Vorteile von White-Label-Produkten und 11 Ideen für den Einstieg

Unbedruckte, weiße Produkte umgeben von einer Vielzahl an Etiketten als Beispiel für White-Label-Produkte

Was wäre, wenn wir dir sagen würden, dass du noch in dieser Woche mit deiner eigenen Marke für Massagepistolen oder Hundebetten aus Memory-Schaum auf den Markt gehen könntest?

Eine Möglichkeit für den schnellen Einstieg in die Selbstständigkeit ist der Verkauf von White-Label-Produkten. Bei diesem Geschäftsmodell verkaufst du Produkte, die von anderen hergestellt wurden, aber mit deinem eigenen Design oder Branding versehen sind. Der Verkauf von White-Label-Produkten ist eine einfache Option für diejenigen, die auf einen Trend aufspringen oder Produkte nicht selbst herstellen möchten.

Hier stellen wir dir 11 Ideen für White-Label-Produkte vor, die du noch heute verkaufen kannst. Wir haben eine große Auswahl an Trendprodukten zusammengestellt – von Fitnesskleidung bis hin zu Haustierzubehör. 



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Inhaltsverzeichnis:

Was versteht man unter White Label?

Eine kleine White-Label-Ölflasche mit unbedrucktem Etikett

White-Label-Produkte sind generische Produkte, die in Massenproduktion hergestellt und dann leicht für verschiedene Marken angepasst werden können (z. B. durch hinzufügen eines Logos oder Markennamens). White-Label-Produkte können in großen Mengen bestellt, per Dropshipping versendet oder im Print-on-Demand-Modell verkauft werden.

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Was ist White Label Branding?

Im Prinzip funktioniert eine White Label Branding genauso wie White Labeling. Der einzige Unterschied besteht darin, dass das Produkt unter einer Marke verkauft wird. Das hat die Vorteile, dass durch Marken Vertrauen aufgebaut, die Kundenbindung gestärkt und Zeit sowie Ressourcen für Neuentwicklungen gespart werden können.

Für Startups und Hersteller:innen kann die Vermarktung ein langer und schwieriger Prozess sein. Gerade in gesättigten Märkten tun sich Unternehmen ohne wettbewerbsfähigen Markennamen schwer, sich zu behaupten und Umsätze zu erzielen. In diesem Fall kann die Herstellung eines White-Label-Produkts die Lösung für einen erfolgreichen Verkauf sein.

Markenunternehmen wiederum können sich auf Marketing und Vertrieb konzentrieren und etablierte Marken pflegen. Für das Unternehmen ist die Vorabinvestition relativ gering. Die Abwicklung der entstehenden Kosten, wie etwa für eine Software oder logistische Lizenzierung, obliegt den Hersteller:innen. Nachdem das Markenunternehmen das Produkt an die Marke angepasst hat, kann es direkt mit der Vermarktung starten.

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    White Label vs. Private Label: Wo liegen die Unterschiede?

    Der Begriff White Label wird oft synonym mit „Private Labeling“ verwendet. Technisch gesehen gibt es hier jedoch einige feine Unterschiede. In beiden Fällen handelt es sich um Produkte, die hergestellt und dann für ein anderes Geschäft oder eine andere Marke umetikettiert oder umbenannt werden.

    Im Gegensatz zum White Labeling wird beim Private Labeling das Produkt jedoch meist exklusiv für bestimmte Anbieter:innen produziert und diese können es nach ihren eigenen Wünschen verändern lassen.

    Private Labeling ist aufgrund der Art der Anpassung und der hohen Mindestanforderungen in der Regel teurer und eignet sich am besten für Marken, die bereits stärker etabliert sind. White-Label-Produkte sind aufgrund niedriger oder manchmal gar keiner Mindestanforderungen eher für kleinere Marken oder neue Unternehmen geeignet. Ein gutes Beispiel ist das Print-on-Demand-Modell.

    Lesetipp: Wir erklären dir in diesem Beitrag, wie du dein eigenes Print-on-Demand-Geschäft startest.

    Die Vorteile von White-Label-Produkten

    Mit White Labeling kannst du schnell ein Geschäft rund um ein bestehendes Produkt aufbauen. Du kannst deine eigene Note durch Branding, eine professionelle Website, personalisierte Einkaufserlebnisse und einzigartige Verpackungen hinzufügen. Für den Verkauf von White-Label-Produkten brauchst du keine kreativen Fähigkeiten oder Erfahrung in der Fertigung.

    Falls du doch selbst Hand anlegen willst: Wir zeigen dir, wie du Kerzen herstellen und damit dein eigenes Business aufbauen kannst!

    White Labeling kann eine gute Option sein, wenn du:

    • nach einem Trendprodukt suchst
    • schnell ein Unternehmen gründen möchtest 
    • keine einzigartige Produktidee hast
    • ein Business ohne große Vorabinvestitionen gründen möchtest
    • kein Interesse daran hast, Produkte selbst herzustellen oder produzieren zu lassen
    • markenspezifische Produkte für ein bestehendes Unternehmen (z. B. ein Dienstleistungsunternehmen) suchst.
    • du eine persönliche Marke oder eine Influencer:innen-Marke mit Merchandising-Artikeln monetarisieren möchtest 

    Lesetipp: Du willst selbst Merch erstellen und verkaufen? Wir zeigen dir, wie!

    White Label im Vergleich zu individuellen Produkten

    Weiße Produktformen auf einem Holztisch neben einer Pflanze als Symbol für White-Label-Produkte

    Die Herstellung eigener, einzigartiger Produkte von Grund auf kann sehr befriedigend sein. Kunstschaffende, Kunsthandwerker:innen und Produktdesigner:innen haben in der Regel Spaß an diesem Aspekt der Unternehmensführung. Es ist jedoch nicht jedermanns Sache. Wenn du nicht kreativ bist oder keine Zeit oder Geduld für die Produktentwicklung hast, kannst du den Prozess der Produktion auch ganz auslassen. 

    Der Nachteil von White-Label-Produkten ist, dass ein und dasselbe Produkt unter vielen verschiedenen Markennamen verkauft werden kann. So kannst du in der Masse der Produkte leicht untergehen. Fast jede Suche auf Amazon liefert seitenweise identische Produkte mit unterschiedlichen Logos. Wenn du das Beste aus dem White Labeling herausholen und dich von anderen Marken abheben möchtest, solltest du in eine solide Markengeschichte und Kundenerfahrung investieren. Alternativ könntest du auch über den Preis oder die Versandoptionen konkurrieren.

    Lesetipp: In 12 Schritten zum eigenen Dropshipping-Store. Wir zeigen dir, wie wir mit Shopify Dropshipping in wenigen Tagen einen beachtlichen Umsatz erzielt haben.

    11 White-Label-Produkte für den Online-Verkauf

    Jetzt weißt du also, worum es im Bereich White Label geht und welche Vorteile das Konzept bietet. Nachfolgend findest du Ideen, die dir einen schnellen Start ermöglichen können.

    1. Wasserflaschen aus Edelstahl

    Eine lächelnde, sportlich gekleidete Frau hält eine schwarze White-Label-Wasserflasche aus Edelstahl in der Hand

    Eine Wasserflasche ist ein leere Leinwand für jede Art von Design. Wenn du Künstler:in oder Designer:in bist und Merchandise-Artikel verkaufen möchtest, ist dies eine kostengünstige Idee, mit der du eine Reproduktion deiner Arbeit zu einem erschwinglichen Preis an deine Fans verkaufen kannst. Wasserflaschen können auch mit einem einfachen Logo als White-Label-Produkt verkauft und für die Markenbekanntheit eingesetzt werden. Angenommen, du verkaufst digitale Fitness-Inhalte wie Online-Yoga-Kurse oder virtuelles Personal Training. Wasserflaschen mit deinem Branding würden hier eine Möglichkeit zur Diversifizierung in ein relevantes physisches Produkt bieten.

    Lesetipp: In diesem Guide haben wir für dich zusammengestellt, wie mit AliExpress Dropshipping funktioniert.

    2. Kosmetika

    Nahaufnahme eines Frauengesichts, auf dem White-Label-Lipgloss aufgetragen wird

    Du weißt es vielleicht nicht, aber viele der heute auf dem Markt befindlichen Kosmetikmarken werden von nur einer Handvoll Hersteller:innen produziert. In einigen Fällen handelt es sich dabei um die genau gleiche Rezeptur. Was die Anbieter:innen unterscheidet, ist die Marke, das Verpackungsdesign und vielleicht die angebotene Farbpalette. Die Marke von Kylie Jenner wird beispielsweise von Seed Beauty hergestellt, einem Unternehmen, das auch für ColourPop verantwortlich ist. Wenn du Kosmetik als White-Label-Produkt verkaufen möchtest, solltest du dich zunächst auf ein einzelnes Produkt konzentrieren, so z. B. Lippenbalsam.

    Hier findest du tolle Möglichkeiten, wie du mit deinem Hobby Geld verdienen kannst. 

    3. Handyzubehör

    Drei durch White Labeling individuell floral bedruckte Smartphone-Hüllen, die nebeneinander angeordnet sind

    Wie Wasserflaschen aus Edelstahl ist auch White-Label-Handyzubehör kostengünstig zu beziehen, weit verbreitet und leicht anpassbar. Handyhüllen sind eine großartige Option für Designer:innen oder Kunstschaffende, um ihre Arbeit auf einem erschwinglichen Accessoire zu präsentieren. Aber auch anderes Zubehör wie Kabel oder Autohalterungen können leicht mit dem eigenen Branding versehen werden.

    Lesetipp: Du möchtest auch endlich in den Wachstumsmarkt E-Commerce einsteigen? Dann haben wir in diesem Beitrag alles für dich zusammengefasst, was du über den Onlinehandel wissen musst.

    4. Fitnessbekleidung und Accessoires

    Eine Frau praktiziert Yoga auf einer durch White Labeling individualisierten Yogamatte in ihrem gemütlich eingerichteten Loft

    Der Verkauf von Fitnessgeräten und Fitnessbekleidung ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Trotzdem gibt es in diesem Bereich noch immer viele Möglichkeiten. Yogamatten, Sportsocken, Leggings, Fitnessgeräte, T-Shirts und Wasserflaschen sind über verschiedene Produktionsfirmen und Print-on-Demand-Anbieter:innen erhältlich. Du könntest eine Online-Boutique oder eine Bekleidungsmarke gründen. Fitness-Influencer:innen können dabei helfen, deine persönliche Marke durch individuelle Workout-Artikel zu monetarisieren.

    Du möchtest dein eigenes Modelabel aufbauen? Ein Klick hier und du findest hilfreiche Tipps zum Thema Kleidung produzieren lassen.

    5. Haustierzubehör

    Ein kleiner schwarz-brauner Hund liegt auf einem hellen Bett, weil er noch kein White-Label-Hundekissen besitzt

    Ein weiterer Bereich, der aktuell immer gefragter wird, sind Heimtiermarken. Denn der Bedarf an Haustierfutter und -zubehör steigt seit Jahren an. Warum also nicht in die boomende Haustierbranche einsteigen, indem du Betten, Spielzeug und Zubehör als White-Label-Produkte mit deinem eigenen Branding versiehst. Dies könnte auch eine gute Option für Dienstleisterfirmen in der Haustierbranche sein, die ihr Angebot um Markenprodukte erweitern möchten.


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    6. Tassen

    Nahaufnahme eines Mannes in kariertem Shirt und Weste, der eine für White Labeling geeignete Emaille-Tasse ohne Aufdruck mit einer Hand vor seinem Oberkörper hält

    Keramiktassen mit Memes, mit deinem Logo gravierte Reisetassen oder Emaille-Campingbecher mit individuellen Motiven oder einem ansprechenden Muster - es gibt verschiedene Möglichkeiten für den Verkauf von Tassen als White-Label-Produkt. Zudem ist es ist ein guter Zeitpunkt, um in den Getränkebereich einzusteigen. Denn mit der Zunahme der Fernarbeitsplätze kochen immer mehr Menschen Kaffee und Tee zu Hause und auch auf dem Arbeitsplatz werden individualisierte Produkte immer beliebter. 

    Lesetipp: Mit welchen Produkten und Ideen du Geld von zuhause verdienen kannst, stellen wir hier vor.

    7. Ätherische Öle

    Ein Ölfläschchen steht inmitten von Pflanzen, Steinen, Handtüchern und Kerzen für ein Spa-Erlebnis und White Labeling bereit

    Die Nachfrage nach Pflegeprodukten boomt. Ätherische Öle, Diffusoren und Badeprodukte, die mit ätherischen Ölen hergestellt wurden, können als White-Label-Produkt aufbereitet und online verkauft werden. Markenspezifische ätherische Öle sind eine großartige Möglichkeit für Wellness-Influencer:innen, ihre persönliche Marke zu monetarisieren oder einen Vorstoß in den E-Commerce zu wagen. 

    8. LED-Lichter

    Ein Nest aus leuchtenden LED-Lichterketten als Beispiel für White-Label-Produkte

    Wenn du heutzutage in den Thread eines viralen Tweets scrollst, wirst du wahrscheinlich auf einen Link stoßen, der zum Kauf von LED-Lichtprodukten animiert. Lichterketten, LED-Licht-Turnschuhe, solarbetriebene Camping-Lichter, Taschenlampen und Scherzartikel können alle von White-Label-Produktionsfirmen bezogen werden. Es gibt viele Marken auf dem Markt, die subtile Variationen desselben Produkts verkaufen. Von daher solltest du in die Abgrenzung deiner Marke, deiner Website und deines Marketings investieren.

    9. Tragetaschen

    Ein White-Label-Jutebeutel und Bambusbesteck liegen neben einem Edelstahlstrohhalm auf einem weißen Untergrund

    Das Interesse an der Unterstützung nachhaltiger Praktiken und Unternehmen hat in der jüngsten Vergangenheit einen starken Aufschwung erlebt. Einzelhandelsunternehmen können ihr Angebot um wiederverwendbare Taschen erweitern und diese zu einem geringen Preis verkaufen (oder verschenken), um die Kundschaft zum Verzicht auf Plastik zu bewegen und gleichzeitig das Markenbewusstsein zu steigern. Auch für Grafikdesigner:innen und Kunstschaffende sind dies hervorragende Optionen. Die große Oberfläche ist eine hervorragende Leinwand und bietet eine einfache Möglichkeit, für die Vermarktung deiner Kunst. Tragetaschen als White Label sind oft über Print-on-Demand-Anbieter:innen erhältlich, sodass du mit einer geringen Anfangsinvestition beginnen kannst.

    Einen Leitfaden, um deine Kunst zu verkaufen, findest du hier.

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    10. Massagepistolen

    Eine Frau liegt nach einer Behandlung mit einer White-Label-Massageistole entspannt und mit geschlossenen Augen auf einer Massageliege

    Eine weitere bahnbrechende Produktidee sind derzeit Massagepistolen, da viele Menschen ihre Wellness-Rituale durch Geräte für zu Hause ersetzen. Websites wie Alibaba liefern zahlreiche Ergebnisse für Massagepistolen, die mit deinem Logo versehen werden können. 

    11. Kaffee

    Kaffeebohnen liegen angehäuft um eine gefüllte White-Label-Kaffeetasse

    Du kannst auch über den Tassenrand hinaus denken. Warum verkaufst du nicht gleich deine eigenen Kaffeebohnen? Einige Kaffeeproduzent:innen arbeiten mit anderen Marken zusammen, um individuelle Mischungen und Verpackungen herzustellen. Im Allgemeinen würden solche Partnerschaften eine beträchtliche Investition erfordern. Es gibt jedoch kostengünstige Alternativen, mit denen sich ein stetiges passives Einkommen generieren lässt. So könntest du mithilfe von Dropshipper:innen, bzw. White-Label-Anbieter:innen von Kaffeebohnen, die sich in deinen Shopify-Shop integrieren lassen, online Kaffee, Filter u. Ä. mit deiner eigenen Marke verkaufen. 

    Eine Händlerin, die sich mit Kaffee selbstständig machte, lernst du im Podcast kennen.

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    Fazit

    Mit jedem technologischen Fortschritt, jedem neuen Automatisierungstool und jedem neuen Kanal für die Neukundengewinnung sinken die Hürden für die Gründung eines Unternehmens. Was du aber zunächst brauchst, ist eine Idee. Manche warten auf die eine große Idee – eine, die die Welt oder ihr Schicksal verändern wird. Diese Idee könnte jedoch noch Jahre entfernt sein. 

    Mit dem White Labeling kannst du schon heute beginnen, sei es als Nebenjob oder mit einem Print-on-Demand- oder Dropshipping-Business. Außerdem ist es eine gute Möglichkeit, zu lernen und sich neue Fähigkeiten auf dem Weg zum wirklich großen Wurf anzueignen.


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    Häufig gestellte Fragen zu White-Label-Produkten

    Wie funktioniert White Label?

    White-Label-Produkte oder -Dienstleistungen werden nicht unter dem Namen der Hersteller:innen zum Verkauf angeboten, sondern unter den Markennamen der verschiedenen Anbieter:innen. Das bedeutet, dass die Endverbrauchenden mit den eigentlichen Hersteller:innen nicht in Kontakt kommen und die Hersteller:innen wiederum nicht so stark von einem einzigen Vertriebsdienst anhängig sind.

    Was sind White Label Partner:innen?

    White Label Partner:innen ist die Hersteller:innen von White-Label-Produkten. Sie verkaufen die von ihnen hergestellten Produkte nicht unter ihrer eigenen Marke, sondern (scheinbar) als Produkte anderer Hersteller:innen oder Händler:innen. White Label Partner:in zu werden, ist für Hersteller:innen sinnvoll, die weder einen eigenen Vertrieb aufbauen noch auf nur einen einzigen Vertriebsdienstleister:in setzen möchten. Manche Hersteller:innen verkaufen einen Teil ihrer Produkte jedoch auch unter ihrem eigenen Markennamen und den anderen Teil als White Label. Dadurch können sie die Produkte an verschiedene Kundensegmente verkaufen, z. B. an diejenigen, die Wert auf Markennamen legen, und an diejenigen, die Wert auf niedrige Preise legen.

    Wo soll ich meine White-Label-Produkte verkaufen?

    Beginne zunächst mit der Einrichtung deines Shopify-Stores. Du kannst über deine eigene Website, ein Ladengeschäft oder über in Shopify integrierte Social-Shopping-Kanäle und Marktplätze verkaufen. Außerdem kannst du einen Großhandelskanal einrichten, um deine White-Label-Produkte an andere Einzelhändler:innen zu verkaufen.

    Wo finde ich White-Label-Produkte?

    Der offensichtlichste Ort, um Anbieter:innen von White-Label-Produkten zu finden, ist Alibaba. Es gibt jedoch viele weitere Produktionsfirmen und Unternehmen, die White-Label-Produkte herstellen. Einige, darunter Print-on-Demand- und Dropshipping-Unternehmen, lassen sich direkt in deinen Shopify-Shop integrieren.

    Lohnen sich White Label?

    Nun, das hängt ganz von dir ab! White-Label-Produkte können aus den gleichen Gründen profitabel sein wie jedes andere Unternehmen auch: ein guter Produkt-Market-Fit, die Fähigkeit, Traffic zu generieren, die richtige Preisstrategie und ein effektives Management der Unternehmensfinanzen. Rechne genau nach, bevor du ein Unternehmen gründest. Ergeben deine Zahlen Sinn? Ein risikoarmer Einstieg in den Bereich White Label ist Print-on-Demand oder Dropshipping, da im Vorfeld keine großen Investitionen in den Lagerbestand getätigt werden müssen.

    Wie starte ich mit White-Label-Verkäufen?

    Es gibt ein paar einfache Schritte, an denen du dich orientieren kannst: 1. Wähle ein Produkt aus. 2. Finde eine Produktionsfirma und entscheide, ob du eigenes Inventar einkaufen oder per Dropshipping bzw. Print-on-Demand verkaufen möchtest. 3. Entwickle eine Marke und Marken-Assets für dein Unternehmen und sende deine Anpassungswünsche an die Produktionsfirma (beachte die Spezifikationen und Schritte der jeweiligen Anbieter:innen). 4. Richte einen Shopify-Store und Vertriebskanäle ein. Verknüpfe (sofern möglich) das Lieferunternehmen mit deinem Shopify-Shop (wie bei Print-on-Demand-Apps). 5. Starte mit dem Verkauf.

    Gibt es Risiken im Bereich White Label?

    Die Gründung eines Unternehmens ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Achte darauf, dass du alle rechtlichen Aspekte prüfst. Denn letztendlich wirst nur wenig Kontrolle über den Herstellungsprozess haben. Ist das Lieferunternehmen seriös? Ist das Produkt sicher? Mit welchen Warnhinweisen oder Kennzeichnungen musst du dein Produkt versehen, damit es sicher verwendet werden kann? Bist du mit den Gesetzen der Region vertraut, in der du verkaufst? Insgesamt gilt: Wenn du deine Hausaufgaben machst und dich und deine Marke schützt, ist das White Labeling mit relativ wenigen Risiken verbunden. Besonders die Zusammenarbeit mit Print-on-Demand-Unternehmen, die sich in Shopify integrieren, ist sehr risikoarm. Diese wurden von uns geprüft und von anderen Unternehmen bewertet. 

    Feature-Illustration von Gracia Lam
    Fotos von Burst


    Which method is right for you?Über die Autorin: Alice Viete ist Content-Marketing-Expertin. Als Inhaberin einer Agentur unterstützt sie B2B- und E-Commerce-Unternehmen bei der Umsetzung ihrer individuellen Content-Strategie. Im Shopify-Blog schreibt sie über erfolgreiche Händler:innen sowie aktuelle Themen im Onlinehandel.

    Dieser Artikel von Dayna Winter erschien ursprünglich auf Englisch im Shopify.com-Blog und wurde übersetzt.