Wie benutzt man das Facebook Pixel

    Das Facebook Pixel bietet fünf Kernfunktionen, mit denen du einen besseren Return on Investment (ROI) erzielen kannst:

    1. Custom Audiences über deine Website
    2. Custom Conversions
    3. Standard-Events und Custom Events
    4. Dynamische Anzeigen
    5. Optimierung der Conversion

    1. Custom Audiences über deine Website

    Mit den Custom Audiences deiner Website unterstützt Facebook dich beim Retargeting von Website-Besucher:innen. Wenn du das Facebook Pixel installiert hast, verfolgt es die Bewegungen aller Besucher:innen auf deiner Website, die gleichzeitig bei Facebook angemeldet sind.

    Hierbei trackt das Pixel Aktivitäten wie:

    • Welche Seiten Benutzer:innen besuchen
    • Welche Seiten sie nicht besuchen
    • Wann die Seite besucht wurde
    • Scrolltiefe
    • Auf der Seite verbrachte Zeit

    Lesetipp: Die Social-Media-Plattform TikTok bietet Marken ein breites, junges Publikum, um Anzeigen zu schalten und über die Funktion TikTok Shop zu verkaufen. 

    Mithilfe dieser Daten kannst du sehr zielgerichtete Werbung für bestimmte Personengruppen schalten. Außerdem kannst du damit sogenannte „Lookalike Audiences“ aufbauen und Kund:innen erreichen, die deine Produkte mit einer höheren Wahrscheinlichkeit kaufen werden. Darüber hinaus ist es hilfreich, bestimmte Gruppen auszuschließen. So kannst du sicherstellen, dass du nicht ständig Nutzer:innen ansprichst, die möglicherweise bereits konvertiert wurden oder nicht sonderlich interessiert sind. 

    Zur Klarstellung: Bei der Werbung auf Facebook kannst du nicht einzelne Webseitenbesucher:innen auswählen und diese mit Werbung ansprechen. Stattdessen kannst du Werbeanzeigen für bestimmte Benutzergruppen (Custom Audiences über deinen Website-Traffic) auf der Grundlage eines gemeinsamen Verhaltens schalten. Beispiele dafür sind Personen, die

    • deine Website in den letzten 24 Stunden besucht haben
    • deine Website in den letzten 180 Tagen besucht haben, aber seit 30 Tagen nicht mehr zurückgekehrt sind
    • eine bestimmte Landingpage auf deiner Website besucht haben
    • eine bestimmte Seite auf deiner Website besucht haben, aber eine andere bestimmte Seite nicht

    Lesetipp: Damit auch du künftig mit Instagram Geld verdienen kannst, haben wir hier für dich alles Wichtige zusammengefasst.

    Du kannst benutzerdefinierte Zielgruppen auf der Grundlage der von ihnen besuchten oder nicht besuchten Seiten und des Zeitpunkts ihres Besuchs definieren. Hierbei kannst du einen Zeitraum zwischen einem und 180 Tagen wählen.

    Facebook-Pixel

     

    Generell gilt, dass Zielgruppen unabhängig von Anzeigen erstellt werden. Sobald eine Zielgruppe erstellt ist, kannst du wählen, wann du sie ansprechen und welche Anzeigen du dafür verwenden möchtest. Alternativ kannst du sie auch für eine spätere Verwendung ruhen lassen.

    Lesetipp: Wir zeigen dir, wie du deine Facebook Ads skalieren kannst, um bessere Resultate zu erzielen.

    2. Custom conversions

    Einer der aufregendsten Teile des Facebook Pixels ist die Möglichkeit zur Erstellung sogenannter „Custom Conversions“, die der Erstellung benutzerdefinierter Zielgruppen ähnelt. Eine Custom Conversion wird durch die Auswahl einer Abschlussseite und die Benennung der Conversion erstellt. In der Regel handelt es sich bei der Abschlussseite um eine Art Dankesseite. 

    Zum Beispiel:

    • Vielen Dank für deinen Kauf. Deine Bestellung ist auf dem Weg.
    • Vielen Dank für deine Anmeldung. Du wirst in Kürze deine erste E-Mail von uns erhalten.
    • Vielen Dank für deinen Kommentar. Hier ist dein kostenloser Download.

    Das bedeutet, dass du unabhängig von deinen Facebook-Werbeanzeigen Custom Conversions erstellen und dann entscheiden kannst, wann du diese in Zukunft verwenden möchtest.

    Da das Tracking Pixel bereits auf allen Seiten deiner Website ausgelöst wird, kann es leicht nachverfolgen, wenn jemand eine Abschlussseite besucht. Dies gilt insbesondere für Personen, die bereits auf deine Facebook-Anzeigen geklickt haben.

    Facebook Pixel: Wie du eine Custom Audience erstellen kannst

    Ein weiteres Feature ist, dass du die Kategorie für die Conversion wählen und ihr einen bestimmten Geldwert zuweisen kannst. Wenn du beispielsweise eine Custom Conversion erstellst, die Besucher:innen auf einer Seite zum Herunterladen eines E-Books verfolgt, kannst du die Kosten für das E-Book hinterlegen. Mit dieser Funktion kannst du ermitteln, ob deine Werbekampagnen rentabel sind. Wenn du 20 Euro für dein E-Book verlangst, aber 25 Euro für jeden über Facebook-Anzeigen generierten Kauf ausgibst, solltest du deine Kampagne anpassen.

    Bei der Erstellung von Custom Conversions kannst du z.B. aus folgenden Kategorien wählen:

    • Termin vereinbaren
    • In den Einkaufswagen
    • Auf die Wunschliste
    • Registrierung abschließen
    • Kaufvorgang starten
    • Lead
    • Kauf
    • Suchen
    • Content ansehen

    Das Interessante an Custom Conversions ist, dass sie nach ihrer Erstellung für alle deine Werbeanzeigen nachverfolgt werden, unabhängig davon, ob du genau darauf optimiert hast oder nicht. 

    Deine gesamten Custom Conversions werden kontinuierlich verfolgt. So kannst du jederzeit einen Bericht für eine deiner Facebook-Werbeanzeigen erstellen, der die Conversion Rate für alle deine Custom Conversions anzeigt.

    Es gibt eine Beschränkung auf 100 Custom Conversions pro Anzeigenkonto, die jederzeit wieder gelöscht werden können (früher lag die Grenze bei 20, wobei ein Löschen nicht möglich war).

    Lesetipp: Hier findest du unsere 12 Tipps, um mehr YouTube-Abonnenten zu gewinnen.

    3. Standard-Events und Custom Events

    Wenn jemand auf deiner Website eine Aktion durchführt, protokolliert das Facebook Pixel dies als Event. Mit dem Pixel lassen sich zwei verschiedene Arten von Events verfolgen: 

    1. Ein Standard-Event bzw. vorgegebene Aktionen, die Facebook für alle Anzeigenprodukte erkennt.
    2. Custom Events oder ein Event, das nicht von Facebook angeboten wird und dem du einen individuellen Namen gibst.

    Weitere Tipps und Tricks für Entrepreneure haben unsere Podcast-Gäste für dich. Hör rein!

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      Facebook Pixel Standard-Events

      Es gibt 17 Facebook Pixel Standard-Events, die sich durch Kopieren und Einfügen eines einfachen Event-Codes verwenden lassen:

      • Zahlungsinformationen hinzufügen. Zum Hinzufügen von Zahlungsinformationen während des Checkouts.
      • In den Einkaufswagen. Zum Hinzufügen eines Artikels in einen Warenkorb.
      • Auf die Wunschliste. Zum Hinzufügen eines Artikels zu einer Wunschliste.
      • Registrierung abschließen. Zur Anmeldung für eine Veranstaltung oder ein E-Mail-Abonnement.
      • Kontakt. Zur Kontaktaufnahme mit deinem Unternehmen.
      • Produkt personalisieren. Zur Personalisierung eines Produkts auf deiner Website, z. B. zur Auswahl einer Farbe.
      • Spenden. Um Besucher:innen die Möglichkeit zum Spenden für dein Unternehmen zu geben.
      • Standort suchen. Zur Unterstützung bei der Suche nach einem deiner Standorte.
      • Kaufvorgang starten. Zum Starten des Kaufvorgangs durch Klicken auf einen Checkout-Button.
      • Lead. Zur Identifizierung von Besucher:innen als Interessenten, z. B. durch das Absenden eines Formulars oder das Starten eines Tests.
      • Kauf. Wenn jemand einen Kauf abschließt und auf einer Dankes- oder Bestätigungsseite landet.
      • Termin vereinbaren. Zum Buchen eines Termins mit deinem Unternehmen.
      • Suche. Zum Durchsuchen deiner Website oder App.
      • Probeabo nutzen. Zum Abschluss eines Probeabos bzw. Start eines Tests deines Produkts oder deiner Dienstleistung.
      • Bewerbung einreichen. Zur Einreichung einer Bewerbung/eines Antrags für ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Programm.
      • Abonieren. Zur Anmeldung für ein kostenpflichtiges Produkt oder eine Dienstleistung.
      • Content ansehen. Beim Besuch einer für dich wichtigen Landingpage oder Produktseite. 

        Lesetipp: Du möchtest auch auf anderen sozialen Netzwerken werben? Dann erfahre in diesem Beitrag alles zum Thema Instagram-Werbung und wie du die Foto-Sharing-App in dein erfolgreichstes Marketingtool verwandelst.

        Standard-Events unterstützen auch Parameter, mit denen du zusätzliche Informationen über ein Event einfügen kannst. Dazu zählen:

        • Produkt-IDs
        • Kategorien
        • Anzahl der gekauften Produkte
        • Content-Typ
        • Conversion-Wert

        Dies ist beispielsweise praktisch, wenn du die Scrolltiefe einer bestimmten Kategorie auf deiner Website verfolgen möchtest, anstatt dies für alle Seiten zu tun. Außerdem kannst du Zielgruppen auf der Grundlage ihrer Conversion-Aktivitäten auf deiner Website abgrenzen und alle von dir erstellten Custom Audiences weiter präzisieren.

        Custom Events

        Während Custom Conversions an eine URL gebunden sind (in der Regel für eine Art Dankes- oder Abschlussseite), ist dies bei benutzerdefinierten Events nicht erforderlich. Stattdessen können Conversions durch das Hinzufügen eines zusätzlichen Codefragments auf der gewünschten Seite verfolgt werden.

        Solche Custom Events werden in der Regel verwendet, um mehr Daten zu erfassen, als sie ein Standard-Event liefern kann. 

        4. Dynamische Anzeigen

        Wenn du eine E-Commerce-Website betreibst, kannst du mithilfe des Facebook Pixels dynamische Anzeigen schalten. Diese Anzeigen werden in deinem Werbeanzeigenkonto auch als Katalogverkäufe bezeichnet. Auf Basis deines Zielpublikums zeigen sie automatisch Produkte aus deinem Katalog an.

        Facebook Pixel: Kampagnenziel auswählen

        Wenn dein Unternehmen über Tausende von Produkten verfügt, ist die Erstellung individueller Anzeigen auf der Grundlage bestimmter besuchter Seiten und durchgeführter Aktionen wahrscheinlich nicht effizient genug. Stattdessen kannst du Vorlagen für dynamische Anzeigen erstellen, sodass die gezeigten Anzeigeninhalte auf das Verhalten der Kund:innen abgestimmt sind. 

        Nehmen wir zum Beispiel die Marke „9Five“. Der Anbieter von Luxusbrillen wollte seinen weltweiten Absatz steigern und neue Kund:innen erreichen. 

        Hierfür nutzte man die mit dem Facebook Pixel Code erfassten Daten, um eine benutzerdefinierte Zielgruppe von Personen zu erstellen, die mindestens ein Produkt im Onlineshop von 9Five angesehen, aber nichts gekauft haben. Anschließend richtete die Marke eine dynamische Anzeige mit dem Bild eines dieser Produkte ein, die dann an diese spezielle Zielgruppe ausgespielt wurde. 

        Die Anzeigen zeigten ein Lifestyle-Bild von der Unternehmenswebsite und einen Anzeigentext, der sich je nach Standort und Werbeaktion änderte. So hat 9Five zum Beispiel dynamische Anzeigen für seine kanadische Lookalike Audience geschaltet, um einen 20-prozentigen Rabatt anlässlich des „Labour Day“-Feiertags zu bewerben.

        9Five Eyewear Ad

        Seit August 2017 unterhält 9Five eine fortlaufende Kampagne, mit der bis dato Folgendes erreicht wurde:

        • 3,8-facher Return on Ad Spend (ROAS)
        • 40 % niedrigere Kosten pro Kaufabschluss 
        • 2,6-facher Anstieg des ROAS

        All das ermöglicht durch das Facebook Pixel. 

        5. Optimierung der Conversion

        Wenn du keine Standard-Events oder Custom Conversions zur Verfolgung von Ereignissen auf deiner Website verwendest, kannst du nicht auf Conversion optimieren. Eine Optimierung für Traffic, Link-Klicks oder Videoaufrufe ist möglich, wobei diese Kennzahlen jedoch nicht immer mehr Umsatz bedeuten. 

        Durch die Installation des Pixels weiß Facebook, was eine Conversion für dein Unternehmen bedeutet. Daraufhin werden die Anzeigen auf Personen ausgerichtet, bei denen eine Conversion wahrscheinlicher ist. 

        Facebook Pixel: Ort des Conversion Events auswählen

        Lesetipp: Du möchtest auf Facebook nicht nur für deine Produkte werben, sondern sie auch direkt dort verkaufen? Dann erfahre hier alles über Facebook Shops.

        Installation des Facebook Pixel auf deiner Website

        Das aktuelle Facebook Pixel funktioniert ähnlich wie das alte Custom Audience Pixel. Es muss sich im Head-Bereich deiner Indexseite befinden, damit es auf jeder Seite deiner Website angezeigt wird. So wird das Pixel unabhängig von der geladenen Seite ausgelöst und verfolgt, wo sich die Besucher:innen befinden.

        Wenn noch nicht geschehen, musst du zunächst dein Pixel erstellen. Begib dich dafür zunächst in den Events Manager.

        Klicke hier auf Datenquellen verbinden. 

        Facebook Pixel: Datenquellen verbinden

        Wähle dann Web als Datenquelle aus. 

        Facebook Pixel: Web als Datenquelle

        Im Anschluss gibst du die Pixel-Details ein.

        Facebook Pixel: Pixel Details

        Es gibt drei Möglichkeiten zum Hinzufügen des Facebook Pixels zu deiner Website:

        1. Verwendung einer Integration oder eines Tag-Managers
        2. Manuelle Installation des Codes
        3. Anweisungen an Entwickler:innen senden

        Facebook Pixel hinzufügen

        1. Verwendung einer Integration, um den Facebook-Pixel-Code zu Shopify hinzuzufügen

        Wenn sich dein Shop auf Shopify befindet, kannst du einen Facebook Pixel ganz einfach hinzufügen:

        1. Klicke in deinem Shopify-Adminbereich im Abschnitt Vertriebskanäle auf Facebook.
        2. Klicke auf Einstellungen und dann auf Datenfreigabe-Einstellungen.
        3. Klicke im Abschnitt Kunden-Datenfreigabe auf die Umschaltfläche Datenfreigabe aktivieren.
        4. Wähle im Abschnitt Datenfreigabe-Stufe auswählen die Option Standard, Erweitert oder Maximum
        5. Wähle dein Pixel aus der Liste aus. Solltest du noch kein Pixel erstellt haben, folgst du den Anweisungen zur Erstellung eines solchen.
        6. Klicke nun auf Bestätigen und schon bist du startklar!

        2. Manuelles Hinzufügen des Facebook-Pixel-Codes zu deiner Website

        Damit dein Pixel richtig funktioniert, muss es auf jeder Seite deiner Website angezeigt werden. Am besten platzierst du den Code im globalen Header-Bereich deiner Website. Suche einfach nach <head> </head> in deinem Code oder deine Header-Vorlage, um den globalen Header-Bereich zu aktualisieren. Anschließend fügst du deinen Facebook-Pixel-Code in der Mitte des Header-Codes ein, also nach <head> und vor </head>.

        3. Installation des Facebook-Pixel-Codes durch Entwicklerinnen und Entwickler

        Wenn du deine Website durch Entwickler:innen pflegen lässt, kannst du den Code und die Anweisungen auch per E-Mail versenden. Wähle dazu die dritte Option „Anweisungen per E-Mail senden“ und gib die E-Mail-Adresse deiner Entwicklerin oder deines Entwicklers ein.

        Sobald der Code installiert ist, kannst du mithilfe des Facebook Pixel Helpers sicherstellen, dass er auch richtig funktioniert.

        Nachdem du die Funktionsfähigkeit des Pixels überprüft hast, kannst du zum Anzeigenmanager zurückkehren und mit der Erstellung deiner eigenen Custom Audiences und Custom Conversions fortfahren, um Werbung auf Facebook zu schalten. Nach etwas Zeit und einer eingehenden Analyse der Ergebnisse kannst du mit dem Skalieren deiner Werbeanzeigen beginnen.

        Lesetipp: Hier haben wir außerdem für dich 6 Facebook Ads, mit denen du neue Kunden gewinnst und bestehende an dich bindest.

        So holst du das Beste aus dem Facebook Pixel heraus

        Wenn du das meiste aus deinen Social-Media-Werbeausgaben herausholen möchtest, solltest du das Facebook Pixel verwenden. Mit diesem einen Codeschnipsel kannst du hochgradig zielgerichtete Zielgruppen für deine Werbekampagnen erstellen, messen und optimieren. Und dies wird wiederum zu mehr Conversions, mehr Umsatz und einem besseren ROI für dein Unternehmen führen.


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        Häufig gestellte Fragen zu Facebook Pixel

        Soll ich das Facebook Pixel verwenden?

        Ja, das Facebook Pixel sollte in deinem Marketing-Repertoire nicht fehlen. Das Facebook Pixel bietet wertvolle Kundeninformationen, die du zur Erstellung effektiverer Facebook-Werbeanzeigen und zur Verbesserung des Targetings nutzen kannst. Die Daten des Facebook Pixels tragen auch dazu bei, dass deine Werbeanzeigen von denjenigen Personen gesehen werden, die am ehesten eine Handlung vornehmen werden.

        Welche Daten erfasst das Facebook Pixel?

        Das Facebook Pixel sammelt Daten, mit denen du Conversions von Facebook-Werbeanzeigen verfolgen kannst, einschließlich des Verhaltens auf der Website und der geräteübergreifenden Aktivitäten. Auf diese Weise kannst du Anzeigen optimieren, präzisere Zielgruppen für zukünftige Anzeigen aufbauen und Personen erneut ansprechen, die bereits bestimmte Aktionen auf deiner Website durchgeführt haben.

        Wie erhalte ich ein Facebook Pixel?

        Zur Erstellung eines Facebook Pixels führst du die folgenden sechs Schritte aus:
        1. Begib dich in deinem Facebook Werbeanzeigenkonto zum Events Manager.
        2. Klicke auf „Datenquellen verbinden“ und wähle anschließend „Web“ aus.
        3. Wähle „Facebook Pixel“ und klicke dann auf „Verbinden“.
        4. Vergib einen Namen für dein Pixel.
        5. Füge die URL deiner Website hinzu, um nach Einrichtungsoptionen zu suchen.
        6. Klicke auf Weiter.

        Wie viele Facebook Pixel benötige ich?

        Du kannst bis zu 100 Pixel in deinem Business Manager erstellen. Solange du jedoch nicht verschiedene Websites mit unterschiedlichen Zielgruppen hast, ist der Einsatz mehrerer Facebook Pixel nicht erforderlich. Ein einziges Facebook Pixel mit vielen Daten wird besser funktionieren als viele verschiedene Pixel mit weniger Daten.


        Which method is right for you?Gepostet von Caroline Dohrmann: Caroline ist Content Managerin bei Shopify und betreut den deutschen Shopify Blog und Podcast. Du möchtest einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lies dir bitte zuerst diesen Leitfaden durch.