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Print-on-Demand-Anbieter in Deutschland: 5 Apps für Shopify im Vergleich

Titelbild mit der Aufschrift "Print-on-Demand-Anbieter im Vergleich" auf gelbem Untergrund.

Wer schnell eine Geschäftsidee umsetzen möchte, nach einem Nebenerwerb sucht oder sein Branding mit auf die eigene Marke zugeschnittenen Produkten vorantreiben will, findet mit Print-on-Demand eine Strategie, die diese Pläne ermöglicht.

Egal ob du Künstler:in, Musiker:in, Designer:in oder Unternehmer:in bist, der Start deines Geschäfts kann mit Hilfe von Print-on-Demand-Anbieter:innen problemlos in Gang gesetzt werden. In Kombination mit deinem eigenen Shopify-Store wird es dabei noch einfacher, online und über Social-Media-Kanäle deine Designs an Fans zu verkaufen. Warum du auf Print-on-Demand setzen solltest, welche fünf Print-on-Demand-Anbieter:innen in Deutschland dir eine Schnittstelle zu Shopify bieten und welche Services und Produkte sie abbilden können, zeigen wir dir in unserem großen Print-on-Demand-Vergleich. Die Vergleichstabelle mit allen Anbieter:innen kannst du dir dabei kostenlos herunterladen und für deine Entscheidungsfindung nutzen!


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Inhaltsverzeichnis:

Das sind die besten Print-on-Demand Anbieter:innen 2022

  • Shirtigo
  • Printful
  • Printify
  • SPOD - Spreadshirt Print on Demand
  • Shirtee 

Was ist Print-on-Demand und wie funktioniert es?

Nahaufnahme einer Druckpresse, die gerade ein Bild ausgibt. Wir zeigen dir in diesem Artikel, was Print-on-Demand ist und vergleichen 7 Print-on-Demand-Anbieter:innen.

Print-on-Demand (kurz: POD) ist ein Verfahren zur Auftragsabwicklung, bei dem die Produkte durch die Print-on-Demand-Anbieter:innen auf Nachfrage bedruckt und an deine Kund:innen versendet werden.

Bei dem Dropshipping-Prozess, arbeitest du mit einem externen Lieferanten bzw. einer externen Lieferantin zusammen. Nutzt du dieses System, versiehst du White-Label-Produkte mit deinen eigenen Designs und Illustrationen und bietest diese online zum Kauf an. Wird ein Produkt gekauft, wird die Bestellung an die Print-on-Demand-Anbieter:innen weitergereicht und produziert. Das bedeutet also für dich, dass du das Produkt erst bezahlst, wenn du es weiterverkauft hast. Der externe Anbieter bzw. die externe Anbieterin wird die Produkte zudem direkt an die Käufer:innen versenden. Das spart dir nicht nur die Notwendigkeit von großen Lagerbeständen, sondern auch die Zeit, die du sonst mit dem Fulfillment verbringen würdest.

Lesetipp: Du brauchst mehr Hintergrundwissen zu Print-on-Demand? Wir haben alles zum Thema noch einmal in diesem Blog für dich zusammengefasst.

Die Zeiten, in denen man nur weiße T-Shirts online selbst bedruck lassen konnte, sind vorüber. Print-on-Demand-Anbieter:innen offerieren mittlerweile von Kleidung über Papierwaren bis hin zu Spielen oder Tierzubehör alles Mögliche und kümmern sich neben dem PoD-Service oftmals auch um Warehousing und Fulfillment, Branding, Bestickung oder das Lasern von Produkten. Einige dieser Unternehmen bieten zusätzlich sogar Fotoshootings oder einen Filmproduktionsservice an, um deine Produkte im besten Licht darzustellen.

Du möchtest dein eigenes Modelabel aufbauen? Hier findest hilfreiche Tipps zum Thema Kleidung produzieren lassen.

Blick in einen hellen, weißen Raum mit Fotostudio und aufgebauten Softboxen. Ein Fotograf fotografiert eine junge Frau vor einer weißen Leinwand. Print-on-Demand-Anbieter:innen sind nicht nur für den Druck der Produkte zuständig, sondern bieten auch gleich Mockups für deinen Shop an.

In Zusammenhang mit einem eigenen Shopify-Store kannst du deine Produkte dann einfach über weitere Kanäle promoten und neben deinem Print-on-Demand-Shop auch in einem Instagram-Shop anbieten.

Wir zeigen dir in diesem Beitrag, wie du ganz einfach einen eigenen Onlineshop erstellen kannst. 

So stärkst du dein Branding und bietest potenzieller Kundschaft eine reibungslose Kauferfahrung, denn alles wird automatisch zwischen dem PoD-Dienst und deinem Onlineshop synchronisiert.

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5 Print-on-Demand-Apps für Shopify im Vergleich

Print-on-Demand-Anbieter:innen im Vergleich. Logos der fünf Anbieter:innen vor unscharfem Hintergrund.

Es spricht viel dafür, mit dieser Art des Dropshippings zu starten. Jedoch gibt es viele Print-on-Demand-Anbieter:innen in Deutschland. Um dir die Recherchearbeit zu erleichtern, zeigen wir dir, welche fünf Anbieter:innen eine App für deinen Shopify-Store anbieten und Print-on-Demand im eigenen Onlineshop somit ermöglichen. All diese Apps findest du im Shopify App Store. Für den Print-on-Demand-Vergleich möchten wir die Anbieter kurz vorstellen.

Lesetipp: Du möchtest auch endlich in den Wachstumsmarkt E-Commerce einsteigen? Dann haben wir in diesem Beitrag alles für dich zusammengefasst, was du über den Onlinehandel wissen musst.

Logo des Print-on-Demand-Anbieters Shirtigo
ShirtigoShirtigo ist ein Web-to-Print-Unternehmen mit Sitz in Hürth (Raum Köln). Mit dem Shirtigo Cockpit bietet es die erste deutsche PoD-Plattform für Shopify-Anbindungen an, die stetig auf Basis von Kunden- und Mitarbeiterfeedback weiterentwickelt wird. Neben Print-Fulfillment umfasst das Angebot Print-Produkte, Branding-Features, nachhaltige Maßnahmen u.v.m. Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle, so wird ausschließlich auf Ökostrom und wassersparsame Digitaldruckmaschinen gesetzt. Shopify Kund:innen wie PFLZR Outfits oder Rabumsel vertrauen auf Shirtigo. 
Logo des Print-on-Demand-Anbieters Printful
PrintfulPrintful ist ein auf Print-on-Demand spezialisiertes Dropshipping-Unternehmen mit Produktionsstätten in Nordamerika und Europa. Es bietet eine Vielzahl an Premium-Produkten darunter Bekleidung, Accessoires oder Home & Living-Artikel, sowie Warehousing & Fulfillment-Dienste. Die Lösung umfasst die Synchronisation von Produkten im Store, Live-Versand-Raten, Rabattprognosen, Logo-Maker uvm. Hochqualitative Drucke können genauso umgesetzt werden wie Stickereien oder Gravuren. Shopify-Händler:innen wie Rosi Feist oder Barbell Rocker nutzen den Service.

 

Lesetipp: Hier dreht sich alles rund ums Thema Dropshipping-Produkte finden. Wir verraten dir die 8 besten Strategien und 5 Dropshipping-Produkte, die im Trend liegen.

Logo des Print-on-Demand-Anbieters Printify
Printify: Printify ist eine transparente Print-on-Demand-Plattform, die PoD-Dienste für Online-Händler:innen vereinfacht und automatisiert. Die Plattform bietet Nutzer:innen die Integration mit führenden E-Commerce Plattformen und Marktplätzen. Dort können Nutzer:innen von Hunderten von Produkten (u.a. Bekleidung, Accessoires und Wohnaccessoires) profitieren, die von über 90 Druckanbieter:innen weltweit bereitgestellt werden. Shopify-Händler:innen wie derTierbedarf setzen auf den Service von Printify.

 

Lesetipp: In diesem Beitrag haben wir die wichtigsten Fragen zu Shopify Deutschland für dich beantwortet. 

Logo des Print-on-Demand-Anbieters SPOD - Spreadshirt Print On Demand

SPOD - Spreadshirt Print-On-DemandSPOD mit Sitz in Leipzig macht zuverlässiges und schnelles Print-on-Demand. Der Anbieter ist powered by Spread Group, dem E-Commerce-Unternehmen mit 20 Jahren Erfahrung und überzeugt durch niedrige Retourenquoten und 48-Stunden-Produktionszeit. Das breite Sortiment wird an den Standorten in Europa und den USA mit modernster Technologie bedruckt. Dank eines übersichtlichen und einfachen Kunden- und Bestellmanagements behalten Händler:innen stets den Überblick. Viele Shopify-Stores, darunter Wassersport Druck oder Norddeutscher Humor nutzen SPOD.

Wenn du noch auf der Suche nach Inspiration für deinen Shop bist, beschäftigen wir uns in diesem Blogbeitrag mit der Frage: "Was lässt sich gut verkaufen?"

Logo des Print-on-Demand-Anbieters Shirtee

ShirteeWas als Startpup- Idee 2016 in Köln begann, ist heute eines der führenden Print-On-Demand Unternehmen Europas. Shirtee setzt auf marktführende Technik und moderne Lagersysteme, um jederzeit Qualitätsware zu produzieren. Neben PoD-Dropshipping können Kund:innen dank Branding-Optionen, Warehousing und Retourenprogramm eine eigene Marke aufbauen. Im Shirtee.Cloud-Dashboard sehen sie in Echtzeit den Status von Bestellungen, Retouren oder den Lagerbestand ihrer Ware. Händler:innen wie The Masked Singer Shop setzen auf diese Lösung.


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Der Print-on-Demand-Ansatz ist wahrlich kein neuer, schrieb doch zum Beispiel bereits heise.de in den 90er Jahren über das „bei-Anruf-Buch“-Verfahren. Warum erlebt die Strategie also gerade in den letzten Jahren einen neuen Aufwärtstrend?

Diagramm von Google Trends, das die Suchanfragen zum Thema Print on Demand der letzten fünf Jahre zeigt. Der Trend geht unverkennbar nach oben, wovon auch die Print-on-Demand-Anbieter profitieren.

Thomas Reading, Content Marketing Specialist bei Printful, sieht im Trend eine jahrelange Entwicklung: „Vor einem Jahrhundert war die Personalisierung von Produkten die Grundlage der Produktion. Kleidungsstücke, Schuhe und Accessoires wurden früher maßgeschneidert. Das änderte sich mit der industriellen Revolution und der Massenproduktion. Aber jetzt, da wir die Kehrseite der Massenproduktion kennen, sehnen sich die Menschen wieder nach Personalisierung und Individualisierung.“

Lesetipp: Wir zeigen dir, wie du deine Fotos verkaufen kannst. 

Die Abkehr des klassischen 9-to-5-Unternehmertums, die mit dem Wunsch der Unabhängigkeit einhergeht, befeuern den Trend zusätzlich – vor allem in unsicheren Zeiten wie der Corona-Pandemie. Ein weiteres Standbein zu haben, dürfte hier für viele Unternehmer und Unternehmerinnen ein willkommenes Gut gewesen sein, bedenkt man, dass sich das Kaufverhalten immer weiter online verlagert.

Jee-Won Seo, Content Manager bei Shirtigo, erklärt den aufflammenden Trend so: „Gerade in Zeiten des stetig wachsenden (kontaktlosen) Onlinehandels eignet sich PoD ideal für den Aufbau eines kleinen Designer-Labels bzw. E-Commerce-Business, das weder hohe Kosten noch technische Vorkenntnisse erfordert. Auf Verbraucherseite wiederum steigt der Bedarf nach individuell gestalteter Mode und nachhaltiger Produktion, die mittels PoD einfach zu realisieren sind.“


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Der Wunsch nach Einzigartigkeit und dem Ausdruck der eignen Besonderheit ist beim Print-on-Demand-Trend allgegenwärtig. "Die Menschen wünschen sich ein immer höheres Maß an Individualisierung für das, was sie tragen und benutzen. Diese steigende Nachfrage treibt das Wachstum des Marktes für Stickerei, Direct-to-Garment (DTG) und Siebdruck, Sublimation und Modifikation durch Wärmeübertragung für Bekleidung und andere Produkte voran", erklärt James Berdigans, CEO von Printify.

Lesetipp: In diesem Beitrag haben wir 22 Plattformen für dich zusammengestellt, auf denen du kostenlose Bilder für deine Website, deinen Blog, den kommerziellen Gebrauch o. Ä. finden kannst.

Print on Demand in Deutschland: Was sind die Vorteile?

Print-on-Demand bietet dir als Entrepreneur:in einen wunderbaren Einstieg ins E-Commerce. Dabei ist es egal, ob du deine Nische schon gefunden hast oder nicht. Das Geschäftsmodell bietet eine Reihe von Vorteilen, die es zu beachten gilt. 

Perfekt für den Einstieg 

POD eignet sich vor allem für Personen, die die ersten Schritte im E-Commerce hin zu einer unabhängigen Zukunft gehen möchten. Da der Druck auf Abruf erfolgt, entstehen den Händler:innen keinerlei Kosten für eventuelle Vorproduktion und Lagerung etc. 

Das sieht auch Robert Schulz, Director von SPOD, so: „Wer kennt schon die perfekte Kombination aus Passform, Farbe und Design, wenn er ein Unternehmen gründet? Kaum ein Onlinehändler bzw. eine Onlinehändlerin hat dieses Wissen zu Beginn. Print-on-Demand-Geschäfte sind die perfekte Lösung, um zu experimentieren, die richtige Nische zu finden, das Geschäft zu optimieren und mit der Hilfe echter Druckexpert:innen weder Zeit noch Geld zu verlieren.“ 

Nahaufnahme einer Nähmaschine, die gerade eine Basecap bestickt. Print-on-Demand-Anbieter:innen bringen viel Know-How mit und bieten zum Teil aufwendige Verfahren wie z.B. die Bestickung oder das Lasern von Produkten an.

Geringes Startkapital nötig 

Da keine Kosten für Inventar oder Ausrüstung aufgebracht werden müssen, kannst du mit einem geringen Kapital starten, um Designs und Geschäftsideen zu testen. Auch wenn Musiker:innen, Künstler:innen oder Influencer:innen unkompliziert Merchandising anbieten wollen, sind Print-on-Demand-Dienste die beste Anlaufstelle.

Weniger Arbeit

Die Lagerung, Produktbeschaffung, Suche nach geeigneten Produktionsanlagen und das Fulfillment sind einige essenzielle Elemente im Geschäftsprozess, die von den Anbieter:innen übernommen werden können. Du sparst dir also eine Menge Arbeit, Zeit und Nerven. 

Lesetipp: Du bist Künstler:in oder Content Creator? Wie du deinen eigenen Merch erstellen kannst, erklären wir dir in diesem Beitrag.

Besser für die Umwelt 

Die Modeindustrie ist heutzutage sehr schnelllebig. Begriffe wie Fast-Fashion sind in aller Munde und die Kritik an umweltschädlichen Verfahren, steigenden Abfallmengen und fragwürdigen Arbeitsbedingungen wird immer lauter. Mit Print-on-Demand werden nur Produkte produziert, die auch wirklich nachgefragt werden. 

„Auch die Umwelt profitiert hier: Textilien werden normalerweise in großen Mengen vorproduziert und leider auch entsorgt. Wer auf Nachfrage produziert, vermeidet die Verschwendung von Ressourcen.“, so Nino Boender, Geschäftsführer von Shirtee.

Was solltest du bei der Auswahl von Print-on-Demand-Anbieter:innen beachten?

Blick von hinten auf eine junge Frau, die vor einem aufgeklappten Laptop sitzt und etwas in ein Notizbuch notiert. Print-on-Demand-Anbieter:innen gibt es viel. Wir zeigen dir, was du bei der Auswahl beachten solltest. Wenn du dich für das Geschäftsmodell Print-on-Demand entscheidest, ist die Auswahl des passenden POD-Anbieters bzw. der passenden POD-Anbieterin entscheidend. Die folgende Checkliste soll dir bei der Auswahl des passenden Unternehmens helfen. 

1. Auswahl und Produktqualität 

Die Qualität deiner verkauften Produkte wird maßgeblich über die Zufriedenheit deiner Kund:innen und deinen Geschäftserfolg entscheiden. Selbst wenn du ein überragendes Design konzipiert hast, wird eine schlechte Qualität deiner Produkte vom (Wieder-)Kauf und der Weiterempfehlung eher abschrecken. 

Bedenke außerdem, dass du dein Produktportfolio möglicherweise in Zukunft erweitern willst. Schaue dir also auch die Produktauswahl der Anbieter:innen genau an. 

Teste die Qualität der Produkte von verschiedenen Print-on-Demand-Anbieter:innen durch Muster und Testkäufe. So wirst du die Qualität der Produkte aber auch die Servicequalität des Unternehmens direkt beurteilen können.  

2. Schnelle Lieferung 

Ein wichtiger Faktor, der sich in der Servicequalität der Anbieter:innen widerspiegelt, ist die Lieferdauer. Dieses Kriterium ist eines der wichtigsten für deine Kundinnen und Kunden. 

Dank einer zunehmend schnelllebigen Welt ist es deine Kundschaft gewohnt, die bestellten Produkte mitunter noch am selben Tag zu erhalten. Versandzeiten über mehrere Tage sind daher schon eine Herausforderung für dein Unternehmen. 

Achte darauf, wie lange die durchschnittliche Lieferdauer der Anbieter:innen ist und wie die Musterbestellungen bei dir ankommen. Wenn du international verkaufen möchtest, brauchst du zudem einen Partner bzw. eine Partnerin, die weltweit versenden kann. 

3. Produkt- und Versandkosten 

Qualität und Geschwindigkeit sind für deinen Erfolg entscheidend. Allerdings solltest du die Kosten dabei nicht aus den Augen verlieren. Hohe Produkt- und Versandkosten fressen deine eigene Marge auf. 

Achte also auf ein für dich passendes Preis-Leistungs-Verhältnis - ohne dabei die beiden ersten Punkte zu vergessen. Billig muss nicht zwingendermaßen schlechter sein. 

Lesetipp: Die Kosten sind ein entscheidender Faktor. Wir zeigen dir in diesem Beitrag alles, was du zum Thema Geld verdienen mit Dropshipping wissen musst.

4. Drucktechniken und Personalisierung

Je nachdem was du verkaufen möchtest, sind entsprechend aufwändige Druckverfahren notwendig. Wenn du lediglich Shirts mit deinem Logo versehen willst, stellt das die Anbieter:innen vor keine Herausforderung. 

Willst du jedoch dein volles künstlerisches Potenzial entfalten, benötigst du möglicherweise andere Drucktechniken und weitere Anpassungsmöglichkeiten wie beispielsweise Bestickung oder Gravur. Achte bei der Wahl des Print-on-Demand-Unternehmens auf das zusätzliche Leistungsspektrum. 

5. Technische Implikation 

Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Punkt ist die Integration in deinen Shop. Die meisten Print-on-Demand-Anbieter:innen haben passende API-Schnittstellen oder Apps entwickelt, die leicht in die gängigsten E-Commerce-System einzupflegen sind. 

Wenn du dein Unternehmen vergrößern möchtest, solltest du auf die Anbindung verschiedener Vertriebskanäle achten. 

Was kostet Print-on-Demand?

Die Kosten für Print-on-Demand sehen meist gleich aus: In der Regel zahlen Nutzer:innen nichts für die Basisversion der Plattform bzw. App. Einzelne Anbieter:innen haben Premium-Versionen etabliert, die gegen eine monatliche Gebühr bezogen werden können. 

Erst wenn eine Bestellung bei dir im Shop eingegangen und dem Print-on-Demand-Unternehmen übermittelt wurden, müssen diese erstellt werden, wodurch Kosten für die Produktion und den Versand entstehen. Diese Kosten werden von den Gewinnen abgezogen bzw. in Rechnung gestellt. In den Basispreisen der Produkte werden oft bereits alle Kosten abgedeckt. Darüber hinaus bieten einige Anbieter:innen zusätzliche Services wie Branding, Lasern der Produkte oder Warehousing an. Diese können optional zugebucht werden und sind in der Regal kostenpflichtig.

Welche Kosten unsere vorgestellten Anbieter:innen berechnen, siehst du in unserem kostenlosen Print-on-Demand-Anbieter:innen-Vergleich.


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Welche Fallstricke können auf Print-on-Demand-Händler:innen zukommen?

Solltest du ein ernsthaftes Interesse daran haben, einen Print-on-Demand-Shop zu errichten, möchten wir dich auch über die möglichen Hindernisse und Komplikationen aufklären, die es natürlich wie bei jedem anderen Geschäftsmodell auch gibt. Diese Fallstricke sind zwar keine Nachteile des Geschäftsmodells, sollten aber frühzeitig bedacht werden. 

"Während Onboarding-, Integrations- und Verkaufsprozesse ziemlich rationalisiert sind, gibt es einige anhaltende Schwierigkeiten für Händler:innen. Die häufigsten sind Probleme mit der Umsatzsteuer, da verschiedene Staaten unterschiedliche Gesetze haben. Wenn man keine Verbindung zu den Zielnischen hat, bleiben zudem die Verkäufe aus, und auch die allgemeine Übersättigung der Branche kann zu einem Hindernis werden", sagt James Berdigans, CEO von Printify.

Philipp Beutel, Geschäftsführer von Shirtee gibt zudem die Retouren-Problematik zu bedenken: „Man sollte sich im Klaren darüber sein, dass man als Dropshipper:in auch für Retouren die Verantwortung trägt. Ist der Endkunde oder die Endkundin nicht zufrieden mit dem Produkt oder hat sich anders entschieden, geht die Ware zurück an den Dropshipper bzw. die Dropshipperin, nicht aber an uns als ausführendes Unternehmen. Insbesondere in der Modewelt kann die Retourenquote sehr hoch sein.“

Gerade die Retouren-Problematik bietet allerdings auch Chancen zur Steigerung der Kundenzufriedenheit. Wer das Thema Retouren von Beginn an mitdenkt und schlanke Lösungen für die Kund:innen entwickelt, bietet guten Service und kann sich von der Konkurrenz absetzen. 

Lesetipp: Erfahre, wie du in 3 Schritten ganz einfach deinen Instagram-Shop einrichten kannst.

Weitere Fallstricke, die du beachten solltest hier im Überblick:

  • Eine selbstständige Tätigkeit muss angemeldet werden – ob als Gewerbe oder freiberuflich, sofern du regelmäßige Einkünfte erzielen möchtest.
  • Erzielte Gewinne sind steuerpflichtig und in der Einkommenssteuererklärung anzumelden.
  • Die Einkommenssteuer wird fällig, wenn der Grundfreibetrag des Jahreseinkommens überschritten wird.
  • Ein Onlineshop muss der DSGVO und dem IT-Recht entsprechen. Wie du deinen Shopify-Store rechtssicher machen kannst, erfährst du in diesem Beitrag. 
  • Speziell beim Verkauf von Textilien muss die Textilkennzeichnung beachtet werden.
  • Durch die Übersättigung des Marktes müssen kluge Marketing-Strategien gefunden werden, um sich in der Nische abzuheben.

Lesetipp: In diesem Beitrag erfährst du, worauf du in puncto Dropshipping Steuern achten musst.

Wie sind Print-on-Demand und Nachhaltigkeit zu vereinbaren – ist beides möglich?  

Blick von unten in die Baumkronen eines Waldes. Print-on-Demand-Anbieter:innen legen immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit.

E-Commerce und Umweltthemen sind eng miteinander verwoben. Der Ruf nach Green-Commerce und somit mehr Umweltbewusstsein im Onlinehandel wird seit vielen Jahren lauter und immer mehr Händler:innen reagieren auf den Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit, der von der eigenen Kundschaft ausgeht. Deswegen haben wir den in diesem Beitrag vorgestellten PoD-Anbieter:innen die berechtigte Frage gestellt, ob Print-on-Demand und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen kann. Die deutliche Antwort lautet: JA!

Die Produktion auf Anfrage steht in direkter Konkurrenz mit der klassischen Massenproduktion, die vor allem im Fast-Fashion-Bereich Einzug hält. Die Folgen aus dieser Art der Produktion sind Textilabfälle, Überproduktion und Überbestände. Produkte, die nur dann produziert werden, wenn sie online bestellt wurden, verhindern die überschüssigen und unverkauften Waren.

Wir glauben, dass die Reduzierung verschwendeter Materialien und Produkte der Fast-Fashion-Industrie ein wichtiger Teil unseres gemeinsamen Kampfes gegen den Klimawandel ist. Hier hört die Arbeit jedoch nicht auf. Auch Investitionen in neue Drucktechniken sind essenziell, um den Druckprozess so nachhaltig wie möglich zu gestalten, den Wasserverbrauch zu minimieren, den Energieverbrauch zu reduzieren und umweltfreundliche wasserbasierte Druckfarben zu verwenden.“, erklärt Robert Schulz, Director von SPOD.

Unserer vorgestellten Print-on-Demand-Anbieter:innen in Deutschland engagieren sich für mehr Umweltschutz, sei es durch die Nutzung von wasserbasierter Tinte ohne Schwermetalle und anderer toxischen Substanzen, durch die Nutzung von Ökostrom, das Anbieten zertifizierter Textilien, plastikfreier Verpackungen oder klimaneutralen Versands.

Beim Print-on-Demand fällt zudem ein Versandweg und die damit verbundenen CO2-Emissionen weg, weil die Ware direkt von der Produktion an die Endkund:innen gesendet wird.

Es kann also eine Menge Umweltbelastung vermieden werden.

Lesetipp: Auch Shopify setzt sich für Nachhaltigkeit und Klimapositivität ein! Alles über die CO2-Kompensation von Shopify, liest du in diesem Beitrag.

Mit welchen Trends im PoD-Bereich werden Zukunft noch stärker an Bedeutung gewinnen?

Auf einer grauen Unterlage liegen ein weißer Pullover, Schuhe und eine graue Jeans neben einem Picknickkorb. Print-on-Demand-Anbieter:innen erweitern kontinuierlich ihr Produktportfolio.

Der Wunsch, sich von anderen zu unterscheiden, wird in Zeiten der Fast-Fashion-Industrie noch wachsen. Die eigene Individualität zum Ausdruck zu bringen, ist für Communitys ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Dieser Wunsch geht klar einher mit dem zunehmenden Umweltbewusstsein.

„Das Thema Nachhaltigkeit wird sich künftig durchsetzen, zumal es gesellschaftlich immer mehr an Bedeutung gewinnt und die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten stetig wächst. Auch das Thema Personalisierung wird zunehmend in den Vordergrund rücken, da der Bedarf nach individuellen bzw. personalisierten Produkten steigt und dies im POD-Bereich mittlerweile technisch einfach zu realisieren ist.“, erklärt Jee-Won Seo, Content Manager bei Shirtigo, mit Blick in die Zukunft.

Lesetipp: In diesem Guide haben wir für dich zusammengestellt, wie mit AliExpress Dropshipping funktioniert.

Neben nachhaltigen Druckverfahren, Produkten und Verpackungen stehen auch schlankere und zuverlässigere Lieferketten auf der Agenda.

Die Corona-Pandemie hat viele Einzelhändler:innen gelehrt, dass ein Fortbestand ohne Online-Präsenz in Krisenzeiten gefährlich sein kann. Print-on-Demand kann hier ein schneller Einstieg für zusätzliche Einnahmen im E-Commerce sein. Für viele Anbieter:innen wird es deshalb noch wichtiger werden, Verkäuferinnen und Verkäufern neue Tools und Möglichkeiten zu bieten, um das Online-Geschäft einfacherer zu gestalten und sich aus der Masse abzuheben und mit einem breiten Produktsortiment in der gefundenen Nische zu performen.

Lad dir den kostenlosen Print-on-Demand-Anbieter:innen-Vergleich herunter und starte mit deinem eigenen Shop!


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Bilder freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Printful, übrige Bilder von Unsplash.


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Häufig gestellte Fragen zu Print-on-Demand-Anbieter:innen

Wie funktioniert Print-on-Demand?

Bei Print-on-Demand arbeitest du mit externen Lieferant:innen zusammen, die White-Label-Produkte wie Kleidung, Accessoires, Deko oder Haustierbedarf anbieten. Diese Produkte kannst du mit deinen eigenen Designs versehen und zum Beispiel in einem Shopify-Shop verkaufen. Sobald jemand dein Produkt kauft, wird dieses auf Abruf vom Pint-on-Demand-Anbieter bzw. der Anbieterin produziert und an die Kund:innen herausgeschickt. Print-on-Demand gehört damit zur Kategorie des Drophippings.

Welche:r Print-on-Demand Anbieter:in?

Auf dem deutschen Markt, gibt es einige Print-on-Demand Anbieter:innen, mit hohem Stellenwert. Shirtigo, Printful, Gelato, Shirtee, SPOD, Contrado und Printify gehören dazu. Welcher Anbieter bzw. welche Anbieterin für dich der oder die richtige ist, kommt darauf an, welche Produkte du anbieten willst und ob du spezielle Techniken wie Laserung oder Bestickung benötigst oder auf nachhaltige Materialien setzt. In diesem Vergleich findest du alle wichtigen Informationen auf einen Blick!

Was kostet Print-on-Demand?

Egal, auf welche Anbieter:innen man setzt, die Kosten gestalten sich oft gleich: die Plattformen können kostenlos genutzt werden und man zahlt erst, wenn man ein Produkt verkauft. Die Produktpreise enthalten meistens direkt alle Abgaben an die Dienstleister:innen, wie Fulfillment-Gebühren und Produktionskosten. Wenn du dich für zusätzliche Services wie Laserung, Bestickung oder Branding der Verpackungen entscheidest, kommen zusätzliche Kosten auf dich zu.

Warum sollte ich Print-on-Demand nutzen?

Print-on-Demand ist ein ideales Business-Modell um schnell, günstig und ohne großes Risiko ins Online-Business einzusteigen. Weil du nur dann etwas bezahlst, wenn du auch verkaufst, kannst du hier perfekt mit Produkten und Designs experimentieren und so deine Nische finden. Wichtige Prozesse wie Lagerung, Produktbeschaffung, Produktion oder Versand werden für dich übernommen, sodass du dich voll und ganz auf Marketing und Vertrieb konzentrieren kannst.

Which method is right for you?Über die Autorin: Alice Viete ist Content-Marketing-Expertin. Als Inhaberin einer Agentur unterstützt sie B2B- und E-Commerce-Unternehmen bei der Umsetzung ihrer individuellen Content-Strategie. Im Shopify-Blog schreibt sie über erfolgreiche Händler:innen sowie aktuelle Themen im Onlinehandel.