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Nebenjobs: So kannst du 1.000 Euro (und mehr) im Monat dazu verdienen

So findest du einen Online Nebenjob

Bei einem Online-Nebenjob geht es darum, sich ein kleines Business aufzubauen. Die besten Ideen sind dabei solche, die das Potenzial haben, ein unbegrenzt hohes Einkommen zu erwirtschaften – also etwas mehr als nur 1.000 Euro pro Monat. 

Die Erkennungsmarke der Leute mit nebenbei laufenden Geschäften ist eine tatkräftige, experimentelle Mentalität, die Schwierigkeiten nicht etwa als ein Zeichen des Aufgebens betrachten, sondern als eine spannende Herausforderung. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen und verkaufen eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen. Es gibt jedoch eine Gemeinsamkeit, die sie häufig auszeichnet: Sie bauen ihr Business in den frühen Morgenstunden oder nach Feierabend auf, wobei sie das Beste aus der ihnen zur Verfügung stehenden Zeit machen.

Tausende schließen sich ihnen an, denn immer mehr Menschen realisieren, dass die Möglichkeiten des Sparens und eines Vollzeitjobs mit regelmäßiger Bezahlung doch begrenzt sind. Was steckt also hinter der aufkommenden Kunst, nebenbei ein Online-Business aufzubauen, um Geld dazu zu verdienen?


Das sind unsere 15 Ideen für einen Online-Nebenjob: 

  1. Erstellen und verkaufen eigener handgefertigter Waren
  2. Kreation deiner eigenen Designs für ein Print-on-Demand-Business
  3. Starten eines Dropshipping-Shops
  4. Start eines Magazins und Verkauf digitaler Abonnements
  5. Engagement in der Gig-Economy
  6. Angebot eines Onlinekurses
  7. Starten eines Blogs
  8. Starten eines YouTube-Kanals
  9. Influencer:in werden
  10. Starten eines Podcasts
  11. Umfragen und Produkttests
  12. Nachhilfe
  13. Übersetzer:in werden
  14. Kundenbetreuung
  15. Datenerfassung und -pflege

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Inhaltsverzeichnis:

Wie definiert sich ein Nebenjob?

Im weitesten Sinne versteht man unter einem Online-Nebenjob jede Tätigkeit außerhalb des normalen Jobs, die dir hilft, mehr Geld zu verdienen. Technisch gesehen handelt es sich dabei um einen Teilzeitjob oder um die Arbeit über Apps wie Airbnb, Uber, Rover oder TaskRabbit.

Lesetipp: Wie du Social Commerce für dich nutzen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Aber nicht alle Nebentätigkeiten sind gleich. Ein Teilzeitjob mag saisonal seinen Zweck erfüllen. Aber in ruhigeren Monaten können begrenzte Stunden auch ein eingeschränktes Einkommen bedeuten. Mit Gig-Apps wie Uber lassen sich vielleicht ein paar Euro mehr verdienen. Allerdings finden sich hier in der Regel Zahlungsstrukturen, die so gestaltet sind, dass die Auszahlung an die Anbieter:innen des Dienstes (das bist in dem Fall du) minimiert wird.

Wenn du nach einer guten Nebentätigkeit suchst, solltest du über Teilzeitjobs und Nebenjob-Apps hinausblicken. Stattdessen solltest du eine Nebentätigkeit als einen Weg zum Unternehmertum, Raum für berufliches Wachstum und eine Möglichkeit betrachten, mehr Geld in deiner Freizeit zu verdienen.

Lesetipp: In diesem Beitrag findest du einen Leitfaden dazu, wie du ein erfolgreiches Business im E-Commerce aufbauen kannst.

Der richtige Nebenjob: Fragen, die du dir selbst stellen solltest

Nebentätigkeiten sind eine großartige Möglichkeit, sich ein zusätzliches Einkommen zu verdienen. Aber wie alle neuen Unternehmungen erfordern sie im Vorfeld ein wenig Anstrengung, um Fahrt aufzunehmen. Wenn du dich nicht für eine Idee entscheidest, die zu deinem derzeitigen Lebensstil passt, kann es leicht passieren, dass die zusätzliche Arbeit am Ende deiner To-do-Liste untergeht und schließlich ganz auf der Strecke bleibt. Aus diesem Grund fühlen sich passende Nebentätigkeiten oft weniger wie eine lästige Pflicht als vielmehr wie ein kreatives Ventil an. Die eigenen Fähigkeiten und wirtschaftlicher Ehrgeiz gehen hier Hand in Hand. 

Lesetipp: Mit den richtigen Online-Shop-Ideen wird dein Traum vom eigenen Unternehmen wahr. Starte jetzt mit unseren Tipps!

Selbstverständlich führen Nebentätigkeiten nicht immer zu Vollzeitbeschäftigungen. Es ist jedoch üblich, dass sich Leute mit solch einem Side-Gig zu dieser Option hingezogen fühlen, sobald ihr Business rentabel genug wird. Wenn auch du nach einem Nebenjob suchst, den du schließlich irgendwann gegen dein Beschäftigungsverhältnis austauschen möchtest, sind hier einige Dinge, die es zu bedenken gilt.

Lesetipp: In diesem Guide haben wir für dich zusammengestellt, wie mit AliExpress Dropshipping funktioniert.

1. Passt die Idee zu deinem aktuellen Zeitplan?

Online Nebenjob: Zeitplan

Du wirst dieser Nebenbeschäftigung viel Zeit widmen, weshalb das Ganze auch in deinen aktuellen Zeitplan passen sollte. Eine Nebentätigkeit sollte etwas sein, das du auch außerhalb deines regulären Jobs machen kannst. Gleichzeitig sollte sie aber nicht mit diesem in Konflikt geraten oder dich gar davon abhalten.

In deinem Vollzeitjob wird es immer wieder Dinge geben, die so nicht geplant waren. An manchen Tagen musst du vielleicht eine Extraschicht einlegen oder Überstunden machen, um ein Projekt abzuschließen. Vielleicht hast du auch Verpflichtungen wie Besprechungen oder Team-Veranstaltungen. Wenn du sichergehen möchtest, dass du auch ausreichend Zeit in deine Nebentätigkeit investierst, solltest du dir etwas auszusuchen, wobei du möglichst flexibel in der Einteilung deiner Arbeitszeiten bist. Nebenjobs wie Hundeausführen, Immobilienvertrieb oder Babysitting mögen zwar reizvoll erscheinen, könnten aber mit Blick auf deinen aktuellen Job schwieriger zu arrangieren sein. 

Lesetipp: Hier dreht sich alles rund ums Thema Dropshipping-Produkte finden. Wir verraten dir die 8 besten Strategien und 5 Dropshipping-Produkte, die im Trend liegen.

2. Passt die Idee zu deinen Leidenschaften und Interessen?

40 Stunden pro Woche zu arbeiten, reicht aus, um die kreative Energie der meisten Menschen zu verbrauchen. Und nach Zeit mit Familie, Freund:innen und persönlichen Verpflichtungen ist es gar nicht so einfach, sich zusätzlichen Freiraum für die Arbeit an einem Nebenprojekt zu verschaffen. Aber es sind genau diese Stunden, die in der Regel die beste Zeit sind, um die konzentrierte Arbeit zu leisten, die für ein erfolgreiches Nebenprojekt nötig ist. Der Arbeitstag ist vorbei, das Wochenende ist noch ein paar Tage entfernt. Und da du bereits die letzte Folge deiner Lieblingsserie auf Netflix geschaut hast, ist dein Terminkalender ziemlich leer. 

Wir zeigen dir, wie du Kerzen herstellen und damit dein eigenes Business aufbauen kannst!

Trotzdem hat man manchmal einfach keine Lust auf Arbeiten. Deshalb ist es ideal, wenn sich deine Nebentätigkeit mit den Dingen überschneidet, für die du dich persönlich begeisterst. Das könnte bedeuten, dass es dir Spaß macht, die Dinge hinter den Kulissen zu koordinieren, dich in ein neues Thema oder Interessengebiet zu vertiefen oder du den Wunsch hast, Menschen zu helfen. Ein gutes Indiz ist, dass man sich von der Arbeit angezogen fühlt, wenn man bei etwas anderem zögert. Mit ein bisschen Enthusiasmus kann man viel erreichen.

Lesetipp: Damit auch du künftig mit Instagram Geld verdienen kannst, haben wir hier für dich alles Wichtige zusammengefasst.

3. Ist die Idee finanziell tragfähig?

Obwohl nicht jedes Hobby durch die Notwendigkeit der Rentabilität belastet werden sollte, haben die meisten von uns handfeste Rechnungen zu bezahlen. Nach unserer Definition einer guten Nebentätigkeit wollen wir eine Art Rendite auf die investierte Zeit erzielen. Das bedeutet, dass dein Nebenjob finanziell tragfähig und langfristig relativ stabil sein muss – und nicht nur ein Nebenjob auf Teilzeitbasis. 

Die meisten Nebentätigkeiten sind nicht sofort profitabel. Dein Hauptaugenmerk wird nämlich zunächst darauf liegen, dein Produkt oder deine Dienstleistung zu optimieren und herauszufinden, wie du deine ersten Kund:innen am besten erreichst. In der Anfangsphase solltest du die Kosten niedrig halten und ausschließlich daran arbeiten, „die Kasse klingeln zu lassen“ oder deine Idee mit ersten Verkäufen zu untermauern.

Was bedeutet das genau? In der Anfangsphase eines Projekts stehen die investierte Zeit und die Einnahmen in einem sehr unausgewogenen Verhältnis. Von daher musst du dir zu diesem Zeitpunkt nicht allzu viel Gedanken um deinen „Return on Investment“ machen. Wenn du dann aber Fortschritte machst und anfängst, Geld zu verdienen, solltest du nachvollziehen können, wie viel es dich kostet (ausgedrückt in Zeit oder Geld), Kund:innen zu gewinnen bzw. einen Verkauf zu generieren und letztendlich deine Bemühungen in Gewinn zu verwandeln. Wenn deine daraus resultierenden Gewinnspannen oder Stundenlöhne dich in die roten Zahlen bringen, ist deine Nebentätigkeit möglicherweise nicht nachhaltig. 

Die 15 besten Nebenjobs, mit denen du noch heute loslegen kannst

Wenn die Idee einer Nebentätigkeit gut für dich klingt, findest du nachfolgend einige Möglichkeiten für den Aufbau eines profitablen Geschäfts in deiner Freizeit.

  1. Erstellen und verkaufen eigener handgefertigter Waren
  2. Kreation deiner eigenen Designs für ein Print-on-Demand-Business
  3. Starten eines Dropshipping-Shops
  4. Start eines Magazins und Verkauf digitaler Abonnements
  5. Engagement in der Gig-Economy
  6. Angebot eines Onlinekurses
  7. Starten eines Blogs
  8. Starten eines YouTube-Kanals
  9. Influencer:in werden
  10. Starten eines Podcasts
  11. Umfragen und Produkttests
  12. Nachhilfe
  13. Übersetzer:in werden
  14. Kundenbetreuung
  15. Datenerfassung und -pflege

1. Erstellen und verkaufen eigener handgefertigter Waren

Hobbys, mit denen sich online Geld verdienen lässt, haben etwas Befriedigendes. Es ist keine Überraschung, dass viele Shopify-Händler:innen erfolgreiche Kleinunternehmen aus einem Hobby heraus gründen, das sie in ihrer Freizeit betreiben. Wenn dir die Arbeit Spaß macht, fühlt sie sich nicht wie Arbeit an. 

Obwohl die Herstellung handgefertigter Produkte viel Zeit für das Erlernen des eigentlichen Handwerks erfordert, ist es eine der besten Möglichkeiten, sich in einem Meer von Massenprodukten hervorzuheben. Neben deinem Shopify-Store (Was ist Shopify?) kannst du handgefertigte Artikel auch bei Etsy verkaufen, um noch mehr potenzielle Kund:innen anzusprechen. Wenn das interessant für dich klingt, kannst du in diesem Beitrag Etsy-Erfahrungen lesen. 

Lesetipp: Apropos Handwerk - viele Handwerksunternehmen setzen auf Shopify. Wir stellen sie dir in diesem Beitrag vor.

Darüber hinaus versetzt dich die Beschaffung von Rohmaterialien in eine einzigartige Position, um sicherzustellen, dass dein Herstellungsprozess mit deinen Markenwerten in Einklang steht. Tatsächlich nutzen viele Geschäftsinhaber:innen ihre Werte, wie z.B. die Herstellung von Produkten mit wiederverwertbaren Materialien, als Teil ihres Wertversprechens.

Ein Beispiel ist Buckle & Seam, ein Onlineshop für Ledertaschen, die fair und nachhaltig in eigenen Fabriken in Pakistan hergestellt werden und deren Verkäufe zudem die Schulbildung von pakistanischen Mädchen fördert. Die Story dazu hörst du in unserem Podcast.

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2. Kreation deiner eigenen Designs für ein Print-on-Demand-Business

Print-on-Demand-Geschäfte sind eine erfüllende und risikoarme Unternehmung, wenn du eine Leidenschaft für Design hast und die ersten Schritte als Entrepreneur:in wagen möchtest. Shopify-Apps wie Printful und Printify ermöglichen dir das einfache Hochladen von benutzerdefinierten Designs auf Artikel wie T-Shirts, Tassen, Segeltuchtaschen, Kissen und mehr. So kannst du neue Produkte direkt in deinen Shopify-Store importieren.

Die wichtigsten Print-on-Demand-Anbieter:innen haben wir in diesem Beitrag miteinander verglichen. 

In diesem Video (auf Englisch) geben wir dir Einblicke in das Starten eines Print-on-Demand-Geschäfts:

Wenn Kund:innen einen Kauf tätigen, werden die Artikel gedruckt und direkt von deinem Hersteller bzw. deiner Herstellerin an sie versandt. Dein Produktangebot kann mit der Nachfrage abgestimmt und skaliert werden, ohne dass du im Voraus große Lagerbestände kaufen musst. Trotzdem kannst du deinen Produkten durch deine individuellen Designs dein eigenes Flair und Branding verleihen.

Darüber hinaus hast du mehr Zeit für die Gestaltung und Vermarktung deines Unternehmens, da die Hauptarbeit der Herstellung und des Versands an einen externen Partner bzw. eine externe Partnerin ausgelagert wird.

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3. Starten eines Dropshipping-Shops

Wenn dir die automatisierten Aspekte von Print-on-Demand gefallen, du aber mehr an Marketing und dem eigentlichen Business als an der Kreation kundenspezifischer Designs interessiert bist, solltest du den Start eines Dropshipping-Business in Betracht ziehen. Dropshipping ist ein weiteres Online-Geschäftsmodell, bei dem eine Drittpartei bestehende Produkte für dich herstellt und versendet. Alles, was du tun musst, ist deinen Shop einzurichten, die Preise für deine Produkte festzulegen und das Marketing anzustoßen.

Zudem ist Dropshipping eine Chance mit geringem Risiko, da auch hier die Produkte erst dann versendet werden, wenn sie gekauft werden. Das wiederum lässt viel Raum für Gewinne, solange deine Marketingausgaben angemessen sind. Mit externen Partner:innen, die sich um die Herstellung und den Versand kümmern, wird dir das Dropshipping auch viel Zeit ersparen. Das Konzept lässt sich auch auf Marktplätzen wie Amazon und eBay umsetzen, um mehr Kund:innen zu erreichen. 

In diesem Video (auf Englisch) erfährst du mehr zur Gründung eines Dropshipping-Unernehmens:

Die Zeit, die du beim Dropshipping sparst, kannst du damit verbringen, eine passende Nische zu finden, deine Produkte zu vermarkten, neue Käufer:innen zu erreichen oder deinen Kund:innen zu helfen. Da Produktentwicklung und Design in dieser Gleichung fehlen, ist Dropshipping definitiv eine Nebenbeschäftigung für diejenigen, die sich im Marketingbereich beweisen wollen.

Weitere spannende Ressourcen für deinen Einstieg ins Dropshipping findest du hier:



4. Start eines Magazines (Zines) und Verkauf digitaler Abonnements

Hast du jemals darüber nachgedacht, dein eigenes Magazin-Start-up zu gründen? Ein „Zine“ ist typischerweise eine Publikation mit einer sehr kleinen Zirkulation. Der Begriff „Zine“ wird für jede Zeitschrift verwendet, die sich auf ein Nischenpublikum konzentriert. Der Hauptunterschied zu einer regulären Zeitschrift besteht jedoch in dem handgefertigten, unabhängigen Element, das sich auf Ideen und Werte stützt, die von den Mainstream-Medien nicht abgedeckt werden. 

In diesem Video (auf Englisch) erfährst du mehr zum Thema Zines:

Für Künstler:innen, Grafikdesigner:innen und Schriftsteller:innen kann ein Zine ein großartiges Online-Angebot sein, um ihre Arbeit zu präsentieren und zu verkaufen. Zines haben eine lange Tradition, alternative, unterschätzte Kunst und Literatur zu präsentieren. Das Internet hat der nächsten Generation von Zinen eine Plattform für den Austausch neuer Ideen in Form von digitalen Abonnements gegeben. Umso besser ist es, wenn du gut im Korrekturlesen bist. So musst du nämlich niemanden mit der finalen Bearbeitung deines Zines beauftragen.

Mit den Shopify-Apps für digitale Downloads ist es einfach, digitale Produkte sicher zu verkaufen. Daneben kann die App Lulu xPress bei der Selbstveröffentlichung von physischen Exemplaren deines Zines helfen. 

Mit Apps wie diesen kannst du die Hürden und Zeitkosten für den Betrieb deines Business reduzieren. Die gewonnene Zeit kannst du wieder in dein Schreiben, deine Kunst, deine Fotografie oder andere Inhalte investieren.

Lesetipp: Weitere spannende Wege, um Kunst zu verkaufen, findest du hier.

5. Engagement in der Gig-Economy

Hast du Fähigkeiten, mit denen du Geld von zuhause verdienen kannst? Dann könntest du dir überlegen, ein Teil der sogenannten Gig Economy zu werden. Die Gig Economy ist ein System der freien Marktwirtschaft, in dem Unternehmen mit unabhängigen Auftragnehmern oder Freelancer:innen arbeiten, anstatt Vollzeitkräfte einzustellen. 

Für Millennials hat sich das Freelancing aufgrund seiner Effizienz zu einer der besten Nebentätigkeiten überhaupt entwickelt. Für erfahrene (und aufstrebende) Copywriter:innen, Programmierer:innen, Designer:innen und andere Spezialist:innen ist es heute einfacher denn je, mit Kund:innen in Kontakt zu treten und ihre Dienste von überall auf der Welt anzubieten. Du kannst damit beginnen, Jobs bei Fiverr oder Upwork zu finden und dort deine Fähigkeiten und dein Portfolio auszubauen.

Wenn du auf der Suche nach einem Online-Nebenjob bist, der dir viel Raum für Wachstum und eine vergleichsweise schnelle Rendite bietet, könnte das Freelancing genau das Richtige für dich sein. Zwar musst du als Freelancer:in direkt Zeit gegen Geld tauschen, der Weg zu ersten Einnahmen ist jedoch weitaus einfacher, als darauf zu warten, dass sich ein eigenes Produkt durchsetzt.

In diesem Video (auf Englisch) zeigen wir dir, wie du Study-Guides verkaufen kannst: 

Denke daran: Egal ob du freiberuflich schreiben oder virtueller Assistent bzw. virtuelle Assistentin werden möchtest – dein Netzwerk wird dein A und O sein. Begib dich auf Twitter, um dich mit Leuten aus deiner Branche zu vernetzen, oder engagiere dich in Slack-Gruppen und privaten Communities, um Tipps und Tricks auszutauschen. Dies wird dir helfen, aus deinem Online-Nebenjob ein nachhaltiges Business zu machen, auf das du dich hinsichtlich deines Einkommens verlassen kannst. 

6. Angebot eines Onlinekurses

Ein neuer Beruf oder eine neue Fertigkeit zu erlernen bzw. sich generell neue Kenntnisse anzueignen, ist eine Herausforderung. Es erfordert Recherche, Zeit und ein echtes Interesse an diesem Thema. Aber die Chancen stehen gut, dass es Themen gibt, in denen du bereits gut bewandert bist, insbesondere im Vergleich zur breiten Öffentlichkeit. Warum also diese Dinge nicht an andere weitergeben?

Erfahre in diesem Video (auf Englisch) mehr zum Thema Online-Kurse:

Das Schöne am Online-Unterricht ist, dass das Thema deines Kurses nur durch dein eigenes Wissen und deine Vorstellungskraft begrenzt ist. Bist du Experte oder Expertin für die Geschichte des Römischen Reiches? Dann gib dein Wissen darüber weiter. Du hast Erfahrung im Grafikdesign? Dann teile deine Skills mit anderen. Solange es Menschen gibt, die aus deinen Erfahrungen lernen wollen und bereit sind, dafür zu bezahlen, dass die Informationen gut verpackt und in einer zugänglichen Weise präsentiert werden, kannst du einen Kurs über fast alles anbieten. 

Lesetipp: Du brauchst Inspiration, wie man Onlinekurse aufziehen könnte? Check hier unsere Webinare!

7. Starten eines Blogs

Blogging ist eine der beliebtesten Nebentätigkeiten, weil es von fast überall aus betrieben werden kann. Mit einem Laptop und einer WLAN-Verbindung kann jeder Ort in deine persönliche Schreibstube verwandelt werden.

Natürlich wird dieses Unterfangen nicht sofort profitabel sein. Aber für Blogger:innen, die sich eine persönliche Marke, ein Publikum und ein Portfolio aufbauen wollen, ist ein Blog ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Karriere. Tatsächlich ist eines der interessantesten Dinge am Bloggen die indirekte Art und Weise, wie es deiner aktuellen Karriere zugutekommen kann. So kann deine Arbeit Arbeitgeber:innen und Personalverantwortlichen zeigen, wie du über Probleme denkst und an welchen Projekten du gearbeitet hast. All das kann dir dabei helfen, entdeckt zu werden oder in einem Bewerbungsverfahren für einen neuen Job aus einer Flut von Lebensläufen herauszustechen.

In diesem Video (auf Englisch) zeigen wir dir, wie du einen Blog gründen kannst: 

Wie beim Unterrichten kann es auch beim Bloggen um alles Mögliche gehen, solange ein Publikum lernwillig ist. So gibt es viel Platz, um tief in ein Thema einzutauchen, das dir am Herzen liegt. Eine Herausforderung bei dieser Nebentätigkeit besteht jedoch darin zu lernen, wie man einen Blog startet, der auch Geld einbringt. 

Lesetipp: Den ultimativen Guide zum Blog erstellen findest du hier.

Seitenaufrufe bezahlen die Rechnungen nicht. So wirst du entsprechende Monetarisierungsstrategien verfolgen müssen, wie z. B. Leser:innen auf Produkte verweisen, gesponserte Beiträge oder Anzeigen anbieten oder sogar eine damit verbundene Dienstleistung anbieten. Das Positive daran? Du wirst bereits die harte Arbeit geleistet haben, ein Publikum aufzubauen.

8. Starten eines YouTube-Kanals

YouTube hat mehr als eine Milliarde Nutzer:innen, die sich täglich stundenlang Videos ansehen. Mit der steigenden Popularität der Website haben auch die Möglichkeiten für Kreative, die ihre eigenen Videoinhalte erstellen möchten, zugenommen. 

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Du kannst lernen, wie man einen YouTube-Kanal startet und über aktuelle Ereignisse sprechen, Sketche oder Musik aufführen, Tutorials anbieten und viele andere Dinge tun. Das wahre Geld liegt aber in der Schaffung eines Kanals, der auf dein eigenes Business einzahlt. Ein Publikum aufzubauen, das groß genug ist, um von YouTube-Anzeigen zu profitieren, erfordert viel Zeit. Deshalb ist es besser, auf direktem Weg Umsatz zu machen, als darauf zu warten, dass die Kanalwerbung rentabel wird. Je zielgenauer deine Videos ein bestehendes Produkt unterstützen, desto besser. Und das kann durchaus bedeuten, dass du bereits vor der Markteinführung deines Produkts Videos kreierst. 

Lesetipp: Wir verraten dir, wie du mit YouTube Geld verdienen kannst.

Hüte dich aber vor einem allzu werblichen Auftritt. Der Schlüssel zum finanziellen Erfolg bei dieser Nebentätigkeit ist es, Inhalte zu schaffen, die die Leute tatsächlich sehen wollen. Und das Letzte, was sie sehen wollen, ist Werbung.

Lesetipp: Auch der Shopify-Händler kurzgesagt, mit 13 Millionen YouTube-Abonnent:innen, hat ein großes Video-Business aufgezogen. Hier erfährst du die Story dahinter.

9. Influencer:in werden

Von Models auf Instagram bis hin zu Komiker:innen auf Twitter: Heute hat der Durchschnittsbürger Zugang zu einem riesigen Publikum. Nicht alle nutzen diesen Vorteil jedoch auf die gleiche Weise.

Social Media bietet einer Welle von Micro-Influencer:innen eine Plattform, insbesondere auf Instagram. Sie sind zwar meist keine bekannten Namen, können Marken aber den Zugang zu einem Nischenpublikum ermöglichen. Wenn der Begriff „Influencer:in“ nicht das allerbeste Bild in deinem Kopf hervorruft, solltest du daran denken, dass zwei wichtige Aufgaben des Marketings die Generierung von Reichweite und Einfluss sind. Im Endeffekt geht es darum, mit der richtigen Botschaft die richtigen Leute zu überzeugen. Das bedeutet nur, dass Influencer:innen nur ein weiterer Ansatz zum Aufbau eines Online-Nebenjobs oder eines eigenen Business sind. Viele Kreative auf Instagram mussten sich Zeit für den Aufbau ihres Publikums nehmen, bevor ihr Account dann profitabel wurde und ein passives Einkommen generieren konnte.

Lesetipp: Wir zeigen dir, wie du deine Fotos verkaufen kannst. 

Es gibt viele verschiedene Arten von Influencer:innen auf Instagram, sodass dies eine Nebenbeschäftigung mit viel Raum für kreativen Ausdruck ist. Du könntest dich auf die Erstellung von Inhalten für eine bestimmte Nische spezialisieren, deine eigenen freiberuflichen Dienstleistungen bewerben, dein Schauspiel-Portfolio aufbauen oder einfach nur witzige Kommentare gepaart mit ansprechenden Fotos posten. 

Lesetipp: Lass Dagi Bee zu deiner Benchmark werden. Die Influencerin verkauft jetzt erfolgreich Produkte online. Wie sie das schaffte, liest du hier.

Sobald du eine Fangemeinde auf der Plattform aufgebaut hast, kannst du in das Affiliate-Marketing einsteigen. Ein Affiliate-Marketer bzw. eine Affliate-Marketerin zu sein bedeutet, dass du Produkte oder Dienstleistungen empfiehlst, indem du diese auf deinen Social-Media-Präsenzen oder anderen Kanälen teilst. Wenn ein Follower oder eine Followerin dann über einen von dir bereitgestellten Link kauft, erhältst du jedes Mal eine Provision. Gut gemacht, kann dies eine eher passive Nebentätigkeit sein, bei der du sprichwörtlich im Schlaf ein zusätzliches Einkommen erzielen kannst.

Wie Affiliate-Marketing funktioniert, zeigen wir dir in diesem Video (auf Englisch):

10. Starten eines Podcasts

Die Zahl der Podcast-Hörer:innen ist von Jahr zu Jahr stetig gewachsen. Früher war ein Podcast ein Muss für Komiker:innen. Dann wurde es zu einem Muss für Schriftsteller:innen und Journalist:innen. Nun hat sich Podcasting zu einem Muss für fast jeden entwickelt, der ein Online-Publikum für seine Marke aufbauen und einen Online-Nebenjob in ein profitables Geschäft verwandeln möchte. 

Es gab Bedenken, dass eine Übersättigung das Ende des Podcasting herbeiführen könnte. Die Daten zeigen aber, dass der Appetit auf Podcasts keinesfalls nachgelassen hat. Podcasting ist, ebenso wie Social Media und Blogging, zu einem festen Bestandteil der Welt der Online-Inhalte geworden.

Auch Shopify ist im Podcast-Business! Hier hörst du die spannenden Interviews mit erfolgreichen Händler:innen

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    Dabei ist Podcasting relativ günstig umzusetzen. Ein geeignetes USB-Mikrofon (von denen viele speziell für Podcasting verkauft werden) gibt es für weniger als 100 Euro. Aufnahmeplattformen wie Audacity sind kostenlos und einfach zu benutzen. Wenn du deine Tools mit einem XLR-Mikrofon, einem Mischpult oder anderem Zubehör aufrüsten möchtest, wird dich auch dies nur ein paar Hundert Euro kosten.

    Wie du einen eigenen Podcast erstellen kannst, erfährst du in diesem Video (auf Englisch):

    11. Umfragen und Produkttests

    Die Marktforschung ist auf Umfragen in der Bevölkerung angewiesen. Diese Ergebnisse fließen unter anderem in die Produktentwicklung oder die Gestaltung von Werbemedien ein. Du kannst mit der Beantwortung von Online-Umfragen schnell und einfach ein paar zusätzliche Euros dazuverdienen. Dabei kannst du zeitlich sehr flexibel arbeiten und diese Aufgaben gut als Online-Nebenjob ausüben.

    Du kannst dich bei mehreren Umfrageportalen registrieren. Anschließend erhältst du Einladungen zu passenden Umfragen für dich. Meist geht es hierbei um Umfragen zu den Erwartungen an ein Produkt oder zur Werbewirksamkeit sowie um Produkttests. Als Produkttester erhältst du meist die Artikel zugeschickt. Wenn du bei vielen Portalen registriert bist und aktiv an Umfragen teilnimmst, kannst du so 50 bis 100 Euro pro Monat dazuverdienen.

    12. Nachhilfe

    Auch Nachhilfe eignet sich als Online-Nebenjob von Zuhause. Du kannst deine Nachhilfestunden per Videochat abhalten, oder aber auch deine Schüler:innen zu dir nach Hause einladen. Natürlich musst du hierfür über entsprechende Fachkenntnisse verfügen und diese auch vermitteln können.

    Nachhilfeschüler:innen kannst du über gemeinsame Bekannte, Aushänge an Schwarzen Brettern oder auch Kleinanzeigen finden. Du hast auch die Möglichkeit, dich bei einem Vermittlungsdienst zu registrieren. Die Anmeldung ist hier meist kostenlos, für die Vermittlung fällt allerdings eine Gebühr an. Je nach Fach, Erfahrung und Qualifikation kannst du zwischen 10 und 20 Euro pro Stunde verdienen. Wenn du Spezialkenntnisse für Berufsausbildungen hast, kannst du auch mehr verlangen.


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    13. Übersetzer:in werden

    Wenn du als Übersetzer:in arbeiten möchtest, brauchst du nicht zwangsläufig eine spezielle Ausbildung oder ein Studium. Allerdings ist es von Vorteil, da du so anspruchsvollere und besser bezahlte Aufträge übernehmen kannst, wenn du deine Sprachkenntnisse nachweisen kannst. Auch wenn du zweisprachig aufgewachsen bist, ist es trotzdem eine gute Voraussetzung für erfolgreiches Arbeiten.

    Bei diesem Online-Nebenjob hängen deine Verdienstmöglichkeiten stark von deinen Fähigkeiten ab. Einfache Shop-Texte stellen geringere Anforderungen als beispielsweise technische oder medizinische Fachübersetzungen. Da du als Übersetzer:in im Gegensatz zu Dolmetscher:innen nur schriftlich arbeitest, kannst du diese Arbeit auch gut als Nebenjob von Zuhause aus erledigen. Aufträge kannst du über verschiedene Portale finden.

    14. Kundenbetreuung

    Kundenberater:innen sind anders als virtuelle Assistent:innen oft Angestellte. Auch diese Arbeit eignet sich, wenn du einen Online-Nebenjob von Zuhause aus erledigen willst. Als Kundenbetreuer:in musst du dich mit den Angeboten des Unternehmens sehr gut auskennen, damit du Kund:innen fachgerecht beraten kannst.

    Außerdem musst du stets freundlich bleiben können, auch wenn du Kritik entgegennehmen oder mit verärgerten Kund:innen sprechen musst. Da die Kommunikation meist über Telefon, E-Mail oder Chat erfolgt, kann die Arbeit auch ohne Präsenz im Office ausgeführt werden. Um eine solche Arbeit zu finden, kannst du beispielsweise Jobbörsen nutzen.

    15. Datenerfassung und -pflege

    Egal ob für Wirtschaft, Marketing oder die Forschung – Oft müssen Daten manuell erfasst und Datenbestände gepflegt werden. Das können unter anderem Adressen, Produktdaten oder Umfrageergebnisse sein. Oft delegieren Unternehmen diese Aufgaben, da sie nicht regelmäßig anfallen. Dabei ist häufig das Arbeiten im Homeoffice möglich, da der Austausch online erfolgen kann. Beispielsweise erhältst du Bilddateien und übernimmst daraus bestimmte Informationen in eine Datenbank.

    Normalerweise wird ein Festpreis je Datensatz vereinbart, in selteneren Fällen erfolgt die Abrechnung stundenweise. Für diesen Online-Nebenjob ist ein hohes Konzentrationsvermögen ein Muss. Stellenangebote kannst du über Jobbörsen und Kleinanzeigen finden. Meist handelt es sich hier um eine freie Mitarbeit, manchmal werden auch Anstellungsverhältnisse mit einem Arbeitsvertrag geboten.

    Steuern, Finanzamt & Co.: Das musst du beachten

    Um auf der sicheren Seite zu sein, gibt es einiges zu beachten, wenn du einen Online-Nebenjob ausüben möchtest. Wenn du regelmäßig einer gewerblichen Tätigkeit nachgehst, musst du diese beim Gewerbeamt anmelden. In einigen Fällen kannst du ein Kleingewerbe anmelden. Als Freiberufler:in musst du dich direkt an das Finanzamt wenden.

    Auch bei einem Nebenverdienst gelten alle Pflichten hinsichtlich der Buchführung und der Steuererklärung. Vor allem Freiberufler:innen sollten sich den Folgen einer Scheinselbstständigkeit bewusst sein. Sollte dies zutreffen, wird dem Freiberufler bzw. der Freiberuflerin der Status als Freiberufler:in aberkannt.

    Ab einer Grenze von 410 Euro pro Jahr musst du als Arbeitnehmer:in auch geringe Einnahmen durch Nebentätigkeiten in deiner Steuererklärung angeben. Wenn die gesamten Einnahmen aus deinem Online-Nebenjob diesen Betrag nicht übersteigen, musst du diese nicht in deiner Einkommensteuererklärung angeben. Beachte dabei, dass auch Gutscheine von Umfrageportalen als Einkommen gelten.

    Wir haben einige Tipps für dich zusammengefasst, die im Zusammenhang mit einem Online-Nebenjob nützlich sein können:

    • Recherchiere gründlich nach Erfahrungen anderer, um unseriöse Anbieter:innen zu identifizieren. Prüfe außerdem gründlich die Konditionen.
    • Damit du Arbeitszeit- und Einkommensgrenzen nicht überschreitest, solltest du dir deine Zeit richtig einteilen und das Einkommen vorab hochrechnen.
    • Vergiss nicht die Meldung an deine Krankenkasse und ggf. an das Gewerbe- bzw. Finanzamt.
    • Solltest du Arbeitslosengeld beziehen, musst du deinen Online-Nebenjob vorher der zuständigen Behörde melden. Beziehst du ALG-I darfst du 165 Euro pro Monat ohne Abzüge dazuverdienen und bei ALG-II 100 Euro pro Monat.
    • Wenn du noch Schüler bzw. Schülerin bist, solltest du beachten, dass du zwischen 8 und 18 Uhr maximal 2 Stunden pro Tag leichte Arbeiten verrichten darfst. Ab 15 Jahren darfst du an höchstens 5 Tagen in der Woche zwischen 6 und 20 Uhr bis zu 8 Stunden pro Tag arbeiten.

    So findest du deinen idealen Nebenjob

    Ein unterschätzter Vorteil eines Online-Nebenjobs ist, dass er als Sandkastenumgebung fungiert, in der man lernt, wie man von zu Hause aus Geld verdienen kann. Nebenprojekte und Nebenjobs bieten dir eine Möglichkeit, Geschäftsideen zu testen und deine Skills auszubauen.

    Außerdem sind Online-Nebenjobs nicht nur ein Mittel, mit dem sich nebenbei Geld verdienen lässt. Die Aufnahme einer Nebentätigkeit ist zudem eine tolle Gelegenheit, sich wertvolle Fähigkeiten beizubringen und als Entrepreneur:in zu wachsen. Für Autor:innen/Texter:innen, Schauspieler:innen, Maler:innen, Musiker:innen und Künstler:innen aller Art kann ein Nebenjob künstlerische Unabhängigkeit, berufliches Wachstum und schließlich eine gewinnbringende Möglichkeit bieten, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen. 

    Illustration von Eugenia Mello


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    Häufig gestellte Fragen zu Nebenjobs

    Wie starte ich einen Nebenjob?

    Um einen guten Nebenjob für dich zu finden, solltest du dir eine Liste mit den Dingen machen, die dir am Herzen liegen. Finde heraus, ob du direkt Geld in dein Wunschprojekt investieren wirst und deine Ideen in dein Budget passen. Schaffe dir Zeitfenster in deinem Kalender, um an deinem Projekt zu arbeiten.Gerade wenn du einen Vollzeitjob hast, ist es sinnvoll dir Zeit zu blocken. Erstelle einen Plan, wie du mit deinem Projekt Geld verdienen wirst und ob du auch in Zukunft damit Erfolg haben wirst.

    Wie finde ich einen guten Nebenjob?

    Lies passende Bücher, um Inspiration und Ideen zu finden und wähle vor allem eine Idee auf Basis deiner Interessen aus. Unternimm Marktforschung, um zu sehen, ob deine Idee rentabel ist und schau dir auch an, wie deine potenzielle Konkurrenz diese Ideen umsetzt. Beginne mit dem Aufbau deines Nebenprojekts.

    Welche Minijobs kann man online ausüben?

    Du hast viele Möglichkeiten, einen Nebenjob in Heimarbeit auszuüben. Beispiele dafür sind Umfragen und Produkttests, Online-Nachhilfe, Buchführungsarbeiten, Datenverwaltung und -pflege oder Usability-Tests.

    Wie viel darf ich nebenbei verdienen?

    Jährlich darfst du nicht mehr als 5.400 Euro dazuverdienen, das sind durchschnittlich 450 Euro pro Monat. Eine Ausnahme auf den Hinblick auf den Jahreshöchstbetrag von 5.400 Euro stellt ein höherer Verdienst dar, der gelegentlich und unvorhersehbar entsteht. 

    Was sind die profitabelsten Nebentätigkeiten?

    Die besten Nebenjobs bringen dir auch zukünftig ein Einkommen und passen zu deinen Interessen. Wenn du deine Ideen gut umsetzt, könnte ein Nebenjob von heute, dein Haupt-Business von morgen werden. Besonders gut geeignet sind dafür Dropshipping-Businesses, der Verkauf von eigenen handgefertigten Produkten, das Erstellen und Verkaufen deiner eigenen Designs, die Arbeit als Freelancer:in, Unterrichten eines Onlinekurses, der Verkauf digitaler Informationsprodukte oder der Einstieg in das Affiliate-Marketing.

    Which method is right for you?Über die Autorin: Alice Viete ist Content-Marketing-Expertin. Als Inhaberin einer Agentur unterstützt sie B2B- und E-Commerce-Unternehmen bei der Umsetzung ihrer individuellen Content-Strategie. Im Shopify-Blog schreibt sie über erfolgreiche Händler:innen sowie aktuelle Themen im Onlinehandel.